Strzeleczki
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| Strzeleczki Klein Strehlitz |
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Oppeln | |||
| Landkreis: | Krapkowice | |||
| Geographische Lage: | 50° 28′ N, 17° 51′ O50.4617.852777777778Koordinaten: 50° 27′ 36″ N, 17° 51′ 10″ O | |||
| Einwohner: | 1,700 | |||
| Postleitzahl: | 47-364 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | OKR | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Biała–Krapkowice | |||
| Nächster int. Flughafen: | Kattowitz | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Landgemeinde | |||
| Fläche: | 117,26 km² | |||
| Einwohner: | 7.741 (30. Juni 2008) | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Gemeindevorsteher: | Bronisław Kurpiela | |||
| Adresse: | Rynek 4 47-364 Strzeleczki |
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| Webpräsenz: | www.strzeleczki.pl | |||
Strzeleczki, deutsch Klein Strehlitz (bis ins 18. Jahrhundert: Strehlitz), ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde (gmina wiejska) im Powiat Krapkowicki in der Wojewodschaft Oppeln. Der Ort liegt acht Kilometer westlich von Krapkowice am Zülzer Wasser (Biała).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt Strehlitz wurde vermutlich nach 1250 gegründet, ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1327. Strehlitz war eine regelmäßige Ansiedlung um einen Marktplatz und besaß Stadtbefestigungsanlagen. Der Ort an der alten Straße von Krappitz nach Neustadt kam nach seiner Zerstörung durch die Hussiten im Jahre 1428 über die Bedeutung eines Marktfleckens nicht mehr hinaus. Noch im Jahre 1532 bestand die Immediatstadt der Herrschaft Schelitz, deren Stadtrechte 1524 erneuert wurden, nur aus 90 Bürgerhäusern.
1742 kam Strehlitz zu Preußen und erhielt bald zur Unterscheidung von Groß Strehlitz die offizielle Bezeichnung Klein Strehlitz. Als das Archipresbyterat in Oberglogau geteilt wurde, wurde in Klein Strehlitz ein Erzpriester ansässig. Bis ihrem zu Aussterben im Jahre 1769 prägten die Grafen von Proskau mehrere Jahrhunderte die Geschichte der Stadt und der Herrschaft Schelitz, die 1782 in den Besitz des preußischen Fiskus kamen. 1815 verlor Klein Strelitz seine Stadtrechte, von 1816 bis 1945 war es Teil des preußischen Landkreises Neustadt O.S. und kam 1945 zu Polen. 1939 lebten in Klein Strehlitz 1.875 Menschen. In dem Ort, der heute 1.730 Einwohner hat, leben zahlreiche Angehörige der deutschen Minderheit: Die Volkszählung von 2002 ergab, dass sie 42,49% der Bevölkerung der Landgemeinde ausmachen.[1] Die Gesellschaft der Deutschsprachigen stellt 18 der 20 Gemeinderäte und seit 2006 ist die Gemeinde offiziell zweisprachig, 2008 führte sie zweisprachige Ortsbezeichnungen ein.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich das um 1900 von dem schlesischen Industriellen Franz Hubert von Thiele-Winckler errichtete Schloss Moschen (heute: Moszna) der Familie von Thiele-Winckler, das heute als Sanatorium genutzt wird und ein beliebtes Ausflugsziel der Region ist. Der Bau, der auf den Ruinen eines abgebrannten barocken Palastes errichtet wurde, ist im Stil des Historismus' mit Anklängen an die Neogotik, den Tudorstil und die Neorenaissance gehalten, und verfügt über einen rund 100 Hektar großen Park. Die Anlage gehört zu den bedeutendsten Schlössern im Oppelner Land und ganz Schlesien[3].
Außerdem gibt es einen Rhododendronpark (ebenfalls in Moszna) sowie die Ruine des Schlosses Dobra (Dobrau). In Łowkowice (Lobkowitz) steht eine Holländerwindmühle.
[Bearbeiten] Partnergemeinden
Zwischen der Gemeinde Strzeleczki und der Verbandsgemeinde Bitburg-Land in Deutschland besteht seit 1997 eine Gemeindepartnerschaft.
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Landgemeinde Strzeleczki hat eine Fläche von 117,26 km² mit 7.992 Einwohnern (2005) umfasst. Ortsteile der Gemeinde sind:
- Dobra / Dobrau (1936–45: Burgwasser) mit
- Nowy Bud / Neubude
- Dziedzice / Sedschütz
- Komorniki / Komornik (1936–45: Kammersfeld) mit
- Nowy Młyn / Neumühle
- Kujawy / Kujau
- Łowkowice / Lobkowitz (1936–45: Jägershausen O.S.)
- Moszna / Moschen mit
- Urszulanowice / Ursulanowitz (1936–45: Uhlenhof)
- Pisarzowice / Schreibersdorf mit
- Buława / Buhlau (auch Pulów genannt)
- Racławiczki / Rasselwitz (1936–45: Roßtal O.S.)
- Ścigów / Schiegau mit
- Kopalina / Kopaline (1936–45: Roding)
- Smolarnia / Pechhütte mit
- Serwitut / Servitut (auch Skarszów genannt)
- Strzeleczki / Klein Strehlitz
- Wawrzyńcowice / Lorenzdorf
- Zielina / Zellin
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Vgl. http://www.dat.prosilesia.net/cms/news/detail.php?nr=671&kategorie=news
- ↑ gem. Informationstafel am Eingang zum Park
- ↑ Ryszard Emmerling, Schlesische Schlösser und Paläste. Oppelner Land, ADAN, Opole, 1999 und 2000 (S. 52-55)
Städte: Gogolin | Krapkowice (Krappitz) | Zdzieszowice (Deschowitz) |
Gemeinden: Gogolin | Krapkowice | Strzeleczki / Klein Strehlitz | Walce / Walzen | Zdzieszowice

