Straßenkreuzer

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die gleichnamige Straßenzeitung befindet sich unter Straßenkreuzer (Sozialmagazin)

Straßenkreuzer ist im deutschen Sprachraum die Bezeichnung für Autos aus amerikanischer Produktion, die in ihren Ausmaßen und ihrer Gestaltung einen teilweise als übertrieben empfundenen Prunk verdeutlichten. Merkmale dieser Fahrzeuge sind eine Länge von bis zu 6 Metern selbst bei Coupés, breite, verchromte Kühlergrille, auffällige Scheinwerfer und Rückleuchten sowie in den 1950ern teilweise riesige Heckflossen. Motorisiert waren diese Fahrzeuge mit großvolumigen, verbrauchsintensiven Motoren. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist eine extrem weiche Federung. Hersteller von Straßenkreuzern waren im Wesentlichen die "Großen Drei" General Motors, Ford und Chrysler; am eindrucksvollsten mit ihren Luxusmarken Cadillac und Lincoln.

Mit der ersten Ölkrise 1973 verloren diese Fahrzeuge auf Grund des hohen Kraftstoffverbrauchs stark an Bedeutung. Der Publikumsgeschmack in den USA verlagerte sich auf die noch größeren Pickups. Der letzte gebaute Straßenkreuzer war das Lincoln Town Car. Das letzte Exemplar lief am 29. August 2011 in St. Thomas, Ontario in Kanada vom Band. Drei europäische Automodelle übertreffen in ihrer Länge das Lincoln Town Car: Maybach 62, Rolls-Royce Phantom und Bentley Arnage.

Kultur[Bearbeiten]

Straßenkreuzer sind Teil der Subkultur der Low Rider amerikanischer Chicanos.

Film[Bearbeiten]

Straßenkreuzer sind die klassischen Fahrzeuge für Roadmovies.

Musik[Bearbeiten]

Straßenkreuzer haben Komponisten zu einer Vielzahl von Liedern inspiriert: