Students for Liberty

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Die Students for Liberty (SFL) sind ein weltweites Netzwerk klassisch liberaler und libertärer Studentengruppen. Sie sehen sich ausdrücklich nicht als politische Gruppierung, sondern als Netzwerk zur Verbreitung von Ideen[1]. Maßgeblich ist dabei die "social change theory" des Ökonomen und Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek[2][3]. "Die SFL unterstützen die Grundsätze, die Freiheit bedingen: die wirtschaftliche Freiheit, selbst zu bestimmen, wie man für sein Auskommen sorgt; die gesellschaftliche Freiheit, selbst zu bestimmen, wie man sein Leben führt; und intellektuelle und akademische Freiheit."[4]

Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Konferenzen, Webinars und die Verbreitung von Publikationen sowie die Förderung der Aktivitäten und Vernetzung ihrer Mitgliedsgruppen in der ganzen Welt. Es bestehen mehrere Untergruppierungen: neben den SFL in den USA und Kanada gibt es die European Students for Liberty; die in Mittel- und Südamerika tätigen Estudiantes por la Libertad und die Estudantes Pela Libertade; die African Students for Liberty; sowie ein Aufbauteam für die Asian Students for Liberty. Derzeit sind fast 1400 Studentengruppen dem Netzwerk angeschlossen[5]. 2013/14 fanden in der ganzen Welt insgesamt 37 SFL Konferenzen mit 7350 Teilnehmern statt[6].

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 2007 entstand auf einer Sommerakademie des Institute for Humane Studies die Idee, libertäre Studenten in den USA besser zu vernetzen. 2008 wurden dazu die Students for Liberty von Alexander McCobin und Sloane Frost gegründet. Eine erste Konferenz im Februar 2008 brachte etwa 100 Teilnehmer an die Columbia University in New York. Die Zahl der Teilnehmer wuchs in den folgenden Jahren rasch. An der Internationalen Konferenz 2013 in Washington nahmen 1400 Studenten aus der ganzen Welt teil[7]. Seit Herbst 2008 veranstalten die SFL auch eine stetig wachsende Zahl an Regionalkonferenzen in den ganzen USA.

European Students for Liberty[Bearbeiten]

Seit 2011 sind die Students for Liberty auch in Europa aktiv[8]. In Leuven fanden im November 2011 und im März 2013 zwei europaweite Konferenzen mit über 350 Teilnehmern statt, im März 2014 nahmen in Berlin über 600 junge Menschen aus 28 Ländern an der dritten Konferenz teil. Daneben gab es in verschiedenen Städten auch Regionalkonferenzen mit bis zu 280 Teilnehmern, u. a. in München, Maastricht, Krakau, Belgrad, Rom, Paris und Stockholm[9]. Bei diesen Konferenzen sprachen bekannte Liberale wie Justin Amash, Pierre Bessard, Charles B. Blankart, Gerd Habermann, Karen Horn, Barbara Kolm, Robert Nef, Johan Norberg, Tom G. Palmer, Thorsten Polleit, Rolf Puster, Pascal Salin, Oliver Stone, John Stossel, Erich Weede und Carl Christian von Weizsäcker.

Derzeit sind fast 250 Studentengruppen Teil der European Students for Liberty[10].

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://studentsforliberty.org/about/
  2. http://studentsforliberty.org/blog/2011/02/16/social-change-theory/
  3. http://studentsforliberty.org/wp-content/uploads/2011/11/7-A-Theory-of-Empowerment.pdf
  4. http://sflberlin.wordpress.com/wer-wir-sind/
  5. http://origin.library.constantcontact.com/download/get/file/1111164708046-394/SFL-Annual-Report-13-14-WEB-PART1.pdf
  6. http://origin.library.constantcontact.com/download/get/file/1111164708046-394/SFL-Annual-Report-13-14-WEB-PART1.pdf
  7. https://studentsforliberty.org/event/2013-international-sfl-conference/
  8. http://www.das-parlament.de/2013/45-46/Themenausgabe/47676382.html
  9. http://studentsforliberty.org/europe/events/2013-regional-conferences/
  10. http://origin.library.constantcontact.com/download/get/file/1111164708046-400/SFL-Annual-Report-13-14-WEB-PART2.pdf
  11. http://studentsforliberty.org/morality-of-capitalism/
  12. http://studentsforliberty.org/after-the-welfare-state/
  13. http://studentsforliberty.org/why-liberty/
  14. http://studentsforliberty.org/peace-love-liberty/