Stroboskopie

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Die Stroboskopie dient zur Beurteilung der Stimmlippenfunktion. Die Beweglichkeit der Stimmlippen lässt sich mittels der Stroboskopie beurteilen. Mit ihr ist es möglich, die Feinmotorik, die Regelmäßigkeit der Schwingungen, ihre Amplitude, den Bewegungsablauf auf Symmetrie bei der Öffnungs- und der Schließphase der Glottis zu untersuchen. Sie ist hilfreich bei Stimmlippeninfiltrationen (z. B. bei Tumoren (Früherkennung) und Entzündungen) und funktionellen Stimmstörungen. Die Triggerung erfolgt durch die Phonation des Probanden über ein Körper- oder Luftleitungsmikrofon bzw. über ein EGG-Signal. Bei stärker ausgeprägten Stimmstörungen versagt das Verfahren oft, weil keine Grundfrequenzanalyse zur Triggerung des Stroboskops gelingt. Da ist die Laryngoskopie mit Hochgeschwindigkeitskameras überlegen [1].

Die Stroboskopie ist zu unterscheiden vom Stroboskopeffekt (Filmtechnik u.a.).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arno Olthoff, Christina Woywod, Eberhard Kruse: Stroboscopy versus high-speed glottography: a comparative study. In: The Laryngoscope. 117, 6, June 2007, ISSN 0023-852x. S. 1123–1126, doi:10.1097/MLG.0b013e318041f70c.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Wendler, Wolfram Seidner, Ulrich Eysholdt: Lehrbuch der Phoniatrie und Pädaudiologie. 4. völlig überarbeitete Auflage. Thieme-Verlag, Stuttgart u. a. 2005, ISBN 3-13-102294-9
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