Steven Ruprecht

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Steven Ruprecht
Spielerinformationen
Geburtstag 24. Juni 1987
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 196 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1993–2005 1. FC Union Berlin
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2008
2005–2008
2009
2009–2011
2010
2011
2011–2013
2012–2013
2013–
2014
1. FC Union Berlin II
1. FC Union Berlin
VfR Aalen
FC Ingolstadt 04
FC Ingolstadt 04 II
Rot-Weiß Oberhausen
Hallescher FC
Hallescher FC II
F.C. Hansa Rostock
F.C. Hansa Rostock II
15 (6)
74 (5)
2 (0)
23 (3)
2 (0)
1 (0)
55 (3)
3 (2)
33 (1)
1 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 1. Juni 2014

Steven Ruprecht (* 24. Juni 1987 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge bei Union[Bearbeiten]

Ruprecht begann 1993 seine Karriere in der Jugendabteilung des 1. FC Union Berlin. Sein größten Junioren-Erfolg erreichte er 2005, als er mit der A-Jugend-Mannschaft (u. a. an der Seite von Florian Müller und Daniel Schulz) die Meisterschaft der U-19-Regionalliga Nordost gewann und dadurch in die U-19-Bundesliga aufstieg.[1] Im selben Jahr unterschrieb er seinen Profivertrag am 28. Juni, nur vier Tage nach seinem 18. Geburtstag.

In seiner ersten Saison in der NOFV-Oberliga 2005/06 bestritt er insgesamt 21 Ligaspiele, erzielte dabei zwei Tore und stieg am Ende der Saison mit den Unionern souverän in die Regionalliga Nord auf. In der folgenden Saison kam er aufgrund zahlreicher Verletzungen lediglich auf 13 Einsätze (ohne Torerfolg), stand aber immerhin im Finale des Berliner Landespokals auf dem Platz, welches mit 7:0 gewonnen wurde. In der darauf folgenden Saison (2007/08) konnte Ruprecht sich einen Stammplatz erkämpfen und erzielte in insgesamt 26 Ligaspielen 3 Tore. Der 1. FC Union Berlin schloss die Saison auf einem überraschend guten 4. Platz ab und konnte sich somit für die neu eingeführte 3. Liga qualifizieren. In der Premierensaison der 3. Liga bestritt Ruprecht 13 Ligaspiele und erzielte dabei ein Tor. Trotzdem musste er Union nach insgesamt 15 Jahren wegen privater Differenzen (siehe Abschnitt Privat) in der Winterpause verlassen.

Viele Vereine in kurzer Zeit[Bearbeiten]

Ende Dezember wechselte Ruprecht zu Unions Ligakonkurrenten VfR Aalen.[2] Dort zog er sich im Februar 2009 eine Fraktur im Zeh zu und fiel daraufhin lange Zeit aus. Erst am letzten Spieltag, am 23. Mai gegen die SpVgg Unterhaching, konnte er wieder einen neunminütigen Kurzeinsatz bestreiten, der die 1:2-Niederlage, gleichbedeutend mit dem Abstieg in die viertklassige Regionalliga Süd, aber auch nicht mehr verhindern konnte. In der Sommerpause 2009 verließ Ruprecht Aalen und schloss sich dem Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt 04 an. Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr (er bestritt 15 Spiele) verletzte er sich in der Winterpause erneut (diesmal ein Mittelfußbruch). Im April konnte er gegen den 1. FC Heidenheim sein Comeback feiern. Dabei gelang ihm in der 90. Minute der 4:3-Siegtreffer. Nach Ingolstadts Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga kam Ruprecht bei den „Schanzern“ kaum noch zum Einsatz und schloss sich daher im Januar 2011 dem Ligakonkurrenten Rot-Weiß Oberhausen an, wo er einen Vertrag bis 2012 unterschrieb.[3]

Etablierung in Halle[Bearbeiten]

Bei RWO kam Ruprecht allerdings nur zu einem Einsatz in der Rückrunde und stieg mit den „Kleeblättern“ zudem in die 3. Liga ab, woraufhin er bereits im Sommer 2011 in die Regionalliga zum Halleschen FC wechselte. Dort entwickelte er sich wieder zum Stammspieler und feierte ein Jahr später mit den Hallensern den Aufstieg in die 3. Liga.

Hansa Rostock[Bearbeiten]

Zur Saison 2013/14 wechselte Ruprecht zu Hansa Rostock.[4]

Privat[Bearbeiten]

In der Saison 2008/09 trat Ruprechts Privatleben in den Fokus der Öffentlichkeit, als er am 4. Dezember 2008 vom 1. FC Union vom Trainings- und Wettkampfsbetrieb freigestellt wurde. Die Suspendierung erfolgte auf Grund privater Differenzen mit Ruprechts Teamkollegen Torsten Mattuschka. Ruprecht hatte Mattuschka dessen Freundin ausgespannt. Zwischenzeitlich war Ruprecht mit ihr verlobt.[5] Im Frühjahr 2012 trennte sich das Paar.[6]

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

beim 1. FC Union Berlin

beim FC Ingolstadt

beim Halleschen FC

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMathias Bunkus: Steven Ruprecht & Florian Müller. In: Berliner Kurier. 12. November 2007, abgerufen am 24. Dezember 2008.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatUnion: Ruprecht wechselt nach Aalen. In: Berliner Morgenpost. 24. Dezember 2008, abgerufen am 24. Dezember 2008.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRWO verpflichtet Steven Ruprecht. In: Rot-Weiß Oberhausen. 28. Januar 2011, abgerufen am 28. Januar 2011.
  4. Ein Hüne für die Abwehr: F.C. Hansa verpflichtet Steven Ruprecht. Mitteilung auf der Homepage des F.C. Hansa Rostock vom 4. Juni 2013. Abgerufen am 4. Juni 2013.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNorbert Roth: Casanova, Talent und Fußballprofi. In: Donaukurier. 7. Juli 2009, abgerufen am 8. Juli 2009.
  6. Steven Ruprecht träumt von Rückkehr. In: B.Z. 27. August 2012, abgerufen am 12. November 2012.