Strandabyggð

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strandabyggð
COA Strandabyggð.png
Basisdaten
Staat: Island
Region: Vestfirðir
Wahlkreis: Norðvesturkjördæmi
Sýsla: Strandasýsla
Einwohnerzahl: 506 (1. Januar 2014)
Fläche: 1906 km²
Bevölkerungsdichte: 0 Einwohner/km²
Postleitzahl: 510, 512 (Hólmavík)
500 (Staður)
Politik
Gemeindenummer 4911
Bürgermeister: Ásdís Leifsdóttir
Kontakt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hafnarbraut 19
510 Hólmavík
Webpräsenz: www.strandabyggd.is
Karte
Lage von Strandabyggð

65.707222222222-21.6675Koordinaten: 65° 42′ N, 21° 40′ W

Hólmavík

Strandabyggð ist eine Gemeinde in der Region Vestfirðir im Nordwesten Islands.

Am 1. Januar 2014 hatte die Gemeinde 506 Einwohner, davon lebten 373 Einwohner im Hauptort Hólmavík.

Entstehung[Bearbeiten]

Strandabyggð wurde im Juni 2006 durch Zusammenschluss der bisherigen Landgemeinden Hólmavík (isl. Hólmavíkurhreppur) und Broddanes (isl. Broddaneshreppur) gebildet. Die alternativen Namensvorschläge Strandahreppur und Sveitarfélagið Strandir konnten sich beim Wahlvolk nicht durchsetzen.

Hólmavík[Bearbeiten]

Treibholz, eine frühere Haupteinnahmequelle der Gegend bei Hólmavík; im Hintergrund die Halbinsel Drangsnes
Karte der Region um Hólmavík
Hólmavík

Die Landgemeinde Hólmavík (isl. Hólmavíkurhreppur) wurde am 9. Juni 2002 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Landgemeinde Hólmavíkurhreppur mit der Landgemeinde Kirkjubólshreppur gebildet.

Bedeutung[Bearbeiten]

Der Hauptort Hólmavík (dt. "Inselbucht") liegt am Westufer des Fjords Steingrímsfjörður an der Ostseite der Region Vestfirðir. Der Ort ist seit etwa 100 Jahren der Handelsort des Bezirks. Als Haupteinnahmequelle dient - wie sich zu manchen Zeiten gut an den bunten Booten erkennen lässt - der Fischfang. Dieser hat dem Ort zu relativem Reichtum verholfen. Die Bedeutung Hólmavíks als Verwaltungszentrum für die Umgebung beweisen auch ein kleines Krankenhaus und eine höhere Schule am Ort.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Hólmavík liegt an der Straße 61, dem Djúpvegur, der weiter über die Berge nach Ísafjörður führt. Die Entfernung nach Reykjavík beträgt 273 Straßenkilometer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert sind vor allem die kleine helle, holzverkleidete Kirche Hólmavíkurkirkja, die über dem Ort auf einem Hügel steht, sowie der Hafen des ehemaligen Haifischfangzentrums.

Das Museum für Zauberei (Galdrasafn)[1]im Ort, das sich auf die Geschichte der angeblichen Hexen und Zauberer in Island und besonders in der Region Strandir bezieht, ebenso wie das etwas außerhalb des Ortes Richtung Reykjavík gelegene Museum für Schafzucht (Sauðfjársafn)[2] erhellen Geschichte und Gegenwart der Gegend.

Broddanes[Bearbeiten]

Sturmzauber im Galdrasafn

Die Landgemeinde Broddanes (isl. Broddaneshreppur) wurde am 1. Januar 1992 durch den Zusammenschluss der beiden Landgemeinden Fell (Fellshreppur) und Óspakseyri (Óspakseyrarhreppur) gebildet.

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten]

Hólmavík Broddanes
Gemeindenummer: 4.910 4.909
Fläche in km²: 1.610 296
Einwohnerzahl am 1. Dez. 1997: 548 (Gebietsstand 2002) 94
Einwohnerzahl am 1. Dez. 2003: 494 54
Einwohnerzahl am 1. Dez. 2004: 462 53
Einwohnerzahl am 1. Dez. 2005: 447 53
Bevölkerungsveränderung 1997-2005: –18 % –44 %

2006 war nach langer Zeit wieder ein Bevölkerungswachstum zu verzeichnen, der sich 2007 fortsetzt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Innerhalb Islands besteht eine Städtepartnerschaft mit Raufarhöfn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website des Museums zu den Zauberern der Westfjorde (englisch/isländisch); Zugriff: 12. August 2011
  2. vgl. http://www.strandir.is/saudfjarsetur/enska-index.htm Website des Museums (englisch/isländisch); Zugriff: 12. August 2011