Steinfrucht

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Dieser Artikel behandelt pflanzliche Früchte. Zur medizinischen Bedeutung von Steinfrucht siehe Lithopaedion.
Pfirsich als Beispiel für eine Steinfrucht mit hartem Endokarp

Steinfrüchte sind Schließfrüchte, bei denen der Samen von einem verholzten Kern umschlossen ist. Dabei ist das Exokarp häutig, das Mesokarp fleischig, während das Endokarp den holzigen Stein (Steinkern) bildet, in welchem der Samen liegt.

Es besteht in den meisten Fällen ein Zusammenhang mit einer Anpassung an Endozoochorie, die Samenausbreitung durch fruchtfressende Tiere. Der Samen wird dabei durch das verholzte Endokarp, die innere Schicht der Fruchtwand, vor Beschädigung geschützt. Drumherum bilden die äußeren Schichten der Fruchtwand, das Meso- und Exokarp, fleischig-saftige, aus lebenden Zellen aufgebaute Anteile aus. Diese sind nicht immer für den Menschen genießbar (zum Beispiel bei der Kokosnuss).

Steinfrüchte sind unter anderem:

Sonderformen sind die Sammelsteinfrucht, wie z. B. die Brombeere und die Himbeere, sowie der Steinfruchtverband (z. B. Feige, Jackfrucht).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Steinfrucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Drupe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien