Münster (Stuttgart)

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Münster
Stadtbezirk der Landeshauptstadt Stuttgart
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
Wappen von Münster
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Über dieses Bild
Liste der Stadtteile Stuttgarts
Eingemeindung: 1. Juli 1931
Höhe: 238 m ü. NHN
Bevölkerungsdichte 2.840 Einw./km²
Postleitzahl: 70376
Vorwahl: 0711
Adresse des
Bezirksrathauses:
Schussengasse 10
70376 Stuttgart
Website: www.stuttgart.de
Bezirksvorsteherin: Renate Schilling
Stadtbezirk Einwohner
(Stand 2011)
Fläche
Nr. Stadtteil
Münster 6.277 221 ha
501 Münster 6.277 221 ha
Verkehrsanbindung
Regionalbahn R 11
Stadtbahn U14
Quelle: Datenkompass Stuttgart

48.82139.22Koordinaten: 48° 49′ N, 9° 13′ O

Münster am Neckar ist ein Stadtbezirk im Nordosten von Stuttgart, direkt am Neckar. Die erste urkundliche Nennung stammt aus dem Jahr 1193. Münster am Neckar wurde im Zuge der Verwaltungsreform des Landes Württemberg 1818 dem Oberamt Cannstatt zugeteilt und war bis zu seiner Auflösung 1923 Teil des Neckarkreises. Danach war Münster dem Amtsoberamt Stuttgart zugeordnet bis es am 1. Juli 1931 nach Stuttgart eingemeindet und dann als Stadtteil geführt wurde.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahr 1956 wurde der Stadtteil Münster zum Stadtbezirk erklärt, der auch bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 nicht verändert wurde.

Münster am Neckar 1900

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
 %
30
20
10
0
25,9
17,4
25,5
8,3
8,6
2,6
5,9
5,1
0,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,8
+5,5
-5,6
+3,9
+1,5
+1,8
+4,2
-1,2
-1,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g 2004: PDS

Dem Bezirksbeirat Münster gehören auf Grund der Einwohnerzahl des Stadtbezirks 9 ordentliche und ebenso viele stellvertretende Mitglieder an. Seit der letzten Kommunalwahl 2009 gilt folgende Sitzverteilung:

  • CDU: 3
  • SPD: 3
  • B90/Die Grünen: 2
  • Freie Wähler: 1

Kirchen und Gebäude[Bearbeiten]

Vorne Münster im Neckartal. Blick von Norden. Links Cannstatt, rechts im Hintergrund Stuttgart. Aquarell von General Eduard von Kallee vom Juni 1870.

Fotos[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Seit 1960 erinnert auf dem Neuen Friedhof Burgholzstraße 70 ein Mahnmal des Bildhauers Ernst Yelin an die jüdischen Bürger der Stadt, die Opfer der Shoa wurden [2].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Am Ostabfall des Schnarrenbergs, in etwa 300 Meter nach der Aubrücke findet sich eine bis zu 9 Meter hohe, nahezu senkrechte Lösswand. Das Naturdenkmal ist Bestandteil des Geologischen Lehrpfads von Bad Cannstatt und Münster (hier: Station 7).

Ehrenbürger und Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stuttgart-Münster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Rainer Stein: Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen. In: Eisenbahn-Journal Württemberg-Report. Band 1, Nr. V/96, Merker, Fürstenfeldbruck 1996, ISBN 3-922404-96-0, S. 80–83.
  2. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 90