Steinwenden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Steinwenden
Steinwenden
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Steinwenden hervorgehoben
49.4558333333337.5266666666667242Koordinaten: 49° 27′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Ramstein-Miesenbach
Höhe: 242 m ü. NHN
Fläche: 11,83 km²
Einwohner: 2499 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 211 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66879
Vorwahl: 06371
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 044
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Neuen Markt 6
66877 Ramstein-Miesenbach
Webpräsenz: gemeinde-steinwenden.de
Ortsbürgermeister: Matthias Huber (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Steinwenden im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Steinwenden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Steinwenden, Obermohr und Weltersbach.

  • Ortsteil Steinwenden, 1.368 Einwohner, 496 ha
  • Ortsteil Obermohr, 706 Einwohner, 496 ha
  • Ortsteil Weltersbach, 589 Einwohner, 229 ha

Stand (1. Januar 2005)

Geschichte[Bearbeiten]

Obermohr wurde bereits im Jahr 987 erstmals urkundlich erwähnt, Steinwenden im Jahr 1180 und Weltersbach im Jahr 1328. Die drei Orte gehörten bis Ende des 18. Jahrhunderts zum kurpfälzischen Oberamt Lautern (Kaiserslautern), Obermohr und Weltersbach warem dem Gericht Ramstein zugeordnet, Steinwenden bildete ein eigenes Gericht, zu dem auch die Dörfer Kottweiler, Mackenbach, Miesenbach und Schwandheim gehörten.[2]

Die bis dahin selbständige Gemeinde Weltersbach wurde am 1. September 1965 nach Steinwenden eingemeindet. Die heutige Ortsgemeinde wurde am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Steinwenden und Obermohr neu gebildet.[3]

Religion[Bearbeiten]

2012 waren 42,1 Prozent der Einwohner evangelisch und 36,3 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Steinwenden besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2009 9 9 2 20 Sitze
2004 9 8 3 20 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Rot und Schwarz durch einen goldenen Wellenbalken geteilt, oben rechts ein goldener Reichsapfel mit goldenem Bügel und goldenem Tatzenkreuz, oben links ein rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, der ein aus dem schwarzen Schildfuß aufsteigendes beblättertes goldenes Schilfrohr hält“.

Es wurde 1979 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und vereinigt die Figuren der historischen Wappen der Ortsteile. Der Pfälzer Löwe erinnert zudem an die ehemalige Zugehörigkeit aller drei Orte zur Kurpfalz.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Gemeindeeinrichtungen[Bearbeiten]

  • Sportanlagen im Ortsteil Steinwenden sind die Schulsporthalle und das Kleinspielfeld in der Goethestraße.
  • im Ortsteil Weltersbach die Mehrzweckhalle, Sportplätze und Schießanlage in der Bergstraße.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steinwenden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistische Beschreibung des kön. bayer. Rheinkreises, Band 4, Neidhard, 1837, S. 203 ff (Google Books)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 197 (PDF; 2,1 MB)
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  7. Webseite der Palatia Art e. V.