Stephen King

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Stephen King (Februar 2007)

Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in insgesamt 40 Sprachen übersetzt wurden.[1]

Leben[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, als Sohn von Donald Edwin King und dessen Frau Nellie Ruth Pillsbury geboren. Die Eltern hatten 1939 geheiratet. Nachdem sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie 1949 verlassen hatte, zog seine Mutter ihn und seinen Bruder alleine auf. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und wechselte öfter den Wohnsitz.

Als Kind erlebte King den Tod eines nahen Freundes, der unter einen Zug geriet und getötet wurde. Ohne jegliche Erinnerung an dieses Ereignis, erzählte ihm seine Familie später, er sei „sprachlos“ und „im Schock“ nach Hause gekommen. Erst später erfuhr die Familie von dem Tod seines Freundes. Kritiker vermuten, dies habe King psychologisch zu seinen „dunkleren“ Werken inspiriert.[2] King erwähnt dieses Erlebnis nicht in seinem Buch Das Leben und das Schreiben.[3]

Stephen King schrieb bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für düstere Fantasy- und Horrorgeschichten stammt. Im Alter von 19 Jahren veröffentlichte er seine Geschichte I Was A Teenage Grave Robber im Magazin „Comics Review“.

Leben vor dem ersten Erfolg[Bearbeiten]

Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er Tabitha Spruce kennenlernte, die er am 2. Januar 1971 heiratete. Ab 1971 − nach Abschluss seines Studiums − unterrichtete der 1,93 m[4] große King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er nebenbei nachts als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit. Diese nutzte er, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, seinen Lebensunterhalt allein durch die schriftstellerische Tätigkeit bestreiten zu können. Vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, die aber von den Verlegern nicht angenommen wurden. Diese Frühwerke überarbeitete er und veröffentlichte sie später unter dem Pseudonym „Richard Bachman“.

Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten]

Wohnhaus von Stephen King in Bangor (Maine)

In einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman Carrie zu schreiben. Wie King in Das Leben und das Schreiben verriet, hielt er das Carrie-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat es, und 1973 akzeptierte der Verlag „Doubleday“ den Roman. Kurz darauf erwarb die New American Library die Taschenbuchrechte für die Rekordsumme von 400.000 Dollar. Später entschloss er sich, den Beruf des Lehrers aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sein dritter Roman The Shining wurde ebenfalls ein Bestseller.

In den folgenden Jahren veröffentlichte King viele Romane und Kurzgeschichtensammlungen mit sehr großem kommerziellem Erfolg. Viele seiner Romane wurden verfilmt, zum Beispiel 1976 Carrie – Des Satans jüngste Tochter von Brian De Palma und 1980 Shining von Stanley Kubrick. Sein Einkommen beläuft sich auf etwa 45 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Drogenprobleme[Bearbeiten]

Stephen King hatte schon früh zu trinken angefangen und geriet, zunächst ohne es recht wahrzunehmen, in die Alkoholsucht. Später begann er auch andere Drogen wie Aufputschmittel und Kokain zu nehmen. Seit 1985 war King nicht nur alkoholabhängig, sondern auch kokainsüchtig. Auf Drängen seiner Frau ging Stephen King im Jahr 1987 in eine Entzugsklinik. Seit dieser Zeit besucht King − als trockener Alkoholiker − regelmäßig die Treffen der Anonymen Alkoholiker.[5]

Der Musiker[Bearbeiten]

Die 1992 gegründete Band „Rock Bottom Remainders“ besteht aus Schriftstellern. Unter anderem sind neben Stephen King auch Kathi Kamen Goldmark, Amy Tan im Chor, Dave Barry an der Sologitarre, Ridley Pearson am Bass, Mitch Albom am Keyboard, Josh Kelley am Schlagzeug und Erasmo Paolo am Saxophon Mitglieder der „Rock Bottom Remainders“.[6] Die Band hat seit ihrem Bestehen bereits Hunderte von Konzerten gegeben, meist auf Benefizveranstaltungen. Allerdings ist Stephen King, der in der Band Gitarre spielt und gelegentlich singt, nicht bei allen Auftritten dabei. Ehemalige Mitglieder der Band sind Barbara Kingsolver und Al Kooper.

Pseudonym Richard Bachman[Bearbeiten]

Unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte Stephen King bislang sieben Romane: Amok (1977), Todesmarsch (1979), Sprengstoff (1981), Menschenjagd (1982) (verfilmt mit Arnold Schwarzenegger unter dem Originaltitel The Running Man), Der Fluch (1984) (ebenfalls verfilmt unter dem Originaltitel Thinner von Tom Holland, welcher bereits bei Langoliers Regie führte), Regulator (1996) und Qual (2007).

Er veröffentlichte die Bücher anfangs unter dem Pseudonym, um den Markt nach den Erfolgen von Carrie (1974), Brennen muß Salem (1975) und The Shining (1977) nicht mit King-Büchern zu überschwemmen und um zu sehen, ob seine Texte wegen des Namens auf dem Umschlag oder wegen ihrer Qualität gekauft werden. Die Werke unter seinem Pseudonym waren kommerziell erfolgreich; nachdem jedoch bekannt geworden war, dass King verantwortlich für diese Werke war, explodierten auch hier die Verkaufszahlen.

Der Buchhändler Stephen Brown hatte sich nach der Lektüre des fünften Bachman-Romans Der Fluch die vier vorangegangenen Bachman-Bücher genauer angesehen. Auf ein Versehen des NAL-Verlages ist es zurückzuführen, dass er in den Urheberrechtsunterlagen zu Amok auf den Namen „Stephen King“ stieß. Die übrigen Romane waren alle auf den Namen „Richard Bachman“ eingetragen worden.

Am 9. Februar 1985 veröffentlichte die Tageszeitung Bangor Daily News die Nachricht unter der Schlagzeile: „Fünf King-Romane durch ein Pseudonym zum Mysterium gemacht“. Bereits kurze Zeit später fanden sich alle Bachman-Bücher in den Bestsellerlisten wieder. Allein bei dem Roman Der Fluch, der mit einer Auflage von 28.000 Stück kommerziell durchaus erfolgreich war, verzehnfachte sich die Auflage (280.000 verkaufte Exemplare).

Nachdem bekannt geworden war, wer sich hinter dem Pseudonym versteckte, ließ King Richard Bachman öffentlichkeitswirksam an „Pseudonymkrebs“ sterben. 1996 ließ Stephen King Richard Bachman jedoch überraschend wieder aufleben und veröffentlichte zwei Romane über das Monster TAK aus verschiedenen Sichten. Die Stephen-King-Version des Romans erschien unter dem Titel Desperation, die Bachman-Version – im Vorwort wird angemerkt, bei dem Roman handele es sich um ein verschollenes Manuskript, das die „Witwe“ Bachmans in dessen Nachlass gefunden habe – unter dem Titel Regulator. Wie bereits bei The Green Mile wurde King vorgeworfen, durch die Art der Veröffentlichung mehr Geld verdienen zu wollen.

Es gelang King, mit Regulator an den sprachlichen Stil seiner ersten vier Bachman-Romane anzuknüpfen, die allesamt vor Carrie geschrieben wurden und sich sprachlich erheblich von dem Stil der späteren King-Werke unterschieden. Nach der Enttarnung des Pseudonyms wurden diese vier Romane auf Druck der amerikanischen Öffentlichkeit als Sammelband unter dem Originaltitel Stephen King: The Bachman Books: Four Early Novels noch im Jahre 1985 veröffentlicht.

Stephen King hat im dritten Roman des Castle-Rock-Zyklus, Stark – The Dark Half, die Aufdeckung seines eigenen Pseudonyms thematisiert und den Roman stark autobiographisch eingefärbt. Genau wie King ergeht es dem Schriftsteller Thaddeus Beaumont in dem Roman (kommerzieller Erfolg durch Enttarnung des Pseudonyms) – im Roman haben jedoch Pseudonym und Schriftsteller die Rollen getauscht.

Pseudonym John Swithen[Bearbeiten]

Das Pseudonym „John Swithen“ hat King nur ein einziges Mal verwendet, und zwar für die Veröffentlichung der Kurzgeschichte Das fünfte Viertel im April 1972 im US-Männermagazin „Cavalier“. Jahre später wurde die Geschichte unter Kings richtigem Namen in der Kurzgeschichtensammlung Alpträume wiederveröffentlicht und in der Reihe Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King verfilmt.

Zusammenarbeit mit Peter Straub[Bearbeiten]

Zusammen mit Peter Straub schrieb Stephen King das 1984 veröffentlichte Buch Der Talisman. Steven Spielberg hat sich für das Buch, in dem der Protagonist eine Reise durch ganz Amerika und durch eine Parallelwelt antreten muss, um einen Talisman zu finden, die Verfilmungsrechte für seine Produktionsfirma „DreamWorks“ gesichert. Im Jahre 2001 wurde die Fortsetzung des Talismans unter dem Titel Das schwarze Haus veröffentlicht.

Probleme mit Fans[Bearbeiten]

1991 bekam er Probleme mit Anne Hiltner, die ihn des Plagiats bezichtigte, sowie mit Eric Keene, der in sein Haus einbrach und Kings Frau Tabitha bedrohte. Vor allem in Love verarbeitete King seine Angst vor übereifrigen Fans.

Schwerer Autounfall[Bearbeiten]

Am 19. Juni 1999 wurde King beim Spazierengehen am Straßenrand von einem Kleinbus erfasst und schwer verletzt. Der Fahrer, Bryan Smith, war betrunken und sei nach eigenen Angaben „von seinem Hund abgelenkt“ worden. Er bat später öffentlich um Entschuldigung für den von ihm verursachten Unfall. King lag drei Wochen in einem Krankenhaus. Er wurde zuerst fälschlich von einer lokalen Zeitung für tot erklärt. Während seiner Genesung von den Unfallfolgen schrieb er den Roman Duddits („Dreamcatcher“). Da es ihm durch die Gestelle an den Beinen nicht möglich war, an einem Tisch zu sitzen und die Schreibmaschine zu bedienen, schrieb er den gesamten Roman per Hand. King erwarb später das Unfallauto, welches er am ersten Jahrestag seines Unfalls eigenhändig zerstörte und entsorgen ließ, um es, wie berichtet wurde, als Handelsobjekt aus dem Verkehr zu ziehen. Bryan Smith starb mit 43 Jahren im September 2000 – zufällig an Kings Geburtstag, was zu einigen Mystifikationen in Kings Fangemeinde führte. Anspielungen auf diesen Vorfall finden sich in der ersten Folge der von King produzierten Serie Kingdom Hospital sowie in Wolfsmond und Susannah, dem fünften und sechsten Band der Reihe Der Dunkle Turm. Der Autounfall selbst ist zentraler Bestandteil des siebten Bands der Reihe („Der Turm“). Bryan Smith wird in diesem Roman namentlich genannt.

