Strand-Sode

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Strand-Sode
Strand-Sode (Suaeda maritima)

Strand-Sode (Suaeda maritima)

Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Nelkenähnliche (Caryophyllidae)
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)
Gattung: Soden (Suaeda)
Art: Strand-Sode
Wissenschaftlicher Name
Suaeda maritima
(L.) Dumort.

Die Strand-Sode (Suaeda maritima) hat noch viele andere Namen wie z. B. Meerstrand-Gänsefüßchen, Schmalzmelde oder einfach nur Sode.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Von den unauffälligen Blüten stehen bis zu fünf blattachselständig. Die Vorblätter sind klein und schuppenförmig. Die Zipfel der Blütenhülle haben keine dornige Mittelrippe. Die Blätter sind bis 5 cm lang, sitzend, lineal, halbstielrund, gerade, nicht stechend, fleischig. Der Stängel ist verzweigt, kahl, blaugrün und wie die ganze Pflanze besonders im Spätsommer oft rot überlaufen. Die Frucht ist halbkugelig oder schwach niedergedrückt und ohne Hautsaum.

[Bearbeiten] Standorte und Verbreitung

Man findet die Strand-Sode selten in ruderal beeinflussten Salzschlammgesellschaften der Nord- und Ostsee, auch an Salzstellen des Binnenlandes. Sie liebt stickstoff- und basenreiche Böden, die Kochsalz enthalten sollten und auch überflutet werden dürfen. Nach Ellenberg ist die Strand-Sode eine Lichtpflanze, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger, die stickstoffreiche Standorte mit hohem Chloridgehalt besiedelt, also eine Salzpflanze darstellt. Pflanzensoziologisch ist sie eine Verbandscharakterart der Strandsodengesellschaften (Salicornion ramosissimae).

[Bearbeiten] Biologie

Die Strand-Sode ist 10 bis 50 (auch bis zu 90) cm hoch und einjährig. Ihre Blüten sind homogam bis schwach vormännlich, Selbstbestäubung ist daher möglich. Normalerweise erfolgt aber die Bestäubung durch den Wind. Blütezeit: Juli bis September.

[Bearbeiten] Historisches

Die Namen Strand-Sode bzw. Schmalzmelde stammen daher, dass früher durch Trocknen und Verbrennen der Pflanze Soda gewonnen wurde, das zum Wäschewaschen und für die Glasherstellung genutzt wurde.

[Bearbeiten] Weblinks

  • [1] (PDF-Datei; 42 kB)
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