Stierva

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Stierva
Wappen von Stierva
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Albulaw
Kreis: Alvaschein
BFS-Nr.: 3504i1f3f4
Postleitzahl: 7459
Koordinaten: 761184 / 17036046.6659.5451375Koordinaten: 46° 39′ 54″ N, 9° 32′ 42″ O; CH1903: 761184 / 170360
Höhe: 1'375 m ü. M.
Fläche: 10.56 km²
Einwohner: 134 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 13 Einw. pro km²
Website: www.stierva.ch
Stierva

Stierva

Karte
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Stierva (deutsch und bis 1943 offiziell Stürvis) ist eine politische Gemeinde im Kreis Alvaschein im Bezirk Albula des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Die Ortschaft Stierva ist ein Haufendorf hoch über der linken Seite der Albula an den Ostabhängen einer Gebirgskette, deren höchste Berge der Curvér Pintg da Taspegn (2731 m) und das Muttner Horn (2401 m) sind. Die Gemeindegrenze bildet im Tal unten die Albula. Zur Gemeinde gehören neben dem Dorf noch der Weiler Bargung (1540 m) und diverse Gehöfte. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1054 ha sind 444 ha von Wald und Gehölz bedeckt und 71 ha Gebirge. Von den 520 ha Boden, welche landwirtschaftlich genutzt werden können, sind 428 ha Maiensässen. Die restlichen 19 ha Gemeindeareal sind Siedlungsfläche.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gotischer Chor in der Pfarrkirche Stierva

Die katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena[2].

Stierva, Blick von Tiefencastel

Bevölkerung[Bearbeiten]

Sprachen[Bearbeiten]

Alleinige Amtssprache der Gemeinde ist Romanisch. Die Bevölkerung spricht die Mundart Surmeirisch. Im Jahr 1900 sprachen alle der 150 Bewohner romanisch. 1970 gaben 96 % Romanisch als Muttersprache an. Seither ist der Anteil der Deutschsprachigen massiv gewachsen.

Sprachen in Stierva
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 14 12,39 % 23 23,00 % 42 32,81 %
Rätoromanisch 99 87,61 % 75 75,00 % 85 66,41 %
Einwohner 113 100 % 100 100 % 128 100 %

Herkunft und Nationalität[Bearbeiten]

Von den Ende 2004 144 Bewohnern waren 140 Schweizer Staatsangehörige.

Partnerschaft[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5
  • Dieter Matti: Alte Bilder – neu gedeutet, Kirchliche Kunst im Passland, Band 1 (Mittelbünden); Disertina, Chur 2012, ISBN 978-3-85637-368-9, S. 35–38

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stierva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Pfarrkirche St. Maria Magdalena