Familie[Bearbeiten]

Stephen King ist verheiratet mit der Schriftstellerin Tabitha King. Sie haben drei Kinder, die beiden Schriftsteller Owen King und Joe King (der unter dem Pseudonym Joe Hill schreibt), sowie Naomi King, Pfarrerin der Unitarian Universalist Association.[7]

Schaffenswerk[Bearbeiten]

Insgesamt hat King bisher über 40 Romane, mehr als 100 Kurzgeschichten, etliche Novellen und einige Drehbücher veröffentlicht. Hinzu kommen noch Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher. Zudem betreibt der Schriftsteller einen eigenen Verlag mit Namen Philtrum Press.

Die meisten auf Deutsch übersetzten Kurzgeschichten sind gesammelt in Nachtschicht, Im Morgengrauen, Der Gesang der Toten, Der Fornit, Albträume und Im Kabinett des Todes. Die Novellen finden sich in Frühling, Sommer, Herbst und Tod, Langoliers und Nachts wieder. Verschiedene wurden neu verlegt in der Sonderausgabe The Secretary of Dreams. Die Sammlung People, Places and Things blieb unveröffentlicht.

Romane[Bearbeiten]

Kings Geschichten handeln häufig von Durchschnittsmenschen, die in grauenhafte und meist übernatürliche Erlebnisse hineingezogen werden. King ist ein Kenner des Horror-Genres, mit Danse Macabre hat er ein Sachbuch vorgelegt, das die Entwicklung der Horrorliteratur und des Horror-Films skizziert. In einem weiteren Sachbuch namens Das Leben und das Schreiben gibt King Einblicke in von ihm bevorzugte Stilmittel und Herangehensweisen beim Verfassen literarischer Werke. Darüber hinaus beinhaltet das Buch Berichte über die Umstände, unter denen einige seiner Romane entstanden sind.

Neben seinen Horror-Romanen schrieb King allerdings auch Werke, die keinerlei oder nur wenige übernatürliche Elemente enthalten, zum Beispiel die Novellen The Body und Rita Hayworth and Shawshank Redemption. Die Verfilmungen Die Verurteilten und The Green Mile waren als beste Filme für den Oscar nominiert.

Eines der grundlegenden Motive in Kings Horror-Romanen ist die Tatsache, dass das Grauen sich hinter weitgehend trivialen und alltäglichen Dingen verbirgt. Autos, Clowns, Polizisten, Bernhardiner, Ladenbesitzer oder ein erfundenes Pseudonym sind die Vehikel, die das Grauen in eine meist vorstädtische und verschlafene Welt bringen. Kings Modernität als Autor von Horrorgeschichten liegt darin, dass das „Grauen“ eben nicht nur von außen in eine scheinbar heile Welt integrer Figuren einbricht, sondern auch in der Psyche seiner handelnden Personen selbst wohnt.

So in Shining, wo auf den ersten gut 150 Seiten wenig bis gar nicht von übernatürlichen Ereignissen die Rede ist, sondern von Alkoholismus, Eheproblemen, Gewalt in der Familie, der Angst des akademisch gebildeten Ex-Collegedozenten Jack Torrance vor dem sozialen Abstieg, seiner Lust an der Selbstzerstörung, seinen vergeblichen Versuchen, an die ersten hoffnungsvollen Versuche als Nachwuchsautor anzuknüpfen.

Das „Overlook Hotel“, der Schauplatz von Shining, mag ein unheilvoller Ort sein, doch erst die innere Disposition der Familie Torrance, die Hilflosigkeit von Jack als „Familienoberhaupt“, eine Lösung seiner Probleme zu finden, sein latenter Wahnsinn, der vollends in der Abgeschiedenheit der verschneiten Rocky Mountains ausbricht, öffnet den Dämonen und Untoten Tür und Tor. Jack Torrance liefert sich, seine Frau Wendy und ihren Sohn „Doc“ den bösen Geistern aus, weil er nicht weiß, wohin er sonst gehen sollte und weil er Angst hat vor dem Leben außerhalb des „Overlook Hotels“.

Der Dunkle Turm[Bearbeiten]

Hauptartikel: Der Dunkle Turm

Die düstere Fantasy-Saga umfasst die acht Bände „Schwarz“, „Drei“, „Tot“, „Glas“, „Wolfsmond“, „Susannah“, „Der Turm“ und Wind. Die Geschichte um den Revolvermann („Gunslinger“) Roland, der durch verschiedene Welten geschickt wird, stellt eine Fusion aus verschiedensten Zeiten, Orten und Geschichten dar und wurde ursprünglich mit dem letzten Kapitel Der Turm 2004 vollendet. 2012 erschien das Buch Wind, welches chronologisch zwischen dem vierten und fünften Roman angesiedelt ist.

Wie viele andere Romane von King tatsächlich Teilhandlungen des Dunklen-Turm-Zyklus beherbergen, ist umstritten. Die nachfolgend genannten Romane bzw. Kurzgeschichten stehen zumindest im direkten Zusammenhang mit dem Zyklus: „Brennen muß Salem“, „Das letzte Gefecht“, „Die Augen des Drachen“, „Atlantis“, „Schlaflos“, „Das Bild“, „Desperation“, „Regulator“, „Sara“, „Im Kabinett des Todes“, „Blut“, „Der Talisman“, „Der Buick“ und „Das schwarze Haus“.

