Görwihl
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Waldshut | |
| Höhe: | 612 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,42 km² | |
| Einwohner: |
4.343 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 86 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79733 | |
| Vorwahl: | 07754 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 37 038 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 54 79733 Görwihl |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Carsten Quednow | |
| Lage der Gemeinde Görwihl im Landkreis Waldshut | ||
Görwihl ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Görwihl liegt im Hotzenwald, dem südlichsten Teil des Schwarzwaldes, am Rand des Albtals. Die Landschaft des Hotzenwalds ist gekennzeichnet durch verschieden große Hochebenen, die terrassenartig gestuft nach Süden hin abfallen. Die meisten Ortsteile liegen auf solchen Hochebenen.
Etwa 60 Prozent der Gemeindefläche besteht aus Wald.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Norden an Ibach und Dachsberg, im Osten an Albbruck, im Süden an die Stadt Laufenburg und im Westen an Rickenbach und Herrischried.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Görwihl gehören die bis in die 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden Engelschwand, Hartschwand, Niederwihl, Oberwihl, Rotzingen, Rüßwihl, Segeten und Strittmatt.
Zu den ehemaligen Gemeinden Engelschwand, Hartschwand, Oberwihl und Strittmatt gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur Gemeinde Görwihl in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehören das Dorf Görwihl, die Zinken Freudenberg und Grünnetsmättle und die Häuser Kirchgrund. Zur ehemaligen Gemeinde Niederwihl gehören das Dorf Niederwihl, der Zinken Schildbach und das Haus Sägehof. Zur ehemaligen Gemeinde Rotzingen gehören die Dörfer Rotzingen und Burg, der Zinken Eichrütte und die Häuser Krembach. Zur ehemaligen Gemeinde Rüßwihl gehören die Dörfer Rüßwihl und Tiefenstein. Zur ehemaligen Gemeinde Segeten gehören das Dorf Segeten, das Gehöft Hetzlenmühle und das Haus Säge.
Im Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Scheckenwihl im Gebiet der früheren Gemeinde Niederwihl und Wolpringen im Gebiet der früheren Gemeinde Strittmatt.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Görwihl wurde im Jahre 1193 als Gerswillare erstmals urkundlich erwähnt. Görwihl gehörte wie die meisten Orte des Hotzenwalds über Jahrhunderte zur Grafschaft Hauenstein und damit zu Vorderösterreich. Es entwickelte sich zum Zentrum der Einungen des Hotzenwalds und spielte eine Rolle in den Salpetererunruhen. 1806 kam Görwihl zu dem neu geschaffenen Großherzogtum Baden.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurde die heutige Gemeinde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Görwihl, Engelschwand, Niederwihl, Oberwihl, Rüßwihl, Segten und Strittmatt neu gebildet. Bereits am 1. Juli 1971 wurde Rotzingen nach Görwihl eingemeindet. Die Eingemeindung von Hartschwand nach Görwihl erfolgte am 1. Juli 1972.
- Wappen der früheren Gemeinden
Bei dem Ortsteil Tiefenstein befinden sich die Burgreste der Iburg, der Burg Tiefenstein und einer frühen Wallburg, der Wallburg Tiefenstein.
[Bearbeiten] Herkunft des Ortsnamen Görwihl
Görwihl leitet sich von Ger-Weiler ab. Der Namensteil 'Ger', althochdeutsch für Speer, wurde gewählt, da Görwihl in der Entstehungszeit die Form einer Speerspitze hatte.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1880 | 1900 | 1925 | 1933 | 1950 | 1961 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 | 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner[3] | 4278 | 3719 | 3227 | 3224 | 3463 | 3491 | 3912 | 3915 | 4433 | 4532 | 4448 |
[Bearbeiten] Politik
Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 60,8 % (- 2,1) zu folgendem Ergebnis:[4]
| Partei / Liste | Stimmenanteil | +/- | Sitze | +/- |
|---|---|---|---|---|
| CDU | 47,6 % | + 2,1 | 11 | + 2 |
| FWG | 44,2 % | - 10,3 | 10 | ± 0 |
| Grüne | 8,2 % | + 8,2 | 2 | + 2 |
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Das Heimatmuseum zeigt Exponate zur Salpetersiederei im Hotzenwald; eine besondere Attraktion ist ein automatischer Webstuhl.
- In Görwihl wurde am 9. November 2008 eine Öffentliche Bücherei in Trägerschaft der katholischen Gemeinde eröffnet. Sie steht allen interessierten Leserinnen und Lesern offen.
- Die Albtalwasserfälle
- Der Gugelturm mit weitem Alpenblick (auf dem Gebiet der Gemeinde Herrischried)
- Martinimarkt (an einem Samstag im Herbst)
- Tiefenstein im Albtal
[Bearbeiten] Sonstiges
Görwihl-Segeten war im Jahr 2011 der sonnenreichste Ort in Deutschland.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Hans Vogt (* 1951), baden-württembergischer Politiker (SPD)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 976–979
- ↑ Einwohnerstatistik Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
[Bearbeiten] Weblinks
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