Stromberg (Landschaft)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Stromberg ist ein bis 477 m ü. NN hoher waldreicher Höhenzug in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Stromberg erstreckt sich etwa auf halber Luftlinie zwischen Pforzheim im Südwesten und Heilbronn im Nordosten und liegt überwiegend im nordwestlichen Landkreis Ludwigsburg und dem östlichen Enzkreis. Seine nördlichen Ausläufer berühren jedoch auch die Landkreise Heilbronn und Karlsruhe, seine westlichen reichen bis nach Knittlingen, seine östlichen fast bis nach Besigheim.
Nördlich des Strombergs bzw. nördlich der Zaber schließt sich der Heuchelberg an. Beide Landschaften gaben dem 1980 unter dem Namen Naturpark Stromberg-Heuchelberg gegründeten dritten Naturpark Baden-Württembergs seinen Namen.
[Bearbeiten] Geologie
Geologisch betrachtet besteht der Stromberg aus Keuperinseln in einer Lössumgebung.
[Bearbeiten] Aufteilung und Erhebungen
Der Stromberg besteht aus diesen drei Bergrücken:
Der Hauptrücken des Strombergs verläuft östlich von Sternenfels und erreicht südlich von Güglingen-Eibensbach bei der Hochebene Scheiterhäule mit einem 472 m[1] hohen unbenannten Berg, der Standort des Fernmeldeturms Brackenheim 1 ist, seine höchste Erhebung. Eine weitere Erhebung ist der zwischen Zaberfeld und Häfnerhaslach gelegene Schlierkopf mit 450 m. Dieser Rücken wird im Norden vom Zabergäu und im Süden vom Kirbachtal (auch Kirchbachtal genannt) begrenzt.
Der südlich des Kirbachtals aufsteigende Rücken des Strombergs hat mit dem Baiselberg westlich der Ortschaft Hohenhaslach (Stadt Sachsenheim) mit 477 m die höchste Erhebung des gesamten Strombergs. Im Westen dieses Rückens liegt der 379 m hohe Gleichenberg nordwestlich der Ortschaft Schützingen (Gemeinde Illingen). Dieser Rücken wird im Süden vom Tal der Metter begrenzt.
Der dritte Strombergrücken steigt südlich der Metter in Richtung Südwesten auf und wird wiederum im Süden vom Tal der Schmie begrenzt. Hier erreicht der Stromberg mit dem Eselsberg nördlich von Ensingen (Stadt Vaihingen an der Enz) eine Höhe von 392 m und dem Burgberg südwestlich von Schützingen (Gemeinde Illingen) eine Höhe von 388 m. Weitere Höhen sind der Eichelberg (367 m) südlich von Zaisersweiher (Stadt Maulbronn) und der Scheuelberg (382 m) südlich von Freudenstein (Stadt Knittlingen). Unweit dem weiter nördlich gelegenen Sternenfels entspringt der Kraichbach, welcher der nordwestlich anschließenden Landschaft Kraichgau seinen Namen gab.
Als vierter (südlich der Schmie gelegener) Höhenzug kann auch, vor allem aus geologischer Sicht, der Eichelberg (370 m) bei Ölbronn, der Sauberg (330 m) sowie der Hochberg (315 m) hinzugezählt werden.
[Bearbeiten] Ortschaften
Zu den Ortschaften des Strombergs gehören:
|
[Bearbeiten] Tourismus
- Seit 1993 kümmert sich der aus den Fremdenverkehrsgemeinschaften Stromberg und Kraichgau hervorgegangene Kraichgau-Stromberg Tourismus e. V. um die touristische Erschließung der Region.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Topografische Karte 1:50 000, Blatt L6918 Bretten, 5. Auflage 1991

