Storbeck-Frankendorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Amt: | Temnitz | |
| Höhe: | 44 m ü. NN | |
| Fläche: | 42,23 km² | |
| Einwohner: |
503 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16818 | |
| Vorwahl: | 033924 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 413 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Heideberg 16818 Walsleben |
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| Bürgermeister: | Bernd Neumann | |
| Lage der Gemeinde Storbeck-Frankendorf im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
Storbeck-Frankendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Storbeck-Frankdorf liegt, eingefasst von Ackerland, auf der Ruppiner Platte, etwa 5 km nördlich der Kreisstadt Neuruppin. Nördlich der Gemeinde erstreckt sich ein ausgedehntes Waldgebiet.
Etwa 8 km südlich des Gemeindezentrums liegt die Anschlussstelle Neuruppin der Bundesautobahn 24.
[Bearbeiten] Geschichte
Storbeck wurde im Jahre 1691 von zwölf bäuerlichen Familien aus der Schweiz auf dem Vorwerk Storbeck des Amtes Altruppin aufgebaut und steht heute fast an derselben Stelle, wie das untergegangene mittelalterliche Dorf gleichen Namens. Auf der Gemarkung des Dorfes wurden von dem Vorgeschichtsforscher Martin Schultze vier germanische und zwei mittelalterliche deutsche Fundstätten ermittelt. Ein Beweis dafür, das hier seit Urzeiten gesiedelt wurde.
Vom mittelalterlichen Dorf existieren nur wenige Urkunden, dementsprechend ist darüber so gut wie nichts bekannt. Es wurde vermutlich im Zuge der West-Ost-Siedlung zwischen den Jahren 1000 und 1200 von Bauern niedersächsischer Herkunft gegründet und um das Jahr 1527 in den Ruppinisch-Pommerschen Fehden zerstört. Dieses mittelalterliche deutsche Dorf lag, nach den bisherigen Untersuchungen zu urteilen, quer zum heutigen Dorf, im Zuge des Molchower Weges. Das Amt Altruppin errichtete auf der wüsten Gemarkung später ein Amtsvorwerk in kleinerem Umfang, das darauf auch in größerem Maße als Schäferei diente.
Durch den Ansiedlungsvertrag vom 6. Mai 1691 wurde das Vorwerk mitsamt der Schäferei aufgelöst und die gesamte nutzbare Fläche nebst den bereits sehr stark bewachsenen Teilen der mittelalterlichen Feldmark zwölf Schweizer Bauern zum Aufbau eines neuen Dorfes Storbeck überlassen. Diese Schweizer Bauern gehörten neben ihren Familien – keine Familie hatte weniger als vier Kinder – dem von Zwingli begründeten evangelische-reformierten Glaubensbekenntnis an. Sie alle aber haben ihre Schweizer Bergheimat nicht, wie vielfach fälschlich behauptet wurde, aus religiösen Gründen verlassen, wie die kurz vor ihnen im Jahre 1685 nach der Mark gekommenen Hugenotten, sondern einzig und allein aus wirtschaftlichen Gründen. Sie stammten allesamt aus Ortschaften der Kantone Basel, Bern und Zürich. Gegenüber ihrer früheren Heimat fanden sie hier völlig andere Verhältnisse vor. Einige der ersten Familien sind heute ausgestorben, einige wenige Nachkommen leben heute in anderen Orten der Mark. Aber andere Geschlechter gleichfalls Schweizer Herkunft sind wieder dazugekommen.
Am 10. Januar 2002 entstand durch freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Storbeck und Frankendorf die Gemeinde Storbeck-Frankendorf.[2]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Storbeck-Frankendorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
[Bearbeiten] Vereine
Der Frankendorfer Heimatverein e.V. wurde 2001 gegründet und hat 30 Mitglieder. Er veranstaltet jährlich mehrere Feste und arbeitet die Dorfgeschichte auf.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
[Bearbeiten] Weblinks
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