Sternberg-Riesenzelle

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Sternberg-Reed-Riesenzellen (nach dem österreichischen Pathologen Carl Sternberg und der amerikanischen Kinderärztin Dorothy Reed Mendenhall) entstehen durch Fusion mehrerer Hodgkin-Zellen.

Sternberg-Riesenzelle

Dies sind Blasten mit hellem Karyoplasma, bohnenförmigem Kern und großen Kernkörperchen. Die zweikernigen Formen zeigen häufig eine spiegelbildliche Anordnung der Kernkörperchen mit umgebendem breiten Zytoplasmasaum; deshalb werden sie auch als „Eulenaugenzellen“ bezeichnet.

Sternberg-Reed-Riesenzellen sind monoklonale B-Lymphozyten aus dem Keimzentrum von Lymphknoten.

Sie sind beweisend für die Lymphogranulomatose, den Morbus Hodgkin.