Steinhöring
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Ebersberg | |
| Höhe: | 519 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,29 km² | |
| Einwohner: | 3889 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85643 | |
| Vorwahl: | 08094 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EBE | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 75 137 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Berger Str. 3 85643 Steinhöring |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alois Hofstetter (Parteilose Wählergemeinschaft) | |
Steinhöring ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Steinhöring liegt in der Region München im Alpenvorland südöstlich des Ebersberger Forstes direkt an der B 304 rund 16 km westlich von Wasserburg, 38 km östlich der Landeshauptstadt München und nur 5 km von der Kreisstadt Ebersberg entfernt. Steinhöring verfügt über eine eigene Bahnstation an der Bahnstrecke Grafing-Wasserburg, die auch von Regionalzügen bedient wird, welche umsteigefrei bis zum Münchner Ostbahnhof fahren. Zur A 94 (Anschlussstelle Forstinning) sind es rund 18 km sowie zur A 99 (Anschlussstelle Haar) 24 km.
Es existieren folgende Gemarkungen: Sankt Christoph, Steinhöring.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 824. Steinhöring besaß seit dem 16. Jahrhundert eine überörtlich wichtige Poststation. Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern und war Sitz einer Hauptmannschaft.
1936 wurde in Steinhöring das erste Mutter-Kind-Heim der NS-Rassenorganisation Lebensborn eröffnet.
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1972 wurde die ehemalige Gemeinde St. Christoph in die Gemeinde Steinhöring eingegliedert.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.395, 1987 3.068, 2000 3.540 und 2007 3.840 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Alois Hofstetter (Parteilose Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1641 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 204 T€.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen ist geteilt von silbern und blau; oben ein schwebender schwarzer Steinbockrumpf, unten ein waagrechtes silbernes Posthorn.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 14, im produzierenden Gewerbe 357 und im Bereich Handel und Verkehr 42 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 377 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1190. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 106 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2090 ha, davon waren 861 ha Ackerfläche und 1225 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 147 Kindergartenplätze mit 134 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 14 Lehrern und 260 Schülern
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Jens Hagen (1944-2004) war ein Fotograf, Journalist und Autor
[Bearbeiten] Weblinks
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