Steven Pinker

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Steven Pinker

Steven Pinker (* 18. September 1954 in Montreal) ist Professor für Psychologie an der Harvard University.

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[Bearbeiten] Wirken

Steven Pinker hat eine Reihe populärwissenschaftlicher Bücher auf dem Gebiet der Evolutionspsychologie veröffentlicht, die sich unter anderem mit Fragen des Spracherwerbs und der Psychologie von Sprache befassen. Große Beachtung fand in Deutschland sein Buch Wie das Denken im Kopf entsteht.[1] [2] Pinkers These, dass die Sprachfähigkeit ein dem Menschen angeborener Instinkt sei, ist unter Linguisten umstritten. Pinker ist auch der Urheber der Theorie der Euphemismus-Tretmühle.

Pinker gehört außerdem der Brights-Bewegung an und ist Mitglied des Committee for the Scientific Investigation of Claims of the Paranormal. Seine Schwester ist Susan Pinker, die Autorin des Buches Das Geschlechter-Paradox.

[Bearbeiten] Schriften

  • Steven Pinker: The Language Instinct: How the Mind Creates Language. Perennial, New York 1995, ISBN 0-06-097651-9.
    • dt.: Der Sprachinstinkt. Wie der Geist die Sprache bildet. Kindler, München 1996, ISBN 3-463-40267-X.
  • Steven Pinker: How the Mind Works. W. W. Norton & Company, New York 1999, ISBN 0-393-31848-6.
    • dt.: Wie das Denken im Kopf entsteht. Kindler Verlag, München 2002, ISBN 3-463-40341-2.
  • Steven Pinker: Words and Rules: The Ingredients of Language. Perennial, New York 1999, ISBN 0-06-095840-5.
    • dt.: Wörter und Regeln. Die Natur der Sprache. Spektrum Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3-8274-0297-2.
  • Steven Pinker: The Blank Slate. The Modern Denial of Human Nature. Penguin Putnam, o.O. 2002, ISBN 0-670-03151-8.
    • dt. Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur. Berlin Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-8270-0509-4.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Vgl. Bernhard Dotzler: Der Geist ist ein Brüller. Steven Pinkers Hirnmaschine. In: FAZ, 3. November 1998
  2. Jeanne Rubner: Volksverblödung auf höherer Stufe. Wie Pop-Wissenschaftler uns die Welt erklären und versimpeln – das Beispiel Steven Pinker. In: SZ, 6. Dezember 1998.

[Bearbeiten] Weblinks

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