Steinheid
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Sonneberg | |
| Höhe: | 800 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,21 km² | |
| Einwohner: | 1235 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98749 | |
| Vorwahl: | 036704 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SON | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 72 021 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt 20 98749 Steinheid |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Schreppel (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Steinheid im Landkreis Sonneberg | ||
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Steinheid ist eine Gemeinde in Thüringen im Landkreis Sonneberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der staatlich anerkannte Erholungsort Steinheid liegt auf dem Kamm des Thüringer Schiefergebirges, unmittelbar am Rennsteig. Der Ort liegt halbmondförmig über dem Tal der Grümpen. Mit 820 Metern Höhe ist Steinheid der höchstgelegene Ort Thüringens. Der höchste Berg der Umgebung sowie des Thüringer Schiefergebirges ist das 868 Meter hohe Kieferle, ca. 500 Meter östlich des Ortes.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Neuhaus am Rennweg - Lauscha - Steinach - Mengersgereuth-Hämmern - Effelder-Rauenstein - Siegmundsburg - Scheibe-Alsbach.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Der Ortsteil Limbach liegt 1 km westlich von Steinheid.
[Bearbeiten] Geschichte
1362 wurde der Ort erstmals als "die steynerne Heyde" in einem Lehnsbrief des Markgrafen von Meißen urkundlich erwähnt. Einst wurde dort insbesondere der Goldbergbau betrieben. 1530 wurde Steinheid zur freien Bergstadt erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Grubenwesen der Stadt mit einstmals 51 Zechen völlig zerstört. Danach waren Glasbläserei und Schachtelmacherei, als zuliefernde Gewerbe für den Olitätenhandel, wichtige Erwerbszweige. Bis 1920 gehörte Steinheid zu Sachsen-Meiningen.
Der 1732 in Alsbach geborene Gotthelf Greiner aus der Lauschaer Glasmacherfamilie Greiner erfand unabhängig von Johann Friedrich Böttger und in einer etwas abgewandelten chemischen Zusammensetzung in jahrelanger Forschungsarbeit noch einmal das Porzellan und wandelte seine Glashütte im Ortsteil Limbach in die erste Thüringer Porzellanfabrik um. 1764 beteiligte er sich an der Gründung der Porzellanmanufaktur in Wallendorf. Bei dem Glücksthaler Glasmeister Johann Georg Greiner verbesserte der Schwarzburger Theologe Georg Heinrich Macheleid 1757 die Technologie. Aus seiner Entwicklung ging 1760 die Porzellanfabrik Sitzendorf-Volkstedt hervor. Johann Friedrich Greiner wurde 1783 zum Mitbegründer der Manufaktur in Rauenstein und kaufte 1817 das alte Hüttenwerk in Hüttensteinach, um es in eine Porzellanfabrik umzuwandeln.
Zu DDR-Zeiten wurde insbesondere Christbaumschmuck produziert.
[Bearbeiten] Politik
Erfüllende Gemeinde für Steinheid ist die Stadt Steinach.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Steinheid besteht aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In Steinheid gab es früher Bergbau sowie Schieferabbau. Heute lebt der Ort vom Tourismus. Des weiteren hat sich im Ort die Glasindustrie im größten Arbeitgeber Thüringer Baumschmuck Steinheid und zahlreichen Heimwerkstätten etabliert.
[Bearbeiten] Verkehr
Steinheid liegt an der B 281, die Saalfeld über Neuhaus mit Eisfeld verbindet. Straßen gibt es außerdem noch nach Steinach, Scheibe-Alsbach und Schalkau.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
[Bearbeiten] Weblinks
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