Steinquendel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Steinquendel
Alpen-Steinquendel (Acinos alpinus)

Alpen-Steinquendel (Acinos alpinus)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Gattung: Steinquendel
Wissenschaftlicher Name
Acinos
Mill.

Steinquendel (Acinos) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie sind im südlichen Europa und westlichen Asien beheimatet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Es handelt sich um ein- oder immergrüne, mehrjährige krautige Pflanzen, die maximale Wuchshöhen von 50 Zentimetern erreichen. Sie wachsen buschig und verzweigt. Einige Arten verholzen etwas. Die Laubblätter sind kreuzgegenständig, kurz gestielt und oval bis elliptisch, ganzrandig oder vorne gezähnt.

Die kurz gestielten Blüten stehen zu quirlig in den oberen Blattachseln. Die Krone ist röhrenförmig mit dreilappiger Unterlippe. Die Pflanzen duften aromatisch pfefferminzähnlich und enthalten ätherische Öle wie das verwandte Bohnenkraut.

Systematik[Bearbeiten]

Die Systematik dieser Verwandtschaftsgruppe wird kontrovers diskutiert. Es gibt etwa zehn (bis 46) Arten in der Gattung Steinquendel (Acinos, zum Teil früher zur Gattung Calamintha gezählt). Von manchen Autoren werden diese Arten auch zur Gattung Clinopodium L. gestellt[1].

Hier eine Auswahl der Arten:

  • Alpen-Steinquendel (Acinos alpinus (L.) Moench, Syn.: Clinopodium alpinum (L.) Kuntze):
    • Acinos alpinus (L.) Moench subsp. alpinus
    • Acinos alpinus subsp. majoranifolius (Mill.) P.W.Ball (Syn.: Clinopodium alpinum (L.) Kuntze subsp. majoranifolium (Mill.) Govaerts)
    • Acinos alpinus subsp. meridionalis (Nyman) P.W.Ball (Syn.: Clinopodium alpinum (L.) Kuntze subsp. alpinum)
  • Feld-Steinquendel (Acinos arvensis (Lam.) Dandy, Syn.: Clinopodium acinos (L.) Kuntze)
  • Korsika-Steinquendel (Acinos corsicus (Pers.) Getliffe; Syn.: Clinopodium corsicum (Pers.) Govaerts): Die Heimat ist Korsika[1].
  • Rundblättriger Steinquendel (Acinos rotundifolius Pers., Syn.: Clinopodium graveolens (M.Bieb.) Kuntze subsp. rotundifolium (Pers.) Govaerts): Die Heimat ist das westliche Mittelmeergebiet[1].
  • Wohlriechender Steinquendel (Acinos suaveolens (Sibth. & Sm.) G.Don f., Syn.: Clinopodium suaveolens (Sm.) Kuntze): Das Verbreitungsgebiet reicht von Südosteuropa bis zur Türkei[1].

Bilder[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c d Rafael Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Selected Plant Families: Acinos. Royal Botanic Gardens Kew, Zugriff am 31. März 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Acinos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien