Steinbach (Jagst, Oberlauf)

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Steinbach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 23881562
Lage Baden-Württemberg; Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Jagst → Neckar → Rhein → Nordsee
Ursprung Knapp einen Kilometer östlich von Frankenhardt-Vorderuhlberg am oberen Abhang der Rothalde
49° 3′ 39″ N, 9° 59′ 36″ O49.0608138888899.9934722222222480
Quellhöhe ca. 480 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen [1]
Mündung bei Steinbach an der Jagst, Gemeinde Frankenhardt, in den Mühlkanal links der Jagst49.0791510.072219444444407Koordinaten: 49° 4′ 45″ N, 10° 4′ 20″ O
49° 4′ 45″ N, 10° 4′ 20″ O49.0791510.072219444444407
Mündungshöhe 407 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen [1]
Höhenunterschied ca. 73 m
Länge 6,6 km[2], TK25[3] (ab Ursprung des Honhardter Bachs; der eigentliche Steinbach ab Zufluss der Velderklinge hat nur etwa 2,3 km)
Einzugsgebiet 8,7 km²[4]
Linke Nebenflüsse Veldersklinge
Rechte Nebenflüsse Wagnersbach, Buschbach
Durchflossene Stauseen Froschweiher, Tiefensee
Gemeinden Frankenhardt
Einwohner im Einzugsgebiet unter 4000Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Steinbach ist ein Bach im Nordosten Baden-Württembergs, der bei Steinbach an der Jagst, Gemeinde Frankenhardt, Landkreis Schwäbisch Hall von links in die Jagst mündet.

Verlauf[Bearbeiten]

Der Steinbach entsteht unter dem Namen Honhardter Bach etwa 0,8 km östlich des Frankenhardter Weilers Vorderuhlberg, am oberen Schichtstufenhang der von der Kieselsandsteinhochfläche nach Osten zum Gipskeuper herunter abfallenden Rothalde, aus mehreren intermittierend schüttenden Quellen, deren höchste etwa auf 480 m ü. NN liegt. Er fließt von Ursprung an bis zur Mündung recht beständig in östliche bis nordöstliche Richtung. Nach etwa 0,2 km tritt er kurz in den Hangwald ein, nach weiteren 0,4 km verlässt er ihn wieder in einer schon ausgeprägten Geländefurche. Weitere 0,2 km abwärts erreicht ihn von rechts sein erster, etwa gleich langer Zufluss, der von Süden zulaufende Wagnersbach, worauf er gleich den nur 0,3 ha großen Froschweiher zu Füßen von Neuhaus durchfließt. Nach zusammen 1,3 km erreicht er den 1,7 ha großen Stausee Tiefensee an der Tiefensägmühle. Unterhalb dieser fließt ihm von rechts aus der Flur Breiter See ein Bach zu, der durch die Bresche eines alten Seedamms läuft und oft nur auf der kurzen Strecke vom Damm bis zur Mündung Wasser führt. Nach 2,9 km überspannt den Honhardter Bach die Brücke des Sträßchens Mainkling-Honhardt, von rechts erreicht ihn hier der 1,8 km lange Buschbach. In breiter Aue betritt er dann die zwischen links einem neueren Gewerbegebiet und rechts einem Neubaugebiet des Dorfes Honhardt gelegene Wiesenflur Dorfsee, worauf die Häuser Honhardts dann näher an ihn herantreten. Er fließt im Dorf unter der Straße K 2671 Honhardt-Sandhof durch, hier liegt rechts nahe dem Ufer das ehemalige Wasserschloss Honhardt. Etwa 0,2 km unterhalb der letzten Häuser des Dorfes mündet von links der Bach Veldersklinge, ein 1,9 km langer, flacher Zulauf von Westen in recht unauffälliger Mulde. Ab dieser Stelle, etwa 2,3 km vor der Mündung, heißt der Bach nunmehr Steinbach. Links von der L 1068 begleitet, fließt er in breiter Mulde auf Steinbach an der Jagst zu, von rechts erhält er zwischendurch noch kurz nach der Honhardter Kläranlage Zulauf aus der nahen, nur 0,3 ha großen Krebslache. Seinen Mündungsort berührt er im Norden, unterquert dann gleich nacheinander die B 290 Crailsheim-Ellwangen und die Obere Jagstbahn, um danach in einem kurzen, bahnparallelen Stichgraben auf etwa 407 m ü. NN gegenläufig in den Mühlkanal der Jagst zu münden.

Daten und Charakter[Bearbeiten]

Das Einzugsgebiet des Steinbachs umfasst etwa 8,7 km² und liegt ganz im Honhardter Gemarkungsteil der Gemeinde Frankenhardt. Es grenzt, im Uhrzeigersinn von seiner Mündung ausgehend aufgeführt, im Süden an das des Klingenbachs; dann folgen die Anrainer Goldbach, Sulzbach mit Zuflüssen und Blinde Rot. Im Westen und Norden verläuft die Wasserscheide gegen die südlichen Zuflüsse der Speltach und sie selbst, zurück am Unterlauf zum Brunnenbach.

Der Steinbach verläuft von der Tiefensägmühle abwärts in begradigtem Bett. Von dort an bis fast nach Steinbach finden sich an den Hügelhängen zuweilen Heideflächen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Nach Höhenlinienbild der TK25.
  2. Geodatenviewer des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Hinweise)
  3. Siehe bei Literatur
  4. Nach Höhenlinienbild und Gewässerläufen auf TK25.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Mattern: Das obere Jagsttal. Baier BPB Verlag Crailsheim, 2009, ISBN 978-3-929233-82-7 (Zu Steinbach und dessen Tal S. 148 bis 151)
  • „TK25“: Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, im Einzelblattschnitt die Karten Nr. 6925 Obersontheim, Nr. 6926 Stimpfach

Weblinks[Bearbeiten]