Straße der Menschenrechte

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Straße der Menschenrechte (Dezember 2012)
Straße der Menschenrechte von NW (17. Oktober 2003)

Die Idee zur Straße der Menschenrechte in Nürnberg stammt aus dem Jahr 1988. Damals entschied eine zwölfköpfige Jury im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau des Germanischen Nationalmuseums über die künstlerische Ausgestaltung der Kartäusergasse in Nürnberg.

Das Konzept von Dani Karavan setzte sich durch. Ab 1988 plante und erschuf Karavan die Außenskulptur »Die Straße der Menschenrechte« (»The Way of Human Rights«) als Kunst am Bau des Germanischen Nationalmuseums. Das Werk besteht aus einem Tor und 27 Rundpfeilern aus weißem Beton sowie zwei Kopfplatten und einer Säuleneiche, eingraviert ist jeweils einer der Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in verschiedenen Sprachen. Die Straße verbindet die Plätze zwischen Kornmarkt und Stadtmauer. Am 24. Oktober 1993 eröffnete Karavan sein Bauwerk in einer Feier.

Nach Darstellung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg ist die Straße der Menschenrechte „sowohl eine Anklage gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten als auch eine zu Stein gewordene Mahnung an die Menschen, dass die Menschenrechte auch heute noch in vielen Staaten der Erde massiv verletzt werden“.[1]

Im Jahr 1993, anlässlich der Eröffnung der Straße der Menschenrechte, entstand die Idee zum Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ursula Peters: Dani Karavan: Weg der Menschenrechte. In: Ursula Peters (Hrsg.): Moderne Zeiten. Die Sammlung zum 20. Jahrhundert. In Zusammenarbeit mit Andrea Legde, Nürnberg 2000 (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum, Bd. 3), S. 274–281.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nuernberg.de: Straße der Menschenrechte. Abgerufen am 12. September 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Straße der Menschenrechte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

49.44818611111111.075205555556Koordinaten: 49° 26′ 53,5″ N, 11° 4′ 30,7″ O