Seit Februar 2007 erscheint in den USA monatlich die Comicreihe The Gunslinger Born, an der King allerdings nicht direkt beteiligt ist. Ein Sammelband in deutscher Sprache ist im Juni 2008 erschienen.

Internetveröffentlichungen[Bearbeiten]

Im Jahre 2000 sorgte Stephen King in anderer Weise für Aufsehen, als er seine Kurzgeschichte Riding the Bullet („Achterbahn“) zum Herunterladen ins Internet stellte. Obwohl mehr als 700.000 Leser davon Gebrauch machten und er es immerhin auf den Titel der Zeitschrift Time brachte, beklagte er sich im Vorwort zur Kurzgeschichtensammlung Im Kabinett des Todes darüber, dass sich viele Leute nur für die Art und Weise, wie diese Geschichte veröffentlicht wurde, interessiert hätten, nicht aber für die Geschichte selbst. Trotz der von Stephen King geäußerten Kritik kam es nach Riding the Bullet zur Veröffentlichung eines zweiten Buches im Internet, The Plant. Im Februar 2009 veröffentlichte King die Kurzgeschichte Ur, die ausschließlich als E-Book bei Amazon USA erworben werden kann.

Filme[Bearbeiten]

Stephen King ist auch Regisseur: 1986 verfilmte er seine Kurzgeschichte Trucks unter dem Titel Rhea M (OT: Maximum Overdrive) mit eher mäßigem Erfolg. Für diese Regieleistung wurde er für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur nominiert. Er schrieb ein Drehbuch für das Musikvideo Ghosts von Michael Jackson. Aus Unzufriedenheit mit der Verfilmung von Shining durch Stanley Kubrick 1980 schrieb er das Drehbuch für eine Neuverfilmung, die als Dreiteiler im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Mehrere Male spielte er in Nebenrollen mit, siehe dazu Stephen King als Darsteller.

King in den Jahren 2010 bis 2013[Bearbeiten]

  • Seit März 2010 wird Kings Novelle N. als vierteilige Comic-Serie umgesetzt.
  • Im April 2010 erschien die Novelle Blockade Billy als Einzelveröffentlichung.
  • Am 8. November 2011 ist sein neuer Roman erschienen. Der Anschlag, im Original 11/22/63 betitelt, beschäftigt sich mit dem Attentat auf John F. Kennedy und der Frage, was wäre, wenn jemand dieses hätte verhindern können.
  • Im Mai 2012 hat King einen achten Band in seinem Der Dunkle Turm-Zyklus veröffentlicht. Er heißt Wind (im Original „The Wind Through the Keyhole“) Thematisch ist er zwischen Band 4 und Band 5 angesiedelt.
  • 2013 erschien Joyland, nach Colorado Kid der zweite Krimi, der im Original im Verlag „Hard Case Crime“ veröffentlicht wurde.

Über sein Werk[Bearbeiten]

Figuren[Bearbeiten]

Eine Vielzahl von Protagonisten in Kings Werken sind Schriftsteller oder gehen schriftstellerischen Neigungen nach, trotz ihrer tragenden Rollen sind es oft kontroverse Charaktere, die in der Regel nicht positiv besetzt sind oder sich durch äußere wie innere Umstände plötzlich in einer Opferrolle wiederfinden. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Werke zählen sicherlich die Novelle Das heimliche Fenster, der heimliche Garten (Secret Window, Secret Garden) und Sie (Misery). Unklar bleibt, ob es sich um eine kritische Selbstsicht oder um Porträts von Kollegen handelt. Ähnlich wie in vielen Romanen der erzählerischen Moderne handelt es sich bei seinen tragenden zumeist männlichen Charakteren häufig um „mittlere Helden“ mit ambivalenten Charakterzügen, voller innerer Konflikte und Widersprüche.

Innere Bezüge[Bearbeiten]

Stephen Kings Werk hat viele innere Bezüge, Doppelungen, Knotenpunkte und Parallelen, die sein Schaffen über einzelne Bücher hinaus komplex und faszinierend machen (siehe auch: „Die Welt von Stephen King“ oder den Castle-Rock-Zyklus). Die meisten seiner Geschichten spielen im US-Bundesstaat Maine.

Ein großes Thema in Stephen Kings Gesamtwelt ist Der Dunkle Turm. Neben dem Revolvermann Roland und seinen Freunden müssen unter anderem Jack Sawyer (im Buch Das schwarze Haus) und Ralph Roberts (in Schlaflos) eingreifen und die Welt beziehungsweise den Dunklen Turm retten.

Daneben gibt es außerhalb des Dunklen Turms eine Reihe weiterer Beziehungen, so zum Beispiel taucht die fiktive Stadt Derry in mehreren Geschichten auf, wie in Schlaflos, Es, Das Monstrum, Sara, Duddits und Der Anschlag. Die tragende Figur „Mutter Abagail“ aus Kings Roman The Stand – Das letzte Gefecht hat die „Shining“ genannte Vorahnung aus dem gleichnamigen Buch.

Während einige Parallelen in einigen Büchern wohl mehr auch als Gag gedacht sind, verarbeitete King auch Umstände unserer realen Welt in mehreren seiner Bücher. So brachte ihn vermutlich sein Pseudonym „Richard Bachman“ auf die Idee, Stark – The Dark Half zu schreiben, in dem der erfolgreiche Schriftsteller Thad Beaumont mit seinem real gewordenen Alter Ego George Stark zu kämpfen hat.

Einflüsse durch andere Schriftsteller[Bearbeiten]

Das Gedicht „Herr Roland kam zum finstren Turm“ (Childe Roland To The Dark Tower Came) von Robert Browning diente King als lose Vorlage für den „Dunklen Turm“. Ebenso ist auch Edgar Allan Poe mit seiner Erzählung „Die Maske des Roten Todes“, die von ihm in „The Shining“ erwähnt wird, herauszuheben. Die Gestalt des Amerikaners mit der leisen Stimme, William Wilson, in „Der dunkle Turm“ ist ebenfalls eine Poe-Reminiszenz. Die Inkarnation des Bösen in „Friedhof der Kuscheltiere“ ist an die Erzählung „Der Wendigo“ von Algernon Blackwood angelehnt. Besonders in seinen Kurzgeschichten „Briefe aus Jerusalem“ und „Crouch End“ greift King Segmente des von H. P. Lovecraft geschaffenen Mythos der dämonischen „Großen Alten“ auf. Überhaupt nimmt er in vielen seiner Bücher Zitate und literarische Texte anderer Schriftsteller auf. In gewisser Weise kann man King nicht „nur“ als Genre-Autor, sondern als Pop-Literaten bezeichnen in dem Sinne, dass er unzählige Elemente aus trivialen Mythen, Themen und Texte populärer Filme, Rockmusik, aus den englischen und amerikanischen „Schauergeschichten“ des späten 18., des 19. und auch des 20. Jahrhunderts aufgreift und virtuos neu zusammensetzt. Riesenspinnen, Vampire, trivialisierte Indianermythen, Zombies und andere Schreckgespenster fallen über die amerikanische Mittelklasse her.

Einfluss auf die Horrorliteratur[Bearbeiten]

Stephen Kings Talent als Geschichtenerzähler ist maßgebend für die Horrorliteratur der Gegenwart. Allerdings ist er bei Kritikern umstritten. So kritisiert Sunand T. Joshi, dass sein Stil zu langatmig sei und dass er nicht in der Lage sei, seine Leser originell zu erschrecken.

Werke über King[Bearbeiten]

Es existieren viele Biographien über Stephen King, wie zum Beispiel das ambitionierte The Complete Stephen King Encyclopedia von Stephen J. Spignesi oder auch einige Werke der Autoren George Beahm und Michael R. Collings. Unter den deutsch-sprachigen Publikationen ist das Buch von Uwe Anton „Wer fürchtet sich vor Stephen King?“ zu erwähnen.[8]

Werke[Bearbeiten]

Ins Deutsche übersetzt[Bearbeiten]

Unter dem Pseudonym 'Richard Bachman' veröffentlicht[Bearbeiten]

Nicht in deutscher Sprache bzw. noch in keiner Sammlung erschienen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1970 – „Slade“ (Kurzgeschichte und Westernparodie)
  • 1994 – „Mid-Life Confidential“ („Rock Bottom Remainders“)
  • 1997 – „Six Stories“ (Sammlung von sechs Kurzgeschichten, limitiert)
  • 2000 – „Secret Windows“ (Sammlung von Essays und Kurzgeschichten)
  • 2000 – „The Plant“ (Fortsetzungsroman, unvollendet)
  • 2004 – „Faithful – Two Diehard Boston Red Sox Fans Chronicle the Historic 2004 Season“ (mit Stewart O’Nan)
  • 2006 – „The Secretary of Dreams – Volume One“ (illustrierte Sonderausgabe)
  • 2009 – „UR“ (als E-Book erschienene Novelle)
  • 2009 – „Premium Harmony“ (Kurzgeschichte; Internet-Veröffentlichung)
  • 2010 – „Blockade Billy“ (Novelle)
  • 2010 – „Morality“ (Kurzgeschichte, wurde in den USA als Bonus zu Blockade Billy veröffentlicht)
  • 2011 – „The Little Green God of Agony“ (Kurzgeschichte für die Anthologie „A Book of Horrors“)
  • 2011 – „The Dune“ (Kurzgeschichte in der Zeitschrift „Granta“), 2012 als Hörbuch erschienen

Unveröffentlichte Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

Jahr Titel Regie Hauptdarsteller
1976 Carrie – Des Satans jüngste Tochter
Fortsetzung: Carrie 2 (1999)
Brian De Palma Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, Nancy Allen, William Katt, John Travolta
1979 Brennen muss Salem
Fortsetzung: Salem 2 – Die Rückkehr (1987)
Tobe Hooper David Soul, Bonnie Bedelia, James Mason, Reggie Nalder
1980 Shining Stanley Kubrick Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers
1982 Die unheimlich verrückte Geisterstunde
Fortsetzungen: Creepshow 2 (1986), Creepshow 3 (2006)
George A. Romero Hal Holbrook, Adrienne Barbeau, Fritz Weaver, Leslie Nielsen, Ed Harris, Ted Danson, Stephen King
1983 Dead Zone – Der Attentäter David Cronenberg Christopher Walken, Martin Sheen
1983 Cujo Lewis Teague Dee Wallace-Stone
1983 Christine John Carpenter Keith Gordon, Harry Dean Stanton
1984 Kinder des Zorns (aus Nachtschicht)
Fortsetzungen: Teil 2 (1993), Teil 3 (1995), Teil 4 (1996), Teil 5 (1998), Teil 6 (1999), Teil 7 (2001), Remake (2009) Teil 8 (2011)
Fritz Kiersch Linda Hamilton
1984 Der Feuerteufel
Fortsetzung: Firestarter 2: Rekindled (2002)
Mark L. Lester Drew Barrymore, David Keith, Heather Locklear, Martin Sheen, George C. Scott
1985 Katzenauge Lewis Teague Drew Barrymore, James Woods, Robert Hays, Kenneth McMillan
1985 Der Werwolf von Tarker Mills Daniel Attias Gary Busey, Corey Haim
1986 Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers Rob Reiner River Phoenix, Wil Wheaton, Kiefer Sutherland, Jerry O’Connell, Corey Feldman, John Cusack
1986 Rhea M – Es begann ohne Warnung Stephen King Emilio Estevez
1987 Running Man Paul Michael Glaser Arnold Schwarzenegger, María Conchita Alonso, Richard Dawson
1989 Friedhof der Kuscheltiere
Fortsetzung: Friedhof der Kuscheltiere II (1992)
Mary Lambert Dale Midkiff, Denise Crosby, Fred Gwynne
1990 Es Tommy Lee Wallace Richard Thomas, Jonathan Brandis, Annette O’Toole, Tim Curry
1990 Geschichten aus der Schattenwelt / Tales From The Darkside George A. Romero Deborah Harry
1990 Nachtschicht Ralph S. Singleton David Andrews, Brad Dourif
1990 Misery Rob Reiner Kathy Bates, James Caan
1991 Manchmal kommen sie wieder
Fortsetzungen: Teil 2 (1996), Teil 3 (1999)
Tom McLoughlin Tim Matheson
1991 Golden Years Kenneth Fink, Allen Coulter, Michael Gornick, Stephen Tolkin Keith Szarabajka, Felicity Huffman
1992 Der Rasenmähermann
Fortsetzung: Der Rasenmäher-Mann 2 (1996)
Brett Leonard Jeff Fahey, Pierce Brosnan
1992 Stephen Kings Schlafwandler Mick Garris Brian Krause, Alice Krige, Mädchen Amick
1993 Tommyknockers – Das Monstrum John Power Jimmy Smits, Marg Helgenberger
1993 In einer kleinen Stadt Fraser Clarke Heston Ed Harris, Bonnie Bedelia, Max von Sydow
1993 Stephen Kings Stark George A. Romero Timothy Hutton, Michael Rooker
1994 The Stand – Das letzte Gefecht Mick Garris Gary Sinise, Molly Ringwald, Rob Lowe
1994 Die Verurteilten Frank Darabont Tim Robbins, Morgan Freeman
1995 Langoliers – Verschollen im Zeitloch Tom Holland Dean Stockwell, David Morse
1995 The Mangler
Fortsetzungen: The Mangler 2 (2001), The Mangler Reborn (2005)
Tobe Hooper Ted Levine, Vanessa Pike, Robert Englund
1995 Dolores Taylor Hackford Kathy Bates, Jennifer Jason Leigh
1996 Thinner – Der Fluch Tom Holland Robert John Burke, Lucinda Jenney, Michael Constantine
1997 The Shining Mick Garris Steven Weber, Rebecca De Mornay, Melvin Van Peebles, Pat Hingle
1997 Quicksilver Highway Mick Garris Christopher Lloyd
1997 The Night Flier Mark Pavia Miguel Ferrer, Julie Entwisle, Michael H. Moss
1997 Trucks – Out of Control (Remake) Chris Thomson Timothy Busfield, Brenda Bakke
1998 Der Musterschüler Bryan Singer Ian McKellen, Brad Renfro
1998 Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI S5.11 Ein Spiel (US: S5.E10 Chinga) Kim Manners Gillian Anderson, David Duchovny
1999 Der Sturm des Jahrhunderts Craig R. Baxley Timothy Daly
1999 The Green Mile Frank Darabont Tom Hanks, David Morse, Michael Clarke Duncan
2001 Hearts in Atlantis Scott Hicks Anthony Hopkins
2001 Haus der Verdammnis
Prequel: Das Tagebuch der Ellen Rimbauer (2003)
Craig R. Baxley Nancy Travis
2002 Carrie (Remake) David Carson Angela Bettis, Patricia Clarkson, Kandyse McClure
2003 Dreamcatcher Lawrence Kasdan Morgan Freeman, Thomas Jane, Tom Sizemore
2004 Das geheime Fenster David Koepp Johnny Depp, John Turturro
2004 Salem’s Lot – Brennen muss Salem (Remake) Mikael Salomon Rob Lowe, Donald Sutherland, Samantha Mathis, James Cromwell, Rutger Hauer
2004 Riding the Bullet Mick Garris Jonathan Jackson, David Arquette
2004 Kingdom Hospital (Miniserie) Craig R. Baxley Andrew McCarthy, Bruce Davison, Jodelle Ferland, Diane Ladd
2006 Desperation Mick Garris Ron Perlman
2006 Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King Brian Hanson William Hurt, William H. Macy, Tom Berenger
2007 Zimmer 1408 nach einer Kurzgeschichte aus Im Kabinett des Todes Mikael Håfström John Cusack, Samuel L. Jackson
2008 Der Nebel nach einer Novelle aus Im Morgengrauen Frank Darabont Thomas Jane, Jeffrey DeMunn
2009 Dolan’s Cadillac nach einer Kurzgeschichte aus Albträume Jeff Beesley Christian Slater, Emmanuelle Vaugier, Wes Bentley
2009 Children of the Corn (Remake) Donald P. Borchers Daniel Newman, David Anders, Kandyse McClure
2011 Bag of Bones Mick Garris Pierce Brosnan, Annabeth Gish, Melissa George
2013 Carrie (2. Remake) Kimberly Peirce Chloë Grace Moretz, Judy Greer, Portia Doubleday, Julianne Moore

