Steven Lisberger

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Steven Lisberger (2010)

Steven Lisberger (* 24. April 1951 in New York City) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.

Leben[Bearbeiten]

Während seines Studiums am MIT wohnte Lisberger 1975 einer Präsentation des MAGI/Synthavison (Mathematics Application Group, Inc.) Computersystems bei. Der Chef des Unternehmens, Phil Mittleman, präsentierte 17 Minuten lang Computeranimationen für Werbezwecke, Lisberger war sofort fasziniert von den sich bietenden Möglichkeiten. Als er dann noch das Computerspiel Pong sah, dachte er an eine Geschichte, die in einem Computer spielen sollte, angelehnt an Spartacus, einen seiner Lieblingsfilme. Zuvor realisierte er 1980 den Zeichentrickfilm Die Dschungelolympiade (Animalympics), dessen Erfolg wegen des US-Boykotts der Olympischen Spiele 1980 in Moskau eher gering war. Von April bis Juli 1981 drehte er dann mit Geld aus den Disney-Studios sein Traumprojekt Tron. Bei einem Budget von 17 Mio. US$ spielte der Film in den USA gerade mal 33 Mio. US$ ein (E.T. lief gleichzeitig an und brach alle Kassenrekorde), gilt aber unter Genrefans längst als Kultfilm. Es folgten zwei weitere Spielfilme in den 1980er Jahren: Danny, immer fünf Minuten zu spät (Hot Pursuit) mit John Cusack und Slipstream mit Mark Hamill. Danach wurde es ruhig um Steven Lisberger, die lange angekündigte Fortsetzung von Tron endete zunächst unter seiner Mitwirkung als Computerspiel Tron 2.0 für PC und Xbox. 2010 lief die Tron-Fortsetzung Tron Legacy im Kino, Lisberger fungiert hier als Produzent und Co-Drehbuchautor.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]