Stefano Magaddino

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Stefano Magaddino

Stefano Magaddino (* 10. Oktober 1891 in Castellammare del Golfo; † 19. Juli 1974 in New York City) war ein italienischstämmiger amerikanischer Mafioso. Er war der Boss des Mafia-Clans von Buffalo und führendes Mitglied einer der berüchtigten Fünf Familien aus New York City, der Bonanno-Familie.

Leben[Bearbeiten]

1902 wanderte seine Familie in die USA aus. Während der Prohibitionszeit machte er ein Vermögen mit Alkoholschmuggel (Bootlegging). Nach dem Ende der Prohibitions machte die Familie Geld mit Schutzgelderpressung, Kreditwucher, Racketerring, illegalem Glücksspiel etc. Das Einflussgebiet soll umfasst haben: Nord- und West- New York (Bundesstaat), Buffalo, Rochester, Utica, Ost-Pennsylvania bis Youngstown, Ohio; In Kanada von Toronto bis Montreal. Mit über 50 Jahren an der Spitze der Cosa Nostra von Buffalo gilt er als der am längsten führende Mafia-Boss eines Clans[1]. Er war Mitglied im National Crime Syndicate sowie der mächtigen Commission, die von Lucky Luciano ins Leben gerufen war. Magaddino galt als Mafioso der alten Schule, der sich im Hintergrund aufhielt und die Öffentlichkeit scheute. Er überlebte mehrere Mordversuche und verstarb im Alter von 82 Jahren an einem Herzinfarkt.

Literatur[Bearbeiten]

Magaddino wird in drei Sachbüchern erwähnt:

  • Mob Boss von Mike Hudson-Ein Buch hauptsächlich über Magaddino.
  • Niagara Falls Confidential von Mike Hudson.
  • The Valachi Papers von Peter Maas.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Literatur: Carl Sifakis, Die Mafia-Encyclopädie