Serien[Bearbeiten]

Nachdem bereits 1983 die erste, mehr oder minder erfolgreiche Verfilmung von Kings Roman „Das Attentat“ („Dead Zone“) mit Christopher Walken und Martin Sheen in den Titelrollen geleistet wurde, arbeitete man ein Konzept aus, den politischen Episodenroman zu einer Fernsehserie umzugestalten. Maßgebend daran beteiligt war neben dem ehemaligen „Star-Trek“-Produzenten Michael Piller auch King selbst, der Grundlegendes festsetzte und auch manche Drehbücher für die jeweiligen Episoden selbst schrieb. Dead Zone erfuhr in den USA im Sommer 2002, in Deutschland am 31. August 2005 seine Erstausstrahlung. Seitdem hält sich die Serie und hat einen großen Fankreis um sich geschart, die Produktion wurde jedoch nach der 6. Staffel Ende 2007 eingestellt.

Im Jahre 2006 entschloss man sich, eine Miniserie nach Kurzgeschichten von Stephen King zu drehen. Die Serie wurde Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King benannt. Vorbild dafür lieferte seine Kurzgeschichtensammlung „Alpträume“, deren Titel im Original ebenfalls „Nightmares & Dreamscapes“ lautete. Für die Hauptrollen der jeweiligen Folgen gewannen die Macher oftmals berühmte Schauspieler wie William Hurt und William H. Macy.

Seit Juni 2013 wird bei CBS die Science-Fiction-Serie Under the Dome basierend auf Kings Roman Die Arena ausgestrahlt. Sie unterscheidet sich zum Teil erheblich vom Buch, so wurden manche Figuren herausgeschrieben, während ein paar Neue hinzugefügt und die Hintergründe etwas angepasst wurden. Auch das Ende wird ein anderes sein als das im Buch. Die zunächst als Miniserie konzipierte Serie wurde aufgrund des anhaltenden großen Erfolges in den USA bereits um eine zweite Staffel verlängert. Die deutschsprachige Erstausstrahlung erfolgte am 4. September 2013 bei ProSieben und ORF eins.

Stephen King als Darsteller[Bearbeiten]

Stephen King hat einige Cameo-Auftritte in Filmen, die auf seinem Material beruhen. Eine Auswahl:

  • Einen längeren Auftritt hat er in dem Episodenfilm „Creepshow – Die unheimlich verrückte Geisterstunde“ (1982), wo er die Figur des einfältigen Farmers Jordy Verdill spielt.
  • Im Film „Truck Driver“ (1982) verkörperte er einen Lastkraftfahrer.
  • In seinem Film „Rhea M“ (1986) taucht er als jemand auf, der von einem Geldautomaten beschimpft wird.
  • In der Fortsetzung von „Creepshow“, „Creepshow 2“ (1987), spielte er wieder den Lastkraftfahrer.
  • In „Pet Sematary“ („Friedhof der Kuscheltiere“, 1989) konnte man ihn in einer kurzen Sprechrolle als Pfarrer bei einem Begräbnis sehen.
  • Im Film „Misery“ (1990) spielt er eine kleine Rolle als TV-Reporter
  • Im Film „Sleepwalkers“ (1992), zu Deutsch Schlafwandler, spielt er die Nebenrolle eines Friedhofwächters.
  • In „The Stand“ (1994) spielt er die Rolle des Teddy Weizak, der im Buch stirbt, aber im Film überlebt
  • In „Langoliers – Die Zeitfresser“ (1995) ist er in der Rolle des Tom Holby zu sehen.
  • In „Thinner – Der Fluch“ (1996) spielt er den Apotheker namens Bangor (benannt nach seiner Wohnstadt Bangor, Maine).
  • in „Shining“ (1997) hat er einen kurzen Auftritt als Dirigent der Geister-Band.
  • Im Film „Stephen Kings Haus der Verdammnis“ (2002) spielte er eine kleine Rolle als Pizzabote.
  • In der Miniserie „Kingdom Hospital“ (2004) tritt er in der letzten Folge als Hausmeister auf, des Weiteren ist er in einem Werbespot als Anwalt zu sehen.

Auch bei den Simpsons hatte er einige Male eine Gastrolle. In der jüngsten äußert er sich gegenüber Marge, er würde sich in Zukunft nur noch dem Schreiben von Kinderbüchern zuwenden, „wo Spinnen aus den Augen krabbeln“. King machen solche Auftritte Spaß, zudem ist er mit dem Simpsons-Erschaffer Matt Groening befreundet.

Zuletzt war er 2010 in der Episode Caregiver der Fernsehserie Sons of Anarchy in der Rolle des Cleaners Bachman zu sehen.

