Stockheim (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stockheim
Stockheim (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stockheim hervorgehoben
50.30472222222211.283611111111354Koordinaten: 50° 18′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kronach
Höhe: 354 m ü. NHN
Fläche: 25,37 km²
Einwohner: 5117 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96342
Vorwahl: 09265
Kfz-Kennzeichen: KC, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 76 178
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstr. 1
96342 Stockheim
Webpräsenz: www.stockheim-online.de
Bürgermeister: Rainer Detsch (FWG[2])
Lage der Gemeinde Stockheim im Landkreis Kronach
Langenbacher Forst Birnbaum (gemeindefreies Gebiet) Landkreis Coburg Landkreis Hof Landkreis Kulmbach Landkreis Lichtenfels Thüringen Ludwigsstadt Weißenbrunn Marktrodach Tettau (Oberfranken) Schneckenlohe Mitwitz Küps Nordhalben Wilhelmsthal Tschirn Teuschnitz Steinbach am Wald Reichenbach (Oberfranken) Wallenfels Stockheim (Oberfranken) Steinwiesen Pressig KronachKarte
Über dieses Bild
Rathaus
Katholische Kirche St. Wolfgang
Evangelische Auferstehungskirche

Stockheim ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern und liegt im Haßlachtal an der Bundesstraße 85, die auch als Bier- und Burgenstraße bekannt ist.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Stockheim liegt im Naturpark Frankenwald.

Gemeindeteile[Bearbeiten]

Die Gemeindeteile mit Einwohnerzahlen[3]:

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1582 wurde am Ort Steinkohle gefördert. 1639 schenkte der Bamberger Bischof Franz von Hatzfeld die Rittergüter Stockheim und Haßlach der Stadt Kronach. Landesherr blieb aber bis 1803 das Hochstift Bamberg. 1968 wurde die Stockheimer Steinkohlenzeche St. Katharina geschlossen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 kam es im Rahmen der Gebietsreform in Bayern zum Zusammenschluss der damals selbstständigen Gemeinden Burggrub, Haig, Haßlach bei Kronach, Neukenroth, Reitsch und Stockheim zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Stockheim.[4] Wolfersdorf ließ sich bereits am 1. Januar 1972 in die damalige Gemeinde Stockheim eingliedern.[5]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Durch eine gesenkte, eingeschweifte rote Spitze, darin schräg gekreuzt ein silberner Schlägel und ein silberner Hammer, gespalten; vorne in Gold ein bärtiger Männerrumpf in schwarzem Kleide mit weißem Kragen und weißgestülptem schwarzen Spitzhut, dessen herabhängende Spitze mit einem sechsstrahligen roten Stern bedeckt ist, hinten fünfmal geteilt von Schwarz und Gold, überdeckt von einem schrägen gebogenen grünen Rautenkranz.“

Schlägel und Hammer verweisen hierbei auf den früher in Stockheim betriebenen Steinkohlebergbau, die Farben Silber und Rot sollen auf die frühere enge Beziehung von Haßlach zu Bamberg hinweisen. Der bärtige Männerrumpf entstammt dem Wappen des Adelsgeschlechts von Würtzburg, das in Burggrub und Haig herrschte. Das Wettiner Wappen mit dem Rautenkranz entstammt dem ehemaligen Wappen von Reitsch, das wie Neukenroth und Wolfersdorf früher zu den sogenannten sächsischen Schutzdörfern gehörte.[6][7]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 26. März 2011 Rainer Detsch (FWG). Er setzte sich bei der Bürgermeisterwahl am 13. Februar 2011 gegen den seit 1987 amtierenden Bürgermeister Albert Rubel (CSU) mit 52,4 % der Stimmen durch.[8]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat umfasst 20 Gemeinderatsmitglieder sowie den ersten Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2008)

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Stockheim unterhält eine Partnerschaft mit der österreichischen Gemeinde Mühlbach am Hochkönig.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Stockheim (Oberfranken)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Stockheim liegt an der Bundesstraße 85, die als Bier- und Burgenstraße touristische Ziele erschließt, und an der Frankenwaldbahn (ICE-Strecke München–Berlin). Die frühere Lokalbahnstrecke nach Burggrub (und früher bis Sonneberg) ist heute ein Radweg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ergebnis der Bürgermeisterwahl (PDF; 12 kB)
  3. offizielle Einwohnerzahlen der Gemeinde Stockheim
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 689.
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  6. Haus der Bayerischen Geschichte: Wappen von Stockheim, abgerufen am 5. Oktober 2013.
  7. Gemeinde Stockheim: Das Stockheimer Wappen, abgerufen am 5. Oktober 2013.
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl (PDF; 12 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stockheim (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien