Stupava (Slowakei)

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Stupava
Wappen Karte
Wappen von Stupava
Stupava (Slowakei)
Stupava
Stupava
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Bratislavský kraj
Okres: Malacky
Region: Bratislava
Fläche: 67,495 km²
Einwohner: 9.944 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 147,33 Einwohner je km²
Höhe: 182 m n.m.
Postleitzahl: 900 31
Telefonvorwahl: +421-2
Geographische Lage: 48° 16′ N, 17° 2′ O48.27111111111117.031666666667182Koordinaten: 48° 16′ 16″ N, 17° 1′ 54″ O
Kfz-Kennzeichen: MA
Kód obce: 508233
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Roman Maroš
Adresse: Mestský úrad Stupava
Hlavná 1
90031 Stupava
Webpräsenz: www.stupava.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Stupava (deutsch Stampfen, ungarisch Stomfa) ist eine Stadt im Südwesten der Slowakei. Sie liegt an den westlichen Ausläufern der Kleinen Karpaten nördlich der Stadt Bratislava.

Blick auf die Hauptstraße

Sie wurde 1269 zum ersten Mal als Ztumpa erwähnt und gliedert sich heute in die offiziellen Teile Mást (deutsch Maaßt, ungarisch Mászt; 1953 eingemeindet - weiter unterteilt in Mást I, Mást II und Mást III) und Stupava (unterteilt in Stupava, Bystrická hora und Hrubé lúky).

Die Gegend war allerdings schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Zur Zeit der Römer gab es im Ortsgebiet einen vorgeschobenen Wachposten.

Die Region war ab dem Spätmittelalter bis weit in die Türkenzeit hinein mehrheitlich von Deutschen besiedelt. Durch die Kriegswirren wanderten viele Slowaken und auch Kroaten ein. 1880 (Volkszählung) hatte die Stadt noch 27,1 % deutsche Einwohner, 1930 (Volkszählung) noch 2,6 %. 1945/46 wurde auch diese deutsche Restbevölkerung von der ČSR-Regierung Beneš nach Österreich und Deutschland vertrieben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloss Stampfen, Renaissancebau aus dem 17. Jahrhundert auf den Fundamenten einer älteren Wasserburg, heute ein Altersheim
  • Katholische Kirche im Barockstil aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • steinerner Pranger (1766) vor der Kirche
  • barocke Kalvarienbergkapelle vom Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Synagoge aus dem Jahr 1803
  • Burg Pajštún (dt. Ballenstein), erst erwähnt 1273, erst als eine Schutzburg an der nordwestlichen Grenze des Königreiches Ungarn, in Ruinen seit dem 19. Jahrhundert liegt auf dem Gemeindegebiet von Stupava
Panorama - Hauptplatz Námestie sv. Trojice mit der Kirche im Barockstil in der Mitte und dem Schloss links


Wirtschaft[Bearbeiten]

In Stupava ist ein Umspannwerk mit einer Anspeisung von 380 kV der beiden Kernkraftwerke Mochovce und Bohunice.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Umweltdachverband deckt Riesenskandal auf: Österreich soll Atomstromdrehscheibe werden! auf OTS vom 3. März 2007 abgerufen am 25. Februar 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stupava – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Kategorie Stupava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien