Studénka

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Studénka
Wappen von ????
Studénka (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Nový Jičín
Fläche: 3123 ha
Geographische Lage: 49° 43′ N, 18° 4′ O49.71833333333318.073888888889239Koordinaten: 49° 43′ 6″ N, 18° 4′ 26″ O
Höhe: 239 m n.m.
Einwohner: 10.104 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 742 13
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Ladislav Honusek (Stand: 2008)
Adresse: nám. Republiky 762
742 13 Studénka 3 - Butovice
Gemeindenummer: 599921
Website: www.mesto-studenka.cz
Studénka, die Hauptstrasse

Studénka (deutsch Stauding) ist eine Stadt in der tschechischen Region Mährisch-Schlesien. Sie liegt in den letzten Ausläufern der Oderberge im breiten Tal der Mährischen Pforte. Auf 31 Quadratkilometern wohnen etwa 10.000 Menschen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt wurde 1431 erstmals erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg brannten polnische Truppen sie 1620 nieder. Bis zur Vertreibung aus dem Kuhländchen 1946 waren etwa 10 Prozent der Einwohner Deutschmährer. 1959 wurde Butovice (Botenwald) nach Studénka eingemeindet.

In den Vormittagsstunden des 8. August 2008 kam es nahe der Stadt auf der Hauptbahnstrecke zu einem folgenschweren Zugunglück, bei dem mindestens 7 Zuginsassen getötet und mindestens 67 verletzt wurden, als der EuroCity-Zug EC 108 „Comenius“ von Krakau nach Prag mit ca. 140 km/h in die Trümmer einer einstürzenden Straßenbrücke raste.[2][3][4]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Geviert von Rot und Blau beidseitig eines goldenen Balkens, darin ein rechts flacher und links gewölbter, einander zugewandter schwarzer Eisenbahnpuffer, in 1 und 4 ein aus einem silbernen Kelch in zwei bogigen silbernen Fontänen springender Quell, in 2 und 3 eine goldene Lilie.“

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Studénka liegt an der Bahnstrecke Přerov (Prerau) – Ostrava (Ostrau) – Bohumín (Oderberg) (ehemalige Österreichische Nordbahn). Nebenbahnen führen von Studénka nach Veřovice (Wernsdorf) und ins sieben Kilometer entfernte Bílovec (Wagstadt).

[Bearbeiten] Wirtschaft

Ein traditionsreiches Unternehmen war der Waggonhersteller Vagonka Studénka (früher Vagonka Tatra). Die Fabrik verlagerte 2001 die Produktion nach Ostrava, wo modernisierte Fabrikhallen zur Verfügung standen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Ein Eisenbahnwagenmuseum befindet sich im Barockschloss Studénka. Sehenswert sind auch die Sankt-Bartholomäus- und die Allerheiligenkirche sowie die Windmühle.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

Studénka ist die Geburtsstadt von Kardinal František Tomášek, der von 1977 bis 1991 Erzbischof von Prag war.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
  2. Meldung von Radio Prag
  3. Lidové noviny: Na vlak se zřítil most, šest mrtvých.
  4. SPIEGEL Online zur Entgleisung des EC 108 am 8. August 2008

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Studénka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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