Ströden

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f0f1

Ströden (Einzelhof)
Ortschaft Hinterbichl
Ströden (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Lienz (LZ), Tirol
Pol. Gemeinde Prägraten am Großvenediger
Koordinaten 47° 0′ 59″ N, 12° 19′ 15″ O47.01634112.3209261403Koordinaten: 47° 0′ 59″ N, 12° 19′ 15″ Of1
Höhe 1403 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 9 (1981)
Postleitzahl 9974f1f0
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16859
Zählsprengel/ -bezirk Prägraten (70723 000)
Bild
Ströden mit der Herz-Jesu-Kapelle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Ströden (auch: Streden[1]) ist der Name eines Einzelhofes in der Gemeinde Prägraten am Großvenediger. Ströden wird zur Fraktion Hinterbichl gezählt[2] und ist der westlichste, dauerbesiedelte Punkt der Gemeinde Prägraten am Großvenediger.

Geographie[Bearbeiten]

Ströden liegt am westlichen Ende des Virgentals bzw. an dessen Schnittpunkt mit dem Umbaltal und dem Maurertal. Der Ort besteht aus einem Wohnhaus sowie den zugehörigen Nebengebäuden und einer Kapelle. In nächster Nähe befindet sich auch der Parkplatz Ströden, der den Endpunkt des öffentlich befahrbaren Teil des Virgentals darstellt. Von hier aus führen Wanderwege nach Norden zur Essener-Rostocker-Hütte, nach Westen zur Clarahütte und nach Süden zur Neuen Reichenberger Hütte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hof Ströden wurde von der Statistik Austria lange Zeit nicht eigens genannt sondern bei Hinterbichl miteingerechnet. Erst im Zuge der Volkszählung 1951 wurde Ströden mit einem Wohnhaus und sechs Bewohnern extra angegeben.[3] Ströden bestand auch in der Folge immer aus einem Wohnhaus, wobei für das Jahr 1961 ebenfalls sechs Einwohner,[4] für das Jahr 1971 zehn Einwohner[5] und 1981 neun Bewohner ausgewiesen wurden.[6]

Bauwerke[Bearbeiten]

Herz-Jesu-Kapelle

Kulturhistorisch ist vor allem die denkmalgeschützte Herz-Jesu-Kapelle aus dem Ende des 19. Jahrhunderts von Bedeutung. Sie wurde 1893 von Lenz und Lois Raffer errichtet und 1895 geweiht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 36, Venedigergruppe, ISBN 3-928777-49-1
  2. Statistik Austria (Hrsg.) Ortsverzeichnis 2001. Tirol. Wien 2005
  3. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Juni 1951. Wien 1953, S. 202 Tir.
  4. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961 nach dem Gebietsstand vom 1. Jänner 1964. Wien 1965, S. T. 299
  5. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1971. Tirol. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 12. Mai 1971. Wien 1974, S. 70
  6. Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1981. Tirol Wien 1984, S. 119

Literatur[Bearbeiten]

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)