Ehrungen und Preisverleihungen[Bearbeiten]

  • 1980: World Fantasy Award in der Kategorie „Best Short Fiction“ für die Erzählung Der Gesang der Toten,
  • 1981: Best Book for young adults (Bestes Buch für junge Erwachsene) für den Roman Feuerkind, ausgewählt von der American Library Association,
  • 1981: Alumni Career Award von der Universität von Maine in Orono
  • 1982: Best Fiction Writer of the Year ausgewählt vom Us-Magazin,
  • 1982: Hugo Award und Locus Award jeweils in der Kategorie „Best Non Fiction/Related/Reference Book“ für das Buch Danse Macabre,
  • 1986: Golden Pen Award ausgewählt von der Young Adult Advisory Committee of the Spokane Public Library,
  • 1986: Locus Award in der Kategorie „Collection“ für die Kurzgeschichtensammlung Blut (Skeleton Crew),
  • 1987: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Novel“ für den Roman Sie,
  • 1990: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Collection“ für die Novellensammlung Four Past Midnight (in Deutschland lediglich zweibändig zu erhalten unter den Titeln: Nachts und Langoliers),
  • 1994: O. Henry Award in der Kategorie „Best American Short Story“ und World Fantasy Award in der Kategorie „Best Short Fiction“ jeweils für die Erzählung The Man in the Black Suit (veröffentlicht in der auf 1.100 Stück limitierten Ausgabe von Six Stories, später in der Sammlung Everything's Eventual, deutsch Im Kabinett des Todes),
  • 1995: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Short Story“ für die Kurzgeschichte Lunch im Gotham Cafe (zuerst veröffentlicht in Six Stories, später in Blood & Smoke (Hörbuch) und Im Kabinett des Todes),
  • 1996: Bram Stoker Award in der Kategorie „Bester Horrorroman“ und 9th. Annual Collectors Award in der Kategorie „sammelnswerte Einzelausgabe“ jeweils für The Green Mile,
  • 1997: Locus Award in der Kategorie „Bester Horrorroman“ für den Roman Desperation,
  • 1999: Bram Stoker Award und Locus Award jeweils in der Kategorie „Bester Horrorroman“ für den Roman Sara (Bags of Bones),
  • 1999: British Fantasy Award in der Kategorie „August Derleth Award (Novel)“ für den Roman Sara (Bags of Bones),
  • 2001: Locus Award in der Kategorie „Best Non Fiction/Related/Reference Book“ für das Buch Das Leben und das Schreiben,
  • 2003: Deutscher Phantastik Preis der Besucher der Website 'Phantastik-News' in der Kategorie „Bester Roman/International“ für sein gemeinsames Buch mit Peter Straub Das schwarze Haus. Außerdem wurde er auf Platz 3 als „Autor des Jahres 2003 International“ gewählt (hinter Joanne K. Rowling und J. R. R. Tolkien),
  • 2004: Gleich mehrere Preise und Nominierungen bei der Deutscher Phantastik Preis-Verleihung: Kategorie „Serie/Reihe“ für die Reihe Der Dunkle Turm, Kategorie „Autor des Jahres International“, Kategorie „Internet-Seite National“, Kategorie „Internet-Seite International“, Kategorie „Roman International“ 2. Platz für „Wolfsmond“ hinter „Harry Potter und der Orden des Phoenix“, Kategorie „Ehren Award“ 2. Platz, Kategorie „Film“ 4. Platz für Dreamcatcher hinter „Herr der Ringe“, „Fluch der Karibik“ und „Findet Nemo“,
  • 2005: Deutscher Phantastik Preis in der Kategorie „Roman International“ für Der Dunkle Turm und 2. Platz in der Kategorie „Internet-Seite National“.
  • 2011: Bram Stoker Award in der Kategorie „Superior Achievement in Short Fiction“ für die Kurzgeschichte Herman Wouk Is Still Alive
  • 2012 International Thriller Award in der Kategorie „Best Novel“ für 11/22/63

Im Oktober des Jahres 1980 erhielt King erstmals den World Fantasy Award (weitere sollten noch folgen), ein Jahr später wurde ihm von der Universität von Maine in Orono ein akademischer Ehrentitel verliehen. Zu diesem Zeitpunkt war er mit 34 Jahren der jüngste Träger dieses Titels; außerdem erhielt er den British Fantasy Award, den Nebula Award, den Bram Stoker Award, den O. Henry Award, den Locus Award, den „Deutschen Phantastik Preis“ und viele weitere Auszeichnungen.

2003 wurde er zur Empörung vieler Kritiker mit dem National Book Award to American Letters geehrt. Die Stiftung „National Book“ würdigte damit seine Werke als „herausragende Beiträge für das geschriebene Wort“, viele Kritiker jedoch reagierten mit offenem Tadel: Sie waren der Meinung, dass Kings „Fließband-Literatur“ keinerlei literarischen Wert, ästhetische Errungenschaften oder erfinderische Intelligenz zeigte und daher nicht würdig sei, mit einem so bedeutenden Preis geehrt zu werden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stephen King – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. randomhouse.de: Stephen King
  2. George Beahm: The Stephen King Story: A Literary Profile. Andrews and McMeel, 1991, ISBN 0-8362-7989-1, S. 101.
  3. Stephen King: On Writing. Scribner, 2000, ISBN 0-684-85352-3.
  4. facts about Stephen King – True Knowledge
  5. Spiegel-Gespräch. In: Der Spiegel. Nr. 4/2012, 23. Januar 2012, S. 120f.
  6. History of the Rock Bottom Remainders.
  7. Susan Dominus: Stephen King’s Family Business, New York Times Magazine, 31. Juli 2013
  8. Uwe Anton: Wer fürchtet sich vor Stephen King? Hannibal Verlag, 2010, ISBN 978-3-85445-318-5