Stolpe auf Usedom

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Stolpe auf Usedom führt kein Wappen
Stolpe auf Usedom
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stolpe auf Usedom hervorgehoben
53.866666666667140Koordinaten: 53° 52′ N, 14° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Usedom-Süd
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 14,85 km²
Einwohner: 368 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17406
Vorwahl: 038372
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 129
Adresse der Amtsverwaltung: Markt 1
17406 Usedom
Webpräsenz: www.amtusedom-sued.de
Bürgermeister: Eckhard Schulz
Lage der Gemeinde Stolpe auf Usedom im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe (Peene) Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
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Stolpe auf Usedom ist eine Gemeinde in der Nähe der Stadt Usedom auf der gleichnamigen Insel direkt am Ufer des Stettiner Haffs gelegen. Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Süd mit Sitz in der Stadt Usedom verwaltet. Bis 2005 gehörte die Gemeinde zum Amt Ahlbeck-Stettiner Haff.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Stolpe auf Usedom liegt am Nordufer des Stettiner Haffes südlich der Bundesstraße 110 (B 110) mitten im Naturpark Insel Usedom. Die Gemeinde besitzt einen Hafen am Haff. Rund fünf Kilometer westlich der Gemeinde liegt die Stadt Usedom sowie 15 Kilometer nördlich die Gemeinde Heringsdorf.

Bis 1945 besaß der Ort einen Bahnhof an der Strecke Ducherow–Heringsdorf.

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Gummlin
  • Stolpe

Von 1945 bis 1952 bildete die Gemeinde, mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin den Landkreis Usedom im Land Mecklenburg. Dieser ging im Jahr 1952 im Kreis Wolgast im Bezirk Rostock auf. Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Seit dem Jahr 1994 gehörte Stolpe zum Landkreis Ostvorpommern, der 2011 im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufging.

Geschichte[Bearbeiten]

Stolpe

Die Gegend von Stolpe auf Usedom wurde schon früh besiedelt, davon zeugen viele früh- und urgeschichtliche Fundorte. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Gemeinde 1218. Der Ortsname leitet sich vom altslawischen Wort stlŭpŭ für Säule oder „Fischständer im Fluss“ ab, einer Vorrichtung zum Fischfang.[2]. In den 30er Jahren des 14. Jahrhunderts veräußerte Martin von Winterfeld auf Kagenow und der Plötzenburg (Neuplötz bei Jarmen) einen Teil seines Besitzes auf Usedom, darunter Stolpe und Dargen und vermachte den Erlös als Stiftung dem Kloster Pudagla.

Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wurde Stolpe auf Usedom wie ganz Pommern schwedisch, nach dem Frieden von Stockholm vom 1. Februar 1720 preußischer Besitz. Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Stolpe zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin. Im Jahr 1880 erhielt die Gemeinde einen Eisenbahnanschluss. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche geplündert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Stolpe auf Usedom

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stolpe auf Usedom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 138.