Steinigung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Marx Reichlich: Steinigung des Hl. Stephan, 1506

Die Steinigung (lateinisch lapidatio, von lapis ‚Stein‘) ist eine jahrtausendealte Art der Hinrichtung. Sie wird von Menschengruppen ausgeführt, die die oft bis zur Hüfte oder unter die Brust eingegrabene Person durch Steinwürfe auf ihren Kopf und Oberkörper töten.

Diese Praxis war im Altertum als gesellschaftliche Form der Rache verbreitet, die einer Gruppe die sofortige Tötung eines Opfers ermöglichte.[1]

Sie wird heute noch in einigen vom Islam geprägten Staaten und Regionen ausgeübt, sei es nach Urteilen eines Rechtsorgans (Monarch oder Gericht) oder als Mittel der Lynchjustiz. Darunter sind Afghanistan, die indonesische Provinz Aceh[2], der Iran, der Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.[3] In Brunei wurde sie im Jahre 2014 wieder eingeführt.[4]

Diese als besonders grausam geltende und relativ langsame Hinrichtungsart verstößt gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, deren Verbot der Folter und grausamer erniedrigender Strafen (Art. 5) in den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Art. 7) aufgenommen und durch die Anti-Folter-Konvention der UNO konkretisiert wurde. Steinigung für Tatbestände wie Ehebruch bricht zudem das Verhältnismäßigkeitsprinzip.[5]

Antikes Griechenland[Bearbeiten]

Im antiken Griechenland wurden des Öfteren griechische Vollbürger einer Polis gesteinigt, die des Hoch- und Landesverrats, der Desertion, der Ermordung ihrer Mutter, des Tempelraubs oder anderweitiger Missachtung der Götter für schuldig befunden worden waren. Voraus ging wahrscheinlich ein Verfahren, das mit einem Ratsbeschluss oder einer Volksabstimmung endete. Bei auf frischer Tat Ertappten oder gefassten Flüchtigen, die schon angeklagt waren, galt ihre Schuld als erwiesen, so dass die Steinigung direkt ausgeführt werden durfte. Dies geschah außerhalb des jeweiligen Stadtgebiets, etwa an einem Flussufer, durch Ratsmitglieder und/oder die Stadtbevölkerung.

Solche Fälle sind in erzählender Literatur seit der Ilias belegt und werden als fortbestehende Praxis auch durch entsprechende Szenen in klassischen Dramen bestätigt.[6]

Judentum und Christentum[Bearbeiten]

Die Steinigung wird im Tanach und demnach auch im Alten Testament als Strafe für Taten von Israeliten in Israel gefordert, die als Verbrechen an Gott und dem ganzen Volk galten. Dazu gehörten Götzendienst (z. B. Dtn 17,5), vorsätzlicher Bruch des Gebots, den Sabbat zu halten (Num 15,35f.), Wahrsagen (Lev 20,27), Ehebruch (Lev 20,10; Dtn 22,22), Ungehorsam gegenüber den Eltern (Dtn 21,21) und Gotteslästerung (z. B. in Lev 24,14ff.). Diese Strafart sollte eine abschreckende Wirkung auf das Volk ausüben.

Im Neuen Testament wird die Steinigung mehrmals erwähnt, jedoch nicht als Todesstrafe, sondern als Gefährdung durch Lynchjustiz aus dem Volk (Mt 21,35; 23,37; Lk 20,6). Dies spiegelt die damalige römische Besatzung, als der römische Statthalter sich das alleinige Entscheidungsrecht für Todesstrafen und deren Ausführung vorbehielt.

Gleichwohl galt die Steinigung Vertretern des Judentums weiterhin als die bei bestimmten Vergehen nach der Tora geforderte Hinrichtungsart, etwa für vorsätzlichen Bruch des Sabbatgebots oder Anmaßung gegenüber religiösen Autoritäten. Deshalb war den neutestamentlichen Berichten zufolge Jesus von Nazaret mehrmals der Gefahr der spontanen Steinigung ausgesetzt (Joh 8,59; Joh 10,31.39). Er selbst bewahrte laut Joh 8,1-11 eine wegen Ehebruchs angeklagte Frau vor der Steinigung, indem er die in Lev 20,10 und Dtn 17,6-7 festgesetzten Hürden (die Ankläger sollen anfangen, Steine zu werfen) erschwerte: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe zuerst den Stein auf sie“ (Joh 8,7). Gemäß Lev 20,10 und Dtn 22,22 hätte auch der bei dem angeblichen Ehebruch beteiligte Mann gesteinigt werden müssen.

Nachdem der römische Statthalter Pontius Pilatus 36 abgesetzt worden und sein Nachfolger noch nicht eingetroffen war, nutzte der Sanhedrin die Vakanz des Amtes und wandte die Steinigung wegen religiöser Vergehen wieder an. So wurde der frühchristliche Missionar Stephanus wegen Gotteslästerung zum Tod verurteilt und von den Anklägern vor der Stadt gesteinigt (Apg 7,59). Paulus von Tarsus wurde in Lystra von einer Menge gesteinigt, überlebte jedoch (Apg 14,19).

In späterer Zeit wurde die ursprüngliche Methode gemildert. Der Talmud erzählt, dass im Falle solcher todeswürdiger Verbrechen den Delinquenten vor der Hinrichtung ein Mittel eingegeben wurde, das sie betäubte.[7] Im talmudischen Judentum wird die Steinigung in der Mischna (Traktat Sanhedrin 7,2 ff.) erörtert (VII 4a):

„Diese werden gesteinigt: Wer [seiner] Mutter beiwohnt, der Frau des Vaters, der Schwiegertochter, einem Mann oder einem Vieh beiwohnt, oder eine Frau, die einem Vieh beiwohnt, und ein Lästerer, wer Götzendienst treibt, wer von seinem Samen dem Moloch gibt, ein Totenbeschwörer, ein Wahrsager, wer den Sabbat entweiht, wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wer einem verlobten Mädchen beiwohnt, ein Verlocker, ein Verführer [zum Götzendienst], ein Zauberer und ein unbändiger oder widerspenstiger Sohn.“

Rabbi Eleasar ben Asarja kritisierte jede Form von Todesstrafe, indem er einen Gerichtshof „mörderisch“ nannte, der nur einmal im Laufe von siebzig Jahren ein Todesurteil ausgesprochen hatte. Noch weiter gehen Rabbi Akiba und Rabbi Tarfon, von denen folgende Aussage überliefert ist: „Hätten wir im Synhedrion gesessen, wäre niemals ein Mensch hingerichtet worden.“

Wenn es dann doch zur Vollstreckung kam, war vorgeschrieben, dass die Hinrichtungsstätte außerhalb des Lagers bzw. der Stadt liegen musste, in einer solchen Entfernung, dass bis zur Hinausführung des Verurteilten Gelegenheit gegeben war, dass Dritte oder der Verurteilte selbst eine Wiederaufnahme des Verfahrens begehren und zudem verlangen konnten, nochmals vor das Richterkollegium geführt zu werden, um neue Anträge zur Abänderung des Todesurteils vorbringen zu können (Sanh. 6,1). Die Richter selbst mussten am Tage der Hinrichtung fasten (bSanh. 63 a).

In Verbindung mit Mt 7,1 („Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“) und Mt 28, 20 („lehret sie halten alles, was ich euch geboten habe“) haben christliche Minderheiten das Verhalten Jesu als Entkräftung der Todesstrafe gedeutet, die zumindest innerhalb der Glaubensgemeinschaft nicht angewandt werden sollte. Im seit dem Frühmittelalter vom Christentum geprägten Europa war die Steinigung keine offizielle Hinrichtungsart, sondern wurde allenfalls in Ausnahmefällen oder bei Lynchmorden angewandt: etwa bei Ansverus in Ratzeburg.

Islam[Bearbeiten]

Koran, Hadith, Scharia[Bearbeiten]

Der Koran, die Heilige Schrift des Islam, sieht die Steinigung nicht als Strafe vor. Ein Steinigungsvers als Anhang zu Sure 33 soll sie als Strafe für Ehebrecher geboten haben, wurde aber nicht in die Standardfassung des Korans aufgenommen.[8] Seine Echtheit ist umstritten.

