Steffenshagen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Steffenshagen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Steffenshagen führt kein Wappen
Steffenshagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steffenshagen hervorgehoben
54.10444444444411.82277777777850Koordinaten: 54° 6′ N, 11° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Bad Doberan-Land
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 9,32 km²
Einwohner: 472 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18209
Vorwahl: 038203
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 099
Adresse der Amtsverwaltung: Kammerhof 3
18209 Bad Doberan
Webpräsenz: www.doberan-land.de
Bürgermeister: Georg Endmann
Lage der Gemeinde Steffenshagen im Landkreis Rostock
Rostock Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Ludwigslust-Parchim Admannshagen-Bargeshagen Bartenshagen-Parkentin Börgerende-Rethwisch Hohenfelde (Mecklenburg) Nienhagen (Landkreis Rostock) Reddelich Retschow Steffenshagen Wittenbeck Baumgarten (Warnow) Bernitt Bützow Dreetz (Mecklenburg) Jürgenshagen Klein Belitz Penzin Rühn Steinhagen (Mecklenburg) Tarnow (Mecklenburg) Warnow (bei Bützow) Zepelin Broderstorf Klein Kussewitz Blankenhagen Poppendorf (Mecklenburg) Roggentin (bei Rostock) Broderstorf Thulendorf Altkalen Behren-Lübchin Boddin Finkenthal Gnoien Lühburg Walkendorf Behren-Lübchin Glasewitz Groß Schwiesow Gülzow-Prüzen Gutow Klein Upahl Kuhs Lohmen (Mecklenburg) Lüssow (Mecklenburg) Mistorf Mühl Rosin Plaaz Reimershagen Sarmstorf Diekhof Dolgen am See Hohen Sprenz Laage Wardow Dobbin-Linstow Hoppenrade Krakow am See Kuchelmiß Lalendorf Lalendorf Alt Sührkow Dahmen Dalkendorf Groß Roge Groß Wokern Groß Wüstenfelde Hohen Demzin Jördenstorf Lelkendorf Prebberede Schorssow Schwasdorf Sukow-Levitzow Thürkow Warnkenhagen Alt Bukow Am Salzhaff Bastorf Bastorf Biendorf (Mecklenburg) Carinerland Kirch Mulsow Rerik Bentwisch Blankenhagen Gelbensande Mönchhagen Rövershagen Benitz Bröbberow Kassow Rukieten Schwaan Vorbeck Wiendorf (Mecklenburg) Cammin (bei Rostock) Gnewitz Grammow Nustrow Selpin Stubbendorf (bei Tessin) Tessin (bei Rostock) Thelkow Zarnewanz Elmenhorst/Lichtenhagen Kritzmow Lambrechtshagen Papendorf (Warnow) Pölchow Stäbelow Ziesendorf Bad Doberan Dummerstorf Graal-Müritz Güstrow Kröpelin Kühlungsborn Neubukow Sanitz Satow TeterowKarte
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Steffenshagen ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Bad Doberan-Land mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Nordostseite der Kühlung, einem Höhenzug zwischen den Städten Kröpelin und Kühlungsborn. Steffenshagen ist nur etwa sechs Kilometer von der Ostseeküste entfernt (Strand des ältesten deutschen Seebades Heiligendamm). Die Gemeinde setzt sich aus den Teilen Nieder Steffenshagen und Ober Steffenshagen zusammen.

Geschichte[Bearbeiten]

Steffenshagen wurde von deutschen Kolonisten gegründet. 1273 wurde der Ort erstmals urkundlich als Stephaneshaghen genannt. Eine Schadensrechnung des Klosters Doberan aus dem Jahr 1312 nennt deutsche Namen wie Arnold, Wedemann, Kruse, Dietrich und Hildebrand. Steffenshagen wird in mehreren mittelalterlichen Urkunden genannt.

Die Kirche war Patronatskirche des Doberaner Abtes. Seit der Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte Steffenshagen dem herzoglichen Domanialverband an.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Steffenshagen

  • Museumshof: Denkmalhof um eine 200 Jahre alte Bockwindmühle mit historischen Werkstätten (Backhaus, Schmiede, Tischlerei). Die Windmühle wurde aus dem sachsen-anhaltischen Buschkuhnsdorf umgesetzt und 1998 in Steffenshagen aufgebaut und restauriert.
  • Die gotische, dreischiffige Dorfkirche Steffenshagen ist eine Hallenkirche aus Backstein. Der Chor stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts. Teilweise wurde der Bau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert, auch der historisierende Turm stammt aus dieser Zeit. Im Inneren der Kirche finden sich ein Schnitzaltar aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, eine Kanzel aus dem 18. Jahrhundert, eine Triumphkreuzgruppe aus dem 14. Jahrhundert und eine romanische Granittaufe.
  • Ehemaliges Schulgebäude in Niedersteffenshagen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steffenshagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien