Striegistal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Striegistal
Striegistal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Striegistal hervorgehoben
50.99166666666713.186111111111240–373Koordinaten: 51° 0′ N, 13° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittelsachsen
Höhe: 240–373 m ü. NN
Fläche: 87,02 km²
Einwohner: 5483 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09661
Vorwahlen: 037207, 034322
Kfz-Kennzeichen: FG (alt: MW)
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 540
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Waldheimer Str. 13
09661 Striegistal, OT Etzdorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Bernd Wagner
Lage der Gemeinde Striegistal im Landkreis Mittelsachsen
Karte
Wappen von Striegistal bis 2008

Striegistal ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen in Sachsen. Sie liegt beidseitig der Großen Striegis.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Striegistal liegt ca. 15 km östlich der Stadt Mittweida, 16 km südlich von Döbeln und 17 km nordwestlich der Kreisstadt Freiberg. In Berbersdorf vereinigen sich die Kleine und die Große Striegis zur Striegis, deren Wasser in Niederstriegis in die Freiberger Mulde fließt.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind im Uhrzeigersinn die Stadt Roßwein im Landkreis Mittelsachsen, die Stadt Nossen im Landkreis Meißen sowie die Stadt Großschirma, Oberschöna, die Stadt Hainichen, Rossau, Kriebstein und Niederstriegis im Landkreis Mittelsachsen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Ortsteile sind Arnsdorf, Berbersdorf, Böhrigen, Dittersdorf, Etzdorf, Gersdorf, Goßberg, Kaltofen, Kummersheim, Marbach, Mobendorf, Naundorf, Pappendorf und Schmalbach.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Dörfer wurden im Zuge der Ostexpansion unter Otto (Meißen) von 1156 bis 1162, vor der Entstehung des Klosters Altzella, gegründet. Die sechs Ortsteile Berbersdorf, Goßberg, Kaltofen, Mobendorf, Pappendorf und Schmalbach schlossen sich im Rahmen der Gemeindegebietsreform 1994 zur Gemeinde Striegistal zusammen. Namensgebend waren die Kleine und die Große Striegis. Am 1. Juli 2008 wurden die Dörfer der Gemeinde Tiefenbach eingegliedert, mit der zuvor schon die Verwaltungsgemeinschaft Striegistal bestanden hatte.

[Bearbeiten] Gedenkstätten

Im Tal des Perzbaches an der Straße von Langhennersdorf nach Goßberg befindet sich ein Gedenkort mit Steintafel zur Erinnerung an die weiblichen KZ-Häftlinge eines Todesmarsches aus den Außenlagern Leipzig-Schönefeld und Taucha des KZ Buchenwald, die im Frühjahr 1945 ihren Mißhandlungen erlagen oder von SS-Männern ermordet wurden.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

1950 wurde Schmalbach nach Berbersdorf und 1974 Kaltofen nach Pappendorf eingemeindet. Dadurch schlossen sich 1994 vier bis dahin selbstständige Gemeinden, Berbersdorf, Goßberg, Mobendorf und Pappendorf, bestehend aus sechs Ortsteilen, zusammen.

Tiefenbach wurde 1994 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Arnsdorf, Böhrigen, Dittersdorf, Etzdorf (mit Gersdorf), Marbach (seit 1950 mit Kummersheim) und Naundorf gebildet.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 2000: 5966 (Tiefenbach: 3779, Striegistal: 2187)
  • 2006: 5555 (Tiefenbach: 3511, Striegistal: 2044)
  • 2007: 5483 (Tiefenbach: 3462, Striegistal: 2021)

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

  • alte Schlossanlage, in der mit einer über 600 Jahre alten Edelkastanie (die älteste in Sachsen) in Gersdorf
  • Kirche Marbach

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

  • Landschaftsschutzgebiet Striegistal
  • Teufelskanzel und Otterbergaussicht überm Striegistal
  • Täler der Kleinen und der Großen Striegis
  • Segen Gottes Erbstollen in Gersdorf
  • Naturschutzgebiet Aschbachtal

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Durch das Gemeindegebiet führt die A 4, welche über den Anschluss Berbersdorf zu erreichen ist. Die B 169 führt im Westen des Gemeindegebietes durch den Ortsteil Arnsdorf.

[Bearbeiten] Medien

Als Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Striegistal wird der Striegistalbote herausgegeben.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Weblinks

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