Steinbeis-Stiftung
Die Steinbeis-Stiftung ist eine Einrichtung, die den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft fördert.
Organisatorisch betreut und finanziell gefördert werden:
- Steinbeis Transferzentren
- Steinbeis Hochschulen
- Steinbeis Wirtschaftsförderung
Namensgeber der Stiftung ist Ferdinand von Steinbeis (1807-1893), der als württembergischer Wirtschaftspolitiker die Grundlage der dualen Ausbildung in Mittelstandsbetrieben schuf.
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[Bearbeiten] Geschichte
Die Steinbeis Stiftung wurde 1971 als Firma bürgerlichen Rechts in Stuttgart gegründet. Das Ziel ist die Förderung der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg durch technische Beratungsdienste an baden-württembergischen Fachhochschulen und Berufsakademien, welche wichtige Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen des Landes sind.
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth ernannte 1983 Johann Löhn zum Regierungsbeauftragten für Technologietransfer, der gleichzeitig den Vorstandsvorsitz der Steinbeis-Stiftung bis 2004 übernahm. Die Stiftung wird seitdem von Heinz Trasch (Vorsitz) und Michael Auer geleitet.
[Bearbeiten] Verbund
Zum Steinbeis-Verbund gehören rund 750 fachlich spezialisierte Steinbeis-Transferzentren, -Beratungszentren, -Forschungszentren, -Transfer-Institute und GmbHs in Deutschland und weltweit. Sie sind in den Dienstleistungsbereichen Beratung, Forschung & Entwicklung, Analysen & Expertisen sowie Aus- und Weiterbildung tätig. Die Steinbeis-Hochschule Berlin ist ein Tochterunternehmen mit mehreren angeschlossenen Akademien.
[Bearbeiten] Umsatz
Mit den Dienstleistungen Forschung und Entwicklung, Beratung, Aus- und Weiterbildung, Analysen und Expertisen hat die Stiftung 2008 einen Gesamtumsatz von 124 Millionen Euro erzielt.
[Bearbeiten] Mitarbeiter
Die Leiter der Zentren und Institute arbeiteten 2008 mit 1.383 Angestellten und 3.338 freien Mitarbeitern zusammen. Insgesamt 801 Professoren waren 2008 für Steinbeis tätig.