Laut einigen Überlieferungen (Hadith) soll der Prophet Mohammed auf Anfrage die Steinigung bei Juden, die sich des Ehebruchs schuldig gemacht hatten, gemäß der Tora (Dtn 22,22) angeordnet, zudem in mehr als einem Fall die Ehebrecherin mit der Steinigung bestraft und den Ehebrecher auspeitschen und verbannen lassen haben.[9] Mohammed ordnete auch die Steinigung eines Mannes wegen Ehebruchs an, der sich, ohne dass Zeugen ihn dieser Tat beschuldigt hätten, ihm gegenüber selber viermal des Ehebruchs bezichtigt hatte.[10]

Auf dieser Basis gilt die Steinigung in der Schari’a als sogenannte Hadd-Strafe. Sie kann danach nur bei einvernehmlichem Geschlechtsverkehr von zwei Personen, die mit anderen verheiratet sind oder waren (siehe Zina) verhängt werden. Die Verurteilung kann auf Grund eines Geständnisses oder der Aussage von mindestens vier männlichen Zeugen erfolgen, wenn diese behaupten, dass sie beim Geschlechtsakt unmittelbar dabei waren. Da nach islamischem Recht Zeugenaussagen von Frauen weit weniger schwer wiegen als die von Männern und zudem von zwei Männern bestätigt werden müssen, werden Frauen weitaus häufiger wegen Ehebruchs angeklagt und zum Tod durch Steinigung verurteilt als Männer.

Der Azhar-Theologe al-Dschaziri (1882–1942) beschrieb die schariakonforme Ausführung der Steinigung folgendermaßen:

„Die Steinigung erfolgt mit mittelgroßen Steinen, weder mit leichten Kieseln – die Qual würde zu lange dauern – noch mit Felsbrocken – die durch die ‚Grenz‘-Strafe beabsichtigte Peinigung würde verfehlt –, sondern mit Steinen, die die hohle Hand ausfüllen; man nehme sich davor in acht, das Gesicht (des Schuldigen) zu treffen, weil der Prophet dies (einem Hadith zufolge) verboten hat… Der Ehebrecher ist während des Vollzugs der ‚Grenz‘-Strafe nicht anzubinden oder zu fesseln; auch ist für ihn keine Grube auszuheben. Für die Ehebrecherin kann eine ihr bis zur Brust reichende Grube ausgehoben werden. Während des Vollzugs darf ihre Schamgegend nicht entblößt werden. Deshalb sind die Kleider an ihr festzuschnüren, so daß ihr Leib nicht sichtbar wird.[11]

Steinigung des Teufels in Mina, 2006

Steinigungsritual[Bearbeiten]

Teil der Wallfahrt (Haddsch) eines Muslims nach Mekka ist die symbolische Steinigung des Satans in Mina. Dabei wirft der Pilger sieben unterwegs aufgelesene Kiesel gegen eine Steinsäule.[12] Oft wurden bei diesem Ritual Pilger im Gedränge getötet, so 2004 über 244, 2006 über 345 Personen.[13]

Afghanistan[Bearbeiten]

Im Einsatzgebiet der Bundeswehr, im Distrikt Dascht-e-Archi der Provinz Kundus, wurde im August 2010 ein unverheiratetes Liebespaar, der 28-jährige Abdul Qayom und die 20-jährige Sedeqa, öffentlich gesteinigt.[14]

Iran[Bearbeiten]

Gemäß § 83 des iranischen Strafgesetzbuches ist die Todesstrafe durch Steinigung bei Ehebruch vorgeschrieben. Dabei werden die Opfer der Hinrichtung bis zu den Knien im Erdboden eingegraben und komplett mit einem undurchsichtigen Tuch verhüllt, welches zumeist weiß ist. Die Steine dürfen nicht größer als die werfende Hand sein, um den Tod des oder der Verurteilten hinauszuzögern. Der Richter sorgt für den Mindestabstand zum Verurteilten. Bei einem Geständnis des Verurteilten darf der Richter den ersten Stein werfen. Wenn der Beschuldigte durch Zeugenaussagen verurteilt wurde, werfen die Zeugen den ersten Stein.[15]

