Streichsextett

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Streichsextett ist in der klassischen Musik ein Ensemble von sechs Streichinstrumenten bzw. eine Komposition für dieses Ensemble. Die übliche Besetzung ist:

Gelegentlich werden auch andere Kombinationen vorgeschrieben (s.u. die Werke von Joseph Haydn (1761), Bernhard Romberg (1821), Ferdinand David (1861), Ernst Rudorff (1865), Nikolai Rimski-Korsakow (1876), Arnold Krug (1897), Eduard Behm (1897?), Theodor Streicher (1897?), Hermann Suter (UA 1917), Hans Werner Henze (1966), Georg Friedrich Haas (1982) und Renate Birnstein (2002).

[Bearbeiten] Werke

Hier eine Auswahl von Streichsextetten, chronologisch geordnet. Die Werke der im Fettdruck hervorgehobenen Komponisten gelten als musikhistorisch besonders wichtig für diese Kammermusikgattung.

1761–1800

  • Joseph Haydn (1732–1809): Echo, Divertimento Es-Dur „für zweimal 2 Violinen und Baß, in verschiedenen Zimmern aufgestellt“ (1761, Hob II:39)
  • Luigi Boccherini (1743–1805): 6 Streichsextette op. 23 (1776 geschrieben, ~1780 gedruckt)
  • Ignaz Josef Pleyel: Streichsextett F-dur (B.261) (1780?)

1801–1850

  • Bernhard Romberg (1767–1841): Streichsextett f-Moll op. 35 (Elégie sur la mort d’un objet chéri 1821[?], für Solo-Violoncello, 2 Violinen, Bratsche, Violoncello und Kontrabass)
  • Mihály Mosonyi (1815–1870): Streichsextett c-moll (1844?)
  • Louis Spohr (1784–1859): Streichsextett C-Dur op. 140 (1848, „zur Zeit der glorreichen Volksrevolution zur Wiederentdeckung der Freiheit, Einheit und Größe Deutschlands“)
  • Ignacy Feliks Dobrzyński (1807-1867): Streichsextett Es-dur op. 39 (1849)
  • Per August Ölander (1824-1886): Streichsextett A-Dur (~1850)

1851–1900

1901–1950

1951–2000

Seit 2001

Daneben gibt es viele Bearbeitungen bekannter Werke für Streichsextett.

[Bearbeiten] Ensembles

Bekannte Streichsextett-Ensembles sind:

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen