Stiftung Jugendfußball

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Die Stiftung Jugendfußball wurde im Jahr 2000 unter anderem von Doris Fitschen, Gero Bisanz, Jürgen Klinsmann, sowie weiteren erfolgreichen Nationalspielern sowie den Dozenten des Fußballlehrer-Sonderlehrgangs gegründet. Immer mehr ehemalige und aktuelle deutsche Fußballstars, Trainer und Sportwissenschaftler beteiligen sich an der Stiftungsarbeit.

„Spielend zur Persönlichkeit“ ist das Motto der Stiftung Jugendfußball. Sie will Kindern und Jugendlichen die Faszination des Spiels mit dem runden Leder vermitteln und sie über den Vereinssport hinaus fürs Kicken begeistern. Fair Play, Freundschaft und Teamgeist sind dabei genauso wichtig wie der sportliche Erfolg. Fußball fördert Sozialkompetenz, Kreativität, Durchsetzungsvermögen, geistige und körperliche Fitness - das ist die Kernbotschaft.

Die Stiftung im Überblick[Bearbeiten]

  • Gründungsjahr: 2000
  • Sitz: Universität Paderborn, Sportmedizinisches Institut
  • Stiftungskapital: 600.000 Euro (Stand 2006)
  • Stiftungstyp: Allgemeine, selbständige Stiftung, ausschließlich gemeinnützig
  • Präsidentin: Doris Fitschen
  • Vizepräsidenten: Andreas Köpke, Joachim Löw

Die Mitglieder sind eingebunden in die Organe der Stiftung.

Die Stiftung Jugendfußball arbeitet vorwiegend operativ: Es werden eigene Projekte oder Auftragsforschung angeregt, Partner zur Umsetzung gesucht und die Umsetzung der Projekte wird von der Stiftung begleitet. In dieser Form wird das Budget und die Fachkompetenz bundesweit und international eingesetzt, für innovative und langfristig angelegte Vorhaben.

Projekte der Stiftung Jugendfußball[Bearbeiten]

Themen der Stiftung Jugendfußball sind die Förderung im und durch Fußball. Die Projekte tragen zur Zukunftsgestaltung des Nachwuchsfußballs in Deutschland bei, nutzen die Möglichkeiten des Fußballs, um junge Menschen nachhaltig in ihrer Entwicklung zu fördern und entsprechen dem Stiftungszweck.

Zunächst entstand mit fussballD21 ein Fachportal zum Thema Jugendfußball im Internet. Unter dem Motto „raus und spielen“ entwickelte sich fD21 zu einer Initiative für den Jugendfußball, die online wie offline aktiv ist. Hier engagieren sich Fußballstars für die Kicker von morgen: Multimediale Trainings- und Techniktipps, Spielideen für den Bolzplatz, Anregungen für eine sinnvolle Ernährung und vieles mehr zeigt das Fachportal. Die jungen Kicker werden am Computer abgeholt – in den fD21-Fußballcamps und Schulprojekten sind sie dann selbst aktiv und erleben ihre Stars hautnah.

Das zweite Projekt ist streetfootballworld. Das weltweite Straßenfußball-Netzwerk arbeitet seit seiner Gründung im April 2002 unter dem Dach der Stiftung. Streetfootballworld ist das erste weltweite Forum für den Straßenfußball. Von Berlin aus organisiert das Team von Streetfootballworld den Austausch zwischen Straßenfußball-Projekten, plant gemeinsame Events, setzt Meilensteine und bietet eine Plattform für die kontinuierliche pädagogische und wissenschaftliche Begleitung. Derzeit gehören rund 80 Straßenfußball-Initiativen und -Projekte aus allen Kontinenten dem Netzwerk an. Es geht um Fußball und Umweltschutz (Kenia), Fußball für Toleranz (Deutschland) oder Fußball gegen Gewalt (Kolumbien). Die Partner, die dem Netzwerk von Streetfootballworld angehören, haben unterschiedliche Schwerpunkte. Aber sie haben ein gemeinsames Ziel: Die jungen Menschen lernen vom Fußball fürs Leben. Streetfootballworld stärkt den Straßenfußball weltweit.

Die Mitglieder der Stiftung Jugendfußball unterstützen die Arbeit von „fussballD21“ und „streetfootballworld“.

Weblinks[Bearbeiten]