Steven Reineke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Steven Reineke (* 1970 in Tipp City, Ohio) ist ein US-amerikanischer Komponist, Arrangeur und Dirigent deutscher Abstammung.

Leben[Bearbeiten]

Reineke lernte bereits in jungen Jahren Trompete zu spielen. Mit 15 brachte er sich im Selbststudium das Klavierspiel bei. Er studierte an der Miami University in Oxford, Ohio Trompete und Komposition. Nach seinem Abschluss 1993 ging er nach Los Angeles, wo er im Rahmen eines Workshops die Gelegenheit hatte, das Warner Brothers Studio-Orchester bei Aufnahmen seiner eigenen Werke zu leiten. 1995 ging Reineke nach Cincinnati, wo er dem Cincinnati Pops Orchestra beitrat und dort erster Komponist und Arrangeur wurde. Er trat seit dieser Zeit bei vielen renommierten Orchestern als Gastdirigent in Erscheinung, darunter das Vermont Symphony Orchestra, das Indianapolis Symphony Orchestra, das Toronto Symphony Orchestra, das Cincinnati Pops Orchestra und das National Symphony of Taiwan in Taipeh.

Werk[Bearbeiten]

Reinekes Musik ist überwiegend Programmmusik, sie dient also der musikalischen Umsetzung literarischer Vorlagen. Neben einigen Ballettorchestrationen komponierte er hauptsächlich für Sinfonieorchester oder Blasorchester. Seine bekanntesten Werke sind wohl Fate of the gods, Pilatus: Mountain of Dragons und The witch and the saint von 2005.