Stefanie Stockhorst

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Stefanie Stockhorst (* 2. März 1974 in Hamburg) ist eine deutsche Germanistin und Kulturhistorikerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Stefanie Stockhorst studierte von 1993 bis 1998 Germanistik, Soziologie, Politologie, Pädagogik, Philosophie und Medizingeschichte an der Universität Göttingen. Nach einer freien Mitarbeit an der Frankfurter Ausgabe von Goethes Werken beim Deutschen Klassiker Verlag war sie ab 2000 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg. 2001 wurde sie in Göttingen mit der Arbeit Fürstenpreis und Kunstprogramm. Sozial- und gattungsgeschichtliche Studien zu Goethes Gelegenheitsdichtungen für den Weimarer Hof zum Dr. phil. promoviert. Nach Aufenthalten als Gastdozent am Queen Mary and Westfield College in London und als Gastprofessor an der University of Cambridge wurde sie 2005 an der Universität Augsburg mit der Arbeit Reformpoetik. Kodifizierte Genustheorie des Barock und alternative Normenbildung in poetologischen Paratexten habilitiert. Danach war sie A.-Bartlett-Giamatti-Fellow an der Yale University und 2006 Gastprofessor am Queen Mary College London. Ab 2007 hatte sie Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Hannover und Rostock. 2009 wurde sie auf den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur/Frühe Neuzeit an die Universität Potsdam berufen.

Stefanie Stockhorst ist seit 2008 Vizepräsidentin der „Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts“.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Geburt des Mythos aus dem Geiste der Vernunft. Ausgewählte Untersuchungen zu mythischen Strukturen in aufklärerischen Dramen. Förderkreis Phantastik in Wetzlar, Wetzlar 1998. (Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Band 43.)
  • Hanns Heinz Ewers als Prophet ohne Zukunft. Bedingungsanalyse des gescheiterten Propagandaromans „Horst Wessel“. Hrsg. Thomas LeBlanc. Förderkreis Phantastik in Wetzlar, Wetzlar 1999. (Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Band 56.)
  • Fürstenpreis und Kunstprogramm. Sozial- und gattungsgeschichtliche Studien zu Goethes Gelegenheitsdichtungen für den Weimarer Hof. Dissertation. Universität Göttingen. Niemeyer, Tübingen 2002, ISBN 3-484-18167-2.
  • mit Achim Landwehr: Einführung in die europäische Kulturgeschichte. Schöningh, Paderborn u.a. 2004, ISBN 3-506-71712-X.
  • Reformpoetik. Kodifizierte Genustheorie des Barock und alternative Normenbildung in poetologischen Paratexten. Habilitationsschrift. Niemeyer, Tübingen 2008, ISBN 978-3-484-36628-2.

Weblinks[Bearbeiten]