Im August 2010 waren im Iran 11 Personen zur Steinigung verurteilt, darunter 7 Frauen.[16] Im Iran besteht seit Ende 2002 ein Steinigungsmoratorium. Die damalige Initiative des iranischen Parlaments zur Abschaffung der Steinigung wurde vom iranischen Wächterrat blockiert. Im Februar 2003 wurde vom Vorsitzenden der Justiz, Ayatollah Mahmud Hashemi Shahrudi, zugesagt, die Steinigung als Hinrichtungsform abzuschaffen.[17] Dies hatte jedoch nur empfehlenden Charakter; die Reformierung des Strafgesetzes steht bis heute noch aus.

Seit 2002 wurden laut Amnesty International in Iran mindestens sieben Steinigungen vollzogen. Im Jahr 2002 wurden mindestens zwei Personen gesteinigt,[18] 2006 wurden ein Mann und eine Frau gesteinigt.[19] Am 5. Juli 2007 wurde Ja'far Kiani in Aghche-kand, einem Dorf außerhalb von Takestan, gesteinigt[15][20] und im Dezember 2008 wurden zwei Männer zu Tode gesteinigt.[21] Nach Dieter Bednarz sind sechs Männer und eine Frau gesteinigt worden.[22] Teile der iranischen Führung planen seit 2008, die Steinigung abzuschaffen.[23]

Anfang Juli 2010 wandten sich zwei iranische Jugendliche an die internationale Öffentlichkeit, um die drohende Steinigung ihrer Mutter, Sakineh Mohammadi Ashtiani, zu verhindern.[24][25] Nach Auskunft der Sprecherin des internationalen Komitees gegen die Steinigung hatten die Iranischen Behörden Anfang November 2010 den Weg für die Hinrichtung Ashtianis (nicht unbedingt durch Steinigung) frei gemacht.[26] Nach internationalen diplomatischen Interventionen, u. a. seitens des französischen Außenministers, wies die iranische offizielle Presseagentur am 3. November 2010 „westliche Medienberichte“ zurück und gab bekannt, Ashtiani sei gegenwärtig bei „guter Gesundheit“.[27] Die Strafe wurde Anfang 2011 in eine zehnjährige Gefängnisstrafe umgewandelt.[28]

Die internationale Kampagnenorganisation Avaaz sammelte im Juli 2010 per Internet Unterschriften für eine Petition gegen Steinigungen; die Petition wurde (Stand 2. August 2010) von über 551.000 Menschen unterschrieben.[29]

Nigeria[Bearbeiten]

In Nigeria wurden ab 1999, seit der Einführung der Scharia in einigen nördlichen Landesprovinzen, verschiedene Frauen wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt. Nach internationalen Protesten und jahrelangen Verfahren wurden Safiya Hussaini und Amina Lawal 2001 und 2002 vom Obersten Gerichtshof Nigerias freigesprochen.[30]

Somalia[Bearbeiten]

Am 27. Oktober 2008 ließ die islamistische Miliz al-Shabaab, die im Zuge des Bürgerkrieges in Somalia die Kontrolle über Teile des Landes erlangt hat und dort die Scharia durchsetzt, in der südsomalischen Hafenstadt Kismaayo die 13-jährige Aisha Ibrahim Duhulow steinigen. Das Mädchen hatte ausgesagt, von drei Männern vergewaltigt worden zu sein, woraufhin es des Ehebruchs für schuldig befunden wurde.[31] Ein weiterer Fall ereignete sich am 6. November 2009.[32] In der somalischen Hafenstadt Merka südlich von Mogadischu wurde ein 33-jähriger Mann zu Tode gesteinigt. Er und seine Freundin waren wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt worden. Das Urteil an dem Mann wurde kurz nach der Verurteilung vollstreckt, bei der Frau sollte (Stand November 2009) die Entbindung abgewartet werden.

