Studien zur Wertungsforschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Studien zur Wertungsforschung sind eine der international renommiertesten Buchreihen zur Musikästhetik.

Sie widmen sich der philosophischen Durchdringung musikalischer Phänomene. Die Studien zur Wertungsforschung wurden 1968 von Harald Kaufmann in Graz (Österreich) begründet. Zu den ersten beiden Bänden trug der mit Kaufmann befreundete Theodor W. Adorno bei. Nach dem frühen Tod Kaufmanns 1970 führte Otto Kolleritsch die Reihe weiter, die bei der Universal Edition (Wien - London - New York) erscheint. Band 7 der Reihe (1976) war ein wesentlicher Anstoß zu der inzwischen weltweiten Zemlinsky-Renaissance. Seit 2002 hat Andreas Dorschel, Professor für Ästhetik an der Kunstuniversität Graz, der Reihe neue Impulse gegeben. Zum Beirat der Studien zur Wertungsforschung zählen der Pianist Alfred Brendel (London), die Komponistin Isabel Mundry (Zürich), der Schriftsteller Hans Ulrich Treichel (Leipzig), die Soziologin Georgina Born (Cambridge), die Musikwissenschaftler Peter Franklin (Oxford) und Birgit Lodes (Wien), sowie die Philosophen Avishai Margalit (Jerusalem), Lydia Goehr (New York) und Roger Scruton (Princeton).

Zuletzt erschienen die Bände

Dem Ohr voraus. Erwartung und Vorurteil in der Musik (Wien – London – New York: Universal Edition, 2004) (Studien zur Wertungsforschung 44) ISBN 3-7024-2709-0

Gemurmel unterhalb des Rauschens. Theodor W. Adorno und Richard Strauss (Wien – London – New York: Universal Edition, 2004) (Studien zur Wertungsforschung 45) ISBN 3-7024-2710-4

Tonspuren. Musik im Film: Fallstudien 1994 - 2001 (Wien – London – New York: Universal Edition, 2005) (Studien zur Wertungsforschung 46) ISBN 3-7024-2885-2

Resonanzen. Vom Erinnern in der Musik (Wien – London – New York: Universal Edition, 2007) (Studien zur Wertungsforschung 47) ISBN 978-3-7024-3055-9

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen