Stephanopel

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Haus Winterhof

Stephanopel ist ein Ortsteil der Stadt Hemer (Nordrhein-Westfalen) und liegt in den Iserlohner Höhen westlich von deren höchster Erhebung Balver Wald.

Der Name leitet sich ab von Stephan Lührmann, der dort als Kaufmann und Fabrikant seit der Ausweisung als Gewerbegebiet im Jahr 1767 eine große Leinwandbleiche betrieb. Aufgrund ihres Handels mit dem Balkan wussten die Kaufleute, dass dort einige Städte mit männlichen Vornamen die Nachsilbe pol trugen (von griechisch polis). Aus „Stephanopolis" wurde so „Stephanopel“. An der Firma beteiligt war unter anderem auch Friedrich von Romberg.

Stephanopel geriet als protestantischer Ort häufig in Grenzstreitigkeiten mit Balve, auch in kirchlicher Hinsicht: Der katholische Pfarrer von Balve soll in Stephanopel evangelische Kinder getauft haben.

Ein bekanntes Ausflugsziel in Stephanopel war die Gaststätte „Winterhof“, deren Gebäude im Mai 2007 abgerissen wurde.

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51.3466666666677.7919444444444Koordinaten: 51° 21′ N, 7° 48′ O