Stripped (Christina-Aguilera-Album)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stripped
Studioalbum von Christina Aguilera
Veröffentlichung 2002
Label RCA Records
Format CD
Genre Pop/Contemporary R&B/Soul
Anzahl der Titel 20
Laufzeit 77 min 50 s
Produktion Glen Ballard, Scott Storch, Linda Perry, Rockwilder, Jasper Cameron, E. Dawk, Rob Hoffman, Heather Holley, Steve Morales
Chronologie
Just Be Free
(2001)
Stripped Back to Basics
(2006)
Singleauskopplungen
16. September 2002 Dirrty
24. Dezember 2002 Beautiful
3. Juni 2003 Fighter
26. August 2003 Can't Hold Us Down
23. Dezember 2003 The Voice Within

Stripped ist das dritte englischsprachige Studioalbum von Christina Aguilera nach My Kind Of Christmas und wurde am 28. Oktober 2002 veröffentlicht. Es erreichte die Top 5 der amerikanischen sowie der englischen Albumcharts. In Deutschland blieb das Album 5 Wochen in den Top 10. Der Arbeitstitel der CD lautete Listen, aber Aguilera änderte den Namen im letzten Moment.

Kontroversen[Bearbeiten]

Der Song Make Over geriet zu einer Streitfrage, als Kritiker auf die Ähnlichkeit zu dem Titel Overload der Sugababes aus dem Jahre 2000 hinwiesen. Bei der ursprünglichen Veröffentlichung des Albums waren Aguilera und Perry als die Songschreiber angegeben worden, aber einige Zeit später gab die ASCAP[1] die Songschreiber der Sugababes, Jonathan Lipsey, Felix Howard, Cameron McVey und Paul Simm, als Mitautoren an. Bei der Veröffentlichung der DVD Stripped Live in the UK war dieser Titel nicht enthalten.

Dirrty[Bearbeiten]

Erstmals zeigte Aguilera mit dem Musikvideo zu dem Remake von Patti LaBelles Titel Lady Marmalade aus dem Jahre 1975 ein gewagteres Image. In dem Video zu diesem Titel aus dem Filmmusical Moulin Rouge waren Aguilera und ihre Partnerinnen P!nk, Mýa und Lil’ Kim in Reizwäsche gekleidet.

Im August 2002 verbreitete sich das Video zu Dirrty, der ersten ausgekoppelten Single, im Internet. Dabei handelte es sich um einen durch Hip-Hop beeinflussten Song, der auf Redmans Single Let’s Get Dirty (I Can’t Get in da Club) aus dem Jahre 2001 basiert. Redman rappt einen Vers des Titels.

Das Video zeigt Aguilera in einer improvisierten Underground-Boxarena aufreizend gekleidet und provokativ tanzend. Sie trägt einen extrem kurzen Minirock, was ihr Kritik von Musikerkollegen und den Massenmedien eintrug.[2] In Europa war das Video in den meisten Fernsehkanälen unzensiert zu sehen, aber in den USA und mehreren Staaten Asiens wurde das Video geschnitten und die gewagteren Szenen entfernt worden. In Thailand wurde das Video nicht gezeigt, da in einer Szene Plakate in thailändischer Sprache auf den Sextourismus in Thailand anspielten. So waren dort unter anderem die Worte „Junge minderjährige Mädchen“ und „Thailands Sextourismus“ zu lesen. Der Regisseur des Videos, David LaChapelle und die Produzenten gaben später an, vom Inhalt des Plakates nicht informiert gewesen zu sein und entschuldigten sich.[3]

Erfolg[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland wurde Stripped zu Christina Aguileras erstem Top 10-Album, da es gleich auf Platz 8 einstieg und in der 13. Woche Platz 6 erreichte.

USA[Bearbeiten]

Stripped schaffte es in der ersten Woche in den USA bis auf Rang #2[4] (die höchste Position) mit 330.000 verkauften Platten. Das Album konnte sich nicht lange in den oberen Rängen der amerikanischen Charts halten und stürzte schnell ab. Mit jeder veröffentlichten Single stieg Stripped wieder auf und schaffte es so mit vierfach Platin ausgezeichnet zu werden. Schließlich wurde es zu einem der meistverkauften Alben im Jahre 2003.

Großbritannien[Bearbeiten]

In Großbritannien stieg das Album von 0 auf 2. Obwohl Stripped nicht Rang 1 der englischen Albumcharts erreichte, wurde es mit über 1,8 Mio. verkaufter Tonträger zum 37. meistverkauften Album.

International[Bearbeiten]

  • In der Schweiz erreichte das Album Platz 9.
  • In Österreich erreichte das Album Platz 10.[5]
  • In Australien stieg das Album von 0 auf 7.
  • In Kanada stieg das Album von 0 auf 3.
  • In Mexiko stieg das Album von 0 auf 1 und ist damit schon das 2. #1 Album.
  • Weltweit verkaufte sich das Album mehr als 9.000.000-mal. IFPI zertifizierte das Album als Platinalbum (Dezember 2004[6])

Titelliste[Bearbeiten]

# Titel Songwriter
1. Stripped Intro Aguilera 1:39
2. Can’t Hold Us Down (feat. Lil’ Kim) Aguilera, Matthew Morris, Scott Storch 4:15
3. Walk Away Aguilera, Morris, Storch 5.47
4. Fighter (Featuring Dave Navarro, Gitarre) Aguilera, Storch 4:05
5. Primer Amor (Interlude) Aguilera 0.53
6. Infatuation Aguilera, Morris, Storch 4:17
7. Loves Embrace (Interlude) Aguilera 0:46
8. Loving Me 4 Me Aguilera, Morris, Storch 4:36
9. Impossible Alicia Keys 4:14
10. Underappreciated Aguilera, Morris, Storch 4:00
11. Beautiful Linda Perry 3:58
12. Make Over Aguilera, Perry 4:12
13. Cruz Aguilera, Perry 3:49
14. Soar Aguilera, Heather Holley, Rob Hoffman 4:45
15. Get Mine, Get Yours Balewa Muhammad, Aguilera, David Siegel, Steve Morales 3:44
16. Dirrty (Featuring Redman) Aguilera, D. Stinson, Muhammad, R. Noble, Jasper Cameron 4:58
17. Stripped Pt. 2 Aguilera 0:45
18. The Voice Within Aguilera, Glen Ballard 5:04
19. I’m OK Aguilera, Perry 5:18
20. Keep on Singin' My Song Aguilera, Storch 6:29

Singles[Bearbeiten]

Aus dem Album wurden insgesamt fünf Singles ausgekoppelt: „Dirrty“, „Beautiful“, „Fighter“, „Can’t Hold Us Down“ (feat. Lil’ Kim) und „The Voice Within“.

Titel Veröffentlichung Songwriter Lieder
Dirrty 15. Oktober 2002 Christina Aguilera, Dana
Stinson, Balewa Muhammad, Reggie
Noble, Jasper Cameron
  1. Dirrty (No Rap Edit)
  2. I Will Be
  3. Dirrty (Full Length Version)
  4. Dirrty Video (PC CD-Rom)
Beautiful 24. Februar 2003 Linda Perry
  1. Beautiful
  2. Dame Lo Que Yo Te Doy (Get Mine, Get Yours – Spanish Version)
  3. Beautiful Music Video
Fighter 9. Juni 2003 Christina Aguilera, Scott Storch
  1. Fighter
  2. Fighter (Freelance Hellraiser Thug Pop Mix)
  3. Beautiful (Valentin Club Mix)
Can’t Hold Us Down 8. September 2003 Christina Aguilera, Scott Storch, Matt Morris, Kimberly Jones
  1. Can’t Hold Us Down
  2. Can’t Hold Us Down (Sharp Boys Orange Vocal Mix)
  3. Can’t Hold Us Down (Jacknife Lee Remix)
The Voice Within 8. Dezember 2003 Christina Aguilera,
Glen Ballard
  1. The Voice Within (Album Version)
  2. The Voice Within (Edit)
  3. Beautiful (Fug Remix)
  4. Can’t Hold Us Down (Da Yard Riddim Mix)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ascap.com/ace/search.cfm
  2. Stephen Thomas Erlewine, All Music Guide: Review, abgerufen am 1. März 2007
  3. MTV-News: 'Dirrty' Christina Aguilera Video Thai-ed To Sex Industry, 18. Oktober 2002
  4. Billboard Magazine: Christina Aguilera Chart History (Version vom 29. September 2007 im Internet Archive), abgerufen am 27. Februar 2007
  5. Swiss Charts: Chrstina Aguilera: Stripped, abgerufen am 28. Februar 2007
  6. IFPI: IFPI-Liste 2004, abgerufen am 28. Februar 2007