Stuart Bingham

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stuart Bingham
Stuart Bingham
Geburtstag 21. Mai 1976
Geburtsort Basildon
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) Ball-run,
The Binginator
Profi seit 1995
Preisgeld 1.135.035 £[1]
Höchstes Break 147 (3×)[1]
Century Breaks 227[1][2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege 1
Minor-Turniersiege 3
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 4 (März 2014)[3]
Aktueller WRL-Platz 11 (Stand: 30. Juni 2014)

Stuart Bingham (* 21. Mai 1976 in Basildon) ist ein englischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Seine ersten großen Erfolge feierte Bingham 1996 mit dem Gewinn der IBSF-Amateurweltmeisterschaft und der englischen Amateurmeisterschaft. Auf der Main Tour konnte er sich zunächst nicht halten, bis er 1999 mit dem Einzug ins Viertelfinale der Welsh Open seine Position festigte. Beim dritten Event der UK Tour 1999 spielte er dann sein erstes Maximum Break. Bei der Snookerweltmeisterschaft im Jahr 2000 besiegte er in der ersten Runde Stephen Hendry und zog ins Achtelfinale ein.

Solide Leistungen zeigte er auch in der Saison 2005/06. Er erreichte das Viertelfinale beim Grand Prix und bei der UK Championship. Zudem konnte er sich für das Masters qualifizieren, wo ihm in der Qualifikationsrunde ein weiteres Maximum Break gelang. Er war damit erst der achte Spieler, der ein zweites Break von 147 Punkten bei einem Profiturnier erzielt hatte.

In der Saison 2006/07 lief es weniger gut, er verpasste erneut die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Die Saison 2007/2008 verlief hingegen recht konstant, Bingham nahm an allen sieben Ranglistenturnieren teil und verlor nur einmal sein Auftaktspiel. Bei der Snooker-WM 2008 kam er bis ins Achtelfinale.

Bei den Australian Goldfields Open 2011 erreichte er nach 16 Profijahren erstmals das Halbfinale eines Ranglistenturniers. Dort setzte er sich gegen Shaun Murphy durch und traf im Finale auf Mark Williams, der Nummer eins der Weltrangliste. Bingham konnte einen 5:8-Rückstand mit vier Framegewinnen in Folge noch in einen 9:8-Sieg drehen und seinen ersten großen Turniersieg feiern.

Stuart Bingham beim German Masters 2013.

Im Finale des Wuxi Classic 2012 gelang Bingham im Match gegen Ricky Walden das dritte Maximum Break seiner Karriere, dennoch verlor er die Partie mit 4:10.[4] In Abwesenheit einiger Profis gewann er 2012 zwei der drei asiatischen PTC-Turniere, damit stand er erstmals in den Top 10 der Weltrangliste. Im Februar 2013 führte er im Finale der Welsh Open gegen Stephen Maguire mit 7:5 und hatte sogar eine aussichtsreiche Stellung auf das 8:5, verlor die Partie aber noch mit 8:9.

Im März 2014 gewann er mit den Dongguan Open seinen dritten Titel bei einem Turnier der PTC-Serie. Im Finale besiegte er den Chinesen Liang Wenbo mit 4:1.

Erfolge[Bearbeiten]

Ranglistenturniere[Bearbeiten]

Minor-Ranking-Turniere[Bearbeiten]

Einladungsturniere[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Profil von Stuart Bingham bei CueTracker (Stand: 10. Juli 2014)
  2. 100+ Centuries - Snooker Info (Stand 3. November 2013)
  3. World Rankings after the Haikou World Open 2014 (PDF; 265 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 17. März 2014. Abgerufen am 17. März 2014.
  4. Bingham Makes Maximum In Wuxi (englisch) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 1. Juli 2012. Abgerufen am 2. Juli 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stuart Bingham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien