Steißbeinteratom

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Das Steißbeinteratom (lat. teratoma sacrococcygealis), ein Teratom im Bereich des Steißbeins, ist die häufigste Manifestation von Keimzelltumoren des Kleinkindalters. Es bezeichnet einen Fehlbildungstumor im unteren Bereich der fetalen Wirbelsäule, der bis in das Becken des Ungeborenen vorwachsen kann. Diese Fehlbildung entwickelt sich während der Bildung des primitiven Streifens. Dieser Streifen auf dem Epiblast (das sehr primitive Embryo) bildet sich während der Gastrulation nicht vollständig zurück. Dies bewirkt, wie der Name schon sagt (teratom [wörtlich übersetzt]: Monstertumor), ein Tumor am terminalen Ende des Embryos.

Auswirkungen[Bearbeiten]

Dieser Tumor kann, durch die falsche Entfaltung der Keimblätter, alle möglichen Arten von Gewebe bis hin zu Organen oder weiteren Gliedmaßen beinhalten. In über 90 % der Fälle sind Steißbeinteratome gutartig, neigen jedoch dazu, bösartig zu werden. Bis zur Geburt können sie bereits kindskopfgroß sein. Eine Untergruppe der Tumoren wird so stark durchblutet, dass hierdurch ein schweres fetales Herzversagen bis hin zum Versterben des Ungeborenen auftreten kann.

Therapie[Bearbeiten]

Vorgeburtlich kann mittels fetaler Chirurgie zwischen der 20. bis zur 32. Schwangerschaftswoche eine Verminderung der Tumordurchblutung und eine Verbesserung der Kreislaufsituation erreicht werden. Sofern keine vorgeburtliche Behandlung erfolgte, wird es frühstmöglich nach der Geburt operativ entfernt.


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