Stenzelberg
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| Stenzelberg | ||
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Felswand des Stenzelbergs |
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| Höhe | 287 m ü. NN | |
| Lage | Königswinter-Heisterbacherrott | |
| Gebirge | Siebengebirge | |
| Geographische Lage | 50° 41′ 31″ N, 7° 13′ 30″ O50.6919444444447.225287Koordinaten: 50° 41′ 31″ N, 7° 13′ 30″ O | |
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| Typ | Quellkuppe | |
| Gestein | Latit | |
Der Stenzelberg (ursprünglich: Steintelberg) ist ein 287 Meter hoher Berg im Naturpark Siebengebirge. Er liegt südwestlich des Dorfes Heisterbacherrott in der Nähe des Kloster Heisterbach.
Geologisch handelt es sich beim Stenzelberg um eine Quellkuppe aus dem vulkanischen Gestein Latit, wobei das aufsteigende Magma die Erdoberfläche nicht erreichte, sondern im umgebenden Deckgestein aus Tuff stecken blieb. Durch Erosion wurde der weichere Tuff später abgetragen und das härtere Latit freigelegt.
Der Stenzelberg wurde seit dem 11. Jahrhundert als Steinbruch für Quarz-Latit genutzt. Das Gestein wurde für die Propsteikirche in Oberpleis, die Nikolauskapelle in Heisterbacherrott und das Bonner Münster genutzt, später auch für die Kirchen in Nieder-, Oberdollendorf und Asbach.
Der Steinbruchbetrieb endete 1931. Nach Stilllegung der Brüche hat sich am Stenzelberg eine charakteristische Landschaft entwickelt, die die besondere Flora und Fauna eines Trockenbiotops bietet.
Insbesondere die steilen Felswände und freistehenden „Umläufer“ machten den Berg in den 80er und 90er Jahren zum beliebten Klettergebiet.
Seit Juni 2005 ist das Klettern am Stenzelberg ausdrücklich verboten. Zuvor hatte der Rhein-Sieg-Kreis das Klettern geduldet. Notwendig wurde dies durch die neue Naturschutzverordnung im Zuge der Anerkennung des Siebengebirges als FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) der Europäischen Union.