Sonstige[Bearbeiten]

Die Tunesierin Ghofrane Haddaoui wurde 2004 von mindestens zwei tunesischen Jugendlichen in Frankreich durch Steinigung ermordet. Obwohl sich die Hintergründe nicht vollständig aufklären ließen, löste dieser erste Steinigungsfall in Europa seit Gründung der EU internationale Diskussionen über die Integration von Muslimen und den Umgang mit Islamisten aus.[33]

Die 19-jährige Ukrainerin Katya Koren nahm 2011 an einem Schönheitswettbewerb teil und wurde nach Berichten der britischen Daily Mail deswegen von drei muslimischen Jugendlichen in ihrem Heimatdorf auf der Halbinsel Krim gesteinigt. Einer von ihnen, der 16-jährige Bihal Gaziev, soll demnach nach seiner Verhaftung erklärt haben, Katya Koren habe „die Gesetze der Scharia übertreten“ und er bedauere ihren Tod nicht.[34] Die Behörden gaben jedoch an, dass es keinen religiösen Hintergrund gegeben habe. Vielmehr sei die Tat von einem Mitschüler Korens begangen worden, der sie ausraubte, vergewaltigte und anschließend mit einem großen Stein erschlug.[35]

Jesiden[Bearbeiten]

Am 7. April 2007 wurde die minderjährige Kurdin Du’a Khalil Aswad von einer Menschenmenge bei Mosul im Irak von eigenen Verwandten gesteinigt. Ihre Familie gehört zu den Jesiden und soll sie für einen angeblichen Übertritt zum Islam gestraft haben.[36]

Literatur[Bearbeiten]

Forschung

  • Rudolf Hirzel: Die Strafe der Steinigung. Teubner, Leipzig 1909 (Digitalisat)

Fallbeispiele

  • Christine Ockrent (Hrsg.): Das Schwarzbuch zur Lage der Frauen: Eine Bestandsaufnahme. Pendo, 1. Auflage 2007, ISBN 3866121342
  • Safiya Hussaini, Raffaele Masto, Theda Krohm-Linke: Ich, Safiya. Verurteilt zum Tod durch Steinigung. Blanvalet, 2. Auflage 2006, ISBN 344236485X
  • Freidoune Sahebjam: Die gesteinigte Frau – Die Geschichte der Soraya Manoutchehri, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1992, ISBN 3-498-06267-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steinigung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. J. Makarewicz: Einführung in die Philosophie des Strafrechts auf entwicklungsgeschichtlicher Grundlage. (1906) Neuausgabe 1967, John Benjamins Verlag, ISBN 978-90-6032-121-8, S. 218f.
  2. Camelia Pasandaran, Febriamy Hutapea: Indonesian Government May Abolish Stoning Bylaw, in: Jakarta Globe, 15. September 2009; West Aceh bans 'tight trousers', in: BBC News, 28. Oktober 2009
  3. Steinigung - ein Überblick IGFM.de, abgerufen am 3. August 2010
  4. http://www.tagesschau.de/ausland/brunei102.html
  5. Internationale Gesellschaft für Menschenrechte: Steinigung - ein Überblick: Im Widerspruch zu internationalen Rechtsnormen
  6. Winfried Schmitz: Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft im archaischen und klassischen Griechenland. Akademie-Verlag, 2004, ISBN 3050040173, S. 394-399; Bruno Snell: Szenen aus griechischen Dramen. Walther de Gruyter, 1. Auflage 1971, ISBN 3110018438, S. 5f.
  7. Pentateuch und Haftaroth. Mit Kommentar von Joseph Herman Hertz. Band III, S. 212.
  8. W. Montgomery Watt: Islamic Fundamentalism and Modernity. Routledge, 1989, S. 20.
  9. The Encyclopaedia of Islam. New Edition, Brill, Leiden. Band 11, S. 508 ("Zinā") und dortige Quellenangaben; W. Montgomery Watt: Islam and the Integration of Society. Routledge, 1998, S. 192 und dortige Quellenangaben. In den Hadithe von u.a. Abu Huraira, Gabir Ibn Abdullah und Sahih Bukhari (nach Hadith Nr. 6831 f) wird von mehreren Steinigungen berichtet, die durch den Propheten angeordnet wurden; vgl. "Punishment of Disbelievers at War with Allah and His Apostle", University of Southern California, Center for Muslim-Jewish Engagement[1]
  10. [2]
  11. Abd al-Rahman al-Dschaziri: Kitab al-fiqh 'ala l-madhahib al-arba'a, Bd. V. S. 48, zitiert nach Tilman Nagel: Das islamische Recht. Eine Einführung. Westhofen 2001, S. 88f.
  12. Friedemann Bedürftig: Weltreligionen: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus. Geschichte, Werte Traditionen. Naumann und Goebel, 1. Auflage 2010, ISBN 3625128187, S. 69.
  13. Der Spiegel, 1. Februar 2004: Tragisches Unglück: Hunderte Hadsch-Pilger sterben bei Massenpanik; Der Spiegel, 12. Januar 2006: Katastrophe in Mekka: Mehr als 300 Tote bei Massenpanik
  14. Die Zeit online vom 16. August 2010 Taliban steinigen Liebespaar nahe Kundus; Spiegel online vom 16. August 2010 Taliban steinigen Paar nahe Bundeswehrlager
  15. a b Amnesty international: Urgent Action Nr. UA-179/2007 Mokarrameh Ebrahimi, 9. Juli 2007
  16. Zeit.de vom 28. Juli 2010 Iran setzt Steinigung Ashtianis vorerst aus
  17. igfm.de Drohende Steinigungen im Iran
  18. Amnesty International, Jahresbericht 2003
  19. Amnesty International, Jahresbericht 2007
  20. Amnesty International, Jahresbericht 2008
  21. Amnesty International, Jahresbericht 2009
  22. Spiegel.de vom 16. August 2010 Der erste Stein
  23. Bahman Nirumand: Pläne der iranischen Regierung: Steinigung soll abgeschafft werden. In: taz. 7. August 2008.
  24. Manuela Pfohl: Drohende Steinigung von Ashtiani. Auf: stern-online. 8. Juli 2010.
  25. Manuela Pfohl: Drohende Steinigung von Astiani. Auf: stern-online. 9. Juli 2010.
  26. Mitra Mobasherat: Report: Iranian authorities give go-ahead to execute woman, auf: CNN.com, 2. Nov. 2010 und Aschtianis Steinigung steht angeblich kurz bevor auf: Frankfurter Rundschau online 2. Nov. 2010
  27. Iranian woman has not been executed, official says auf: CNN.com 3. Nov. 2010
  28. welt.de Iran setzt Todesstrafe gegen Aschtiani aus vom 17. Januar 2011
  29. Stoppt die Steinigungen! - Der Aufruf lautet: An Ayatollah Ali Khamenei und die iranische Führung: Wir rufen Sie auf, die Todesstrafe durch Steinigung endgültig auszusetzen und das willkürliche Urteil im Fall von Sakineh Mohammadi Ashtiani aufzuheben. Auf: avaaz.org
  30. Rolf Hofmeier, Andreas Mehler: Afrika Jahrbuch 2002. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika südlich der Sahara. Vs Verlag, 2003, ISBN 3810037826, S. 158.
  31. Amnesty International: Somalia: Girl stoned was a child of 13. 31. Oktober 2008.
  32. Ehebrecher in Somalia zu Tode gesteinigt. Auf: NZZ-online. 7. November 2009.
  33. Charles Bremner: Stoned to death... why Europe is starting to lose its faith in Islam, The Times, 4. Dezember 2004
  34. Will Stewart: Muslim girl Katya Koren, 19, stoned death, Daily Mail, 31. Mai 2011.
  35. http://www.nydailynews.com/news/world/beauty-queen-katya-koren-killed-fellow-student-stoned-death-muslims-authorities-article-1.142504
  36. Aina.org, 25. April 2007: Video Captures Stoning of Kurdish Teenage Girl