Steinbach (Eichsfeld)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steinbach
Steinbach (Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinbach hervorgehoben
51.41666666666710.216666666667330Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Leinetal
Höhe: 330 m ü. NN
Fläche: 8,48 km²
Einwohner:

563 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036085
Kfz-Kennzeichen: EIC
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.vg-leinetal.de
Bürgermeister: Maritius Hünermund
Lage der Gemeinde Steinbach im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Eichsfeld) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Vollenborn Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Steinbach ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1297 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde gehörte bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen.

1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Steinbach von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In blauem Schild eine goldene Eule; links oben eine silberne Lilie; im silbernen Schildfuß ein blauer Wellenbalken mit fünf goldenen Steinen belegt.“

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 578
  • 1995: 581
  • 1996: 577
  • 1997: 594
  • 1998: 591
  • 1999: 598
  • 2000: 590
  • 2001: 575
  • 2002: 571
  • 2003: 567
  • 2004: 572
  • 2007: 586
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat von Steinbach setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 5 Sitze
  • FWG: 2 Sitze
  • Wahlvorschlag CAS: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Mauritius Hünermund (CDU) wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[3]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Katholische St. Mauritiuskirche
    Die barocke Kirche wurde 1779 erbaut. Der Altar und der Orgelprospekt sind ebenfalls barock.
  • Etzelsbachkapelle
    Die neugotische Wallfahrtskapelle wurde durch Paschalis Gratze 1898 errichtet. Die Ausstattung ist im Wesentlichen frühmodern. Die Kapelle ist durch die sogenannte Pferdewallfahrt über die Landesgrenzen bekannt geworden.[4]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

  • Gertrud Weber, Monika Klingbeil, Gemeindeverwaltung Steinbach (Hrsg.): 700 Jahre Steinbach 1297-1997. o.O. 1997, S. 72.
  • Andreas Anhalt: Etzelsbach - Ein Beitrag zur Wallfahrtsgeschichte im Bistum Erfurt. Mecke, Duderstadt 1998, ISBN 3-932752-29-5, S. 112.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 1, Selbstverlag, o.O. 1997, S. 208.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Eine Fotodokumentation. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 2, Mecke, Duderstadt 2007, ISBN 978-3-936617-71-9, S. 240.
  • Peter Anhalt, Heimatverein "Karl Leineweber" (Hrsg.): Uhlnfaddern. Gereimtes und Mundartliches aus Steinbach. Cordier, Heiligenstadt 2001, ISBN 3-929413-66-3, S. 144.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
  4. Anhalt, Peter: "allwo die seligste Mutter Gottes Himmelfahrt Patronin wäre". Dechant Johannes Simerodt, Begründer der Pferdewallfahrt zu Etzelsbach. In: EJb 17 (2009), S. 99-114.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Steinbach (Eichsfeld) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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