Stirb langsam 4.0

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Filmdaten
Deutscher Titel Stirb langsam 4.0
Originaltitel Live Free or Die Hard
Die hard 4 de.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 128 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
JMK 14Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie Len Wiseman
Drehbuch Mark Bomback,
Doug Richardson
Produktion Michael Fottrell
Musik Marco Beltrami
Kamera Simon Duggan
Schnitt Nicolas De Toth
Besetzung

Stirb langsam 4.0 (Originaltitel Live Free or Die Hard) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2007 und der vierte Teil der Stirb-langsam-Reihe. Regie führte Len Wiseman.

Handlung[Bearbeiten]

Washington, D.C. sowie der gesamte Osten der Vereinigten Staaten werden von einer neuen Art von Terrorismus bedroht: Eine Gruppe um den in Ungnade gefallenen Pentagon-Sicherheitsexperten Thomas Gabriel bringt zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli alle Computernetzwerke des Landes unter ihre Kontrolle und so die Infrastruktur – Transportwesen, Kommunikation, Strom – fast vollständig zum Erliegen. Damit wird ein Fire-Sale ausgelöst.

John McClane soll zunächst – nach dem Angriff auf das FBI-Netzwerk – nur den Hacker Matthew Farrell abholen und zum Verhör bringen. Noch in dessen Wohnung wird versucht, Farrell zu töten, und nur mit McClanes Hilfe kann er entkommen. Es stellt sich heraus, dass Farrell und sieben weitere Hacker für Thomas Gabriel unter dem Vorwand, ein neuartiges Sicherheitssystem zu testen, den Zugriff auf das gesamte östliche Netzwerk der Vereinigten Staaten ermöglicht haben. Den Gefolgsleuten von Gabriel gelingt es, bis auf Farrell alle anderen Hacker zu töten.

Als McClane klar wird, dass Gabriel geschickt die Standardmechanismen der von ihm angegriffenen Behörden nutzt, um sie mit sich selbst zu beschäftigen, nimmt er das Heft in die Hand und jagt gemeinsam mit Farrell die Verbrecherbande.

Der Fire-Sale ist ein Hilfsmittel, mit dem Gabriel versucht, sämtliche Finanzdaten der Vereinigten Staaten zu stehlen, welche nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in einer getarnten NSA-Außenstelle gesichert wurden. Mit Hilfe des Hackers Warlock erfahren McClane und Farrell davon und machen sich auf den Weg, Gabriel aufzuhalten.

Nachdem McClane fast die Hälfte aller Gegenspieler ausgeschaltet hat, wird seine Tochter von Gabriel entführt und als Druckmittel gefangengehalten. Farrell wird ebenfalls gefangengenommen, kann jedoch vorher alle Daten, die Gabriel in seinen Besitz gebracht hat, verschlüsseln. Mit Farrell und Lucy McClane als Geiseln flieht Gabriel. Nach einer umfangreichen Verfolgungsjagd, während der McClane mit einem Truck vor einem F-35B-Kampfjet zu flüchten versucht, gelingt es ihm, alle Verbrecher, zuletzt auch Thomas Gabriel, unschädlich zu machen. Seine Tochter und Farrell überleben ebenfalls und beginnen sich, sehr zu McClanes Ärger, füreinander zu interessieren.

Kritiken[Bearbeiten]

„Die Rolle des McClane im furiosen Actionthriller ‚Stirb langsam‘ hat Bruce Willis vor knapp zwanzig Jahren berühmt gemacht – und bis heute haben die Figur und ihr Protagonist nichts von ihrer Faszination eingebüßt: Auch mit 52 Jahren macht Willis als Actionheld eine mehr als gute Figur. Schade nur, dass die nicht in einem besseren Film auftaucht. So geht es im inzwischen vierten Teil der erfolgreichen Thriller-Reihe vergleichsweise gemächlich zu – keine Spur vom Achterbahnkino der ersten Folgen. In über zwei Stunden Spielzeit bleibt ja auch reichlich Raum für Leerlauf. Hinzu kommt, dass der Schurke wenig furchteinflößend und die Action teilweise übertrieben fantastisch wirkt. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen. […] Fazit: Teils furioser, doch meist mittelmäßiger Reißer, der die hohen Erwartungen der Fans nicht erfüllt“

Cinema[1]

„Bruce Willis belebt zum vierten Mal lustvoll die Figur des coolen und zugleich verletzbaren Cops, mit der er in den 1980er-Jahren Kinogeschichte schrieb. Das ist spektakulär und rasant und in der Ausgestaltung der Hauptrolle auch nicht ohne amüsanten Reiz, und doch bleibt das Drehbuch des soliden Actionfilms etwas zu einfallslos und wirkt die Action allzu irreal und übertrieben.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Der Film spielte am ersten Tag in den Kinos mehr als 9 Millionen US-Dollar ein. Mit weltweiten Einnahmen von über 383 Millionen US-Dollar ist Stirb langsam 4.0 inflationsbereinigt der zweiterfolgreichste Teil der Stirb-Langsam-Reihe.
  • Offizieller Filmstart in vielen Ländern war der 27. Juni 2007.[3]
  • Die Dreharbeiten begannen am 28. September 2006 in Baltimore. Weitere Drehorte waren Los Angeles und Washington, D.C.[4]
  • Während der Dreharbeiten hätte Bruce Willis durch einen missglückten Stunt fast ein Auge verloren.[5]
  • Ursprünglich war als Untertitel für diesen Film die Phrase „Tränen der Sonne“ vorgesehen. Bruce Willis verpflichtete sich am vierten Teil der Stirb-langsam-Reihe unter dem Vorbehalt, diesen Untertitel für einen eigenen Film verwenden zu dürfen. Dementsprechend heißt sein in Nigeria spielender Kriegsfilm so.[6]
  • Nach Angaben der Produzenten wurde in diesem Film versucht, die computergestützten Grafikeingriffe (Spezialeffekte etc.) so unauffällig wie möglich vorzunehmen, um den Film möglichst realistisch wirken zu lassen. Damit wolle man sich von den typischen CGI-Filmen wie Transformers oder 300 abheben. Insgesamt wurden über 200 Szenen per Computer verändert.[7]
  • Im Film wird von einem „Fire-Sale“ (englisch, Originalbedeutung: Ausverkauf (nach einem Brandschaden)[8]) gesprochen. Eine Verwendung dieses Begriffs im Zusammenhang mit einem Cyberangriff ist vor Erscheinen des Films nicht bekannt.
  • Am 14. Februar 2013 startete der fünfte Teil Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (Originaltitel: A Good Day To Die Hard) im deutschsprachigen Raum.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik, Cinema
  2. Stirb langsam 4.0 im Lexikon des Internationalen Films
  3. Starttermine laut Internet Movie Database
  4. Drehorte laut Internet Movie Database
  5. „Bruce Willis: »Stirb langsam 4.0« kostet ihn fast ein Auge“, Filmstarts, 6. Juni 2007
  6. Hintergrundinformationen laut Internet Movie Database
  7. „How They Did It: Live Free or Die Hard“, studiodaily.com, Bryant Frazer, 12. Juli 2007
  8. Ergebnisse für "fire sale" bei leo.org, abgerufen am 14. März 2011.
  9. Filmstarts: Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben, abgerufen am 14. Februar 2013