Subaru Legacy

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Subaru Legacy
Produktionszeitraum: seit 1989
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Subaru Legacy ist ein Automobil der Mittelklasse von Subaru.

Merkmale[Bearbeiten]

Der Legacy ist wie bei Subaru üblich mit einem Boxermotor und Allradantrieb ausgestattet. Er ist als Stufenheck (Sedan) und Kombi (Station Wagon) verfügbar. Zeitweise gab es ihn auch als Pickup (Baja). Die in Deutschland angebotenen Motorisierungen reichen von 76 kW (1,8-Liter-Vierzylinder von 1989) bis zu 195 kW (265 PS) (2,5-Liter-Vierzylinder, seit 2009).

Typische Merkmale des Legacy sind:

  • rahmenlose Seitenscheiben (bis zur vierten Generation)
  • eine für einen Pkw hohe Anhängelast von bis zu zwei Tonnen
  • Verwendung eines Untersetzungsgetriebes (bei den meisten Kombimodellen mit Schaltgetriebe)
  • Einsatz einer Rückrollsperre durch Berganfahrhilfe (bei den meisten Kombimodellen mit Schaltgetriebe)
  • eine Niveauregulierung beim Modell Hubertus und anderen Kombimodellen

Eine weitere Besonderheit: Im März 2008 wurde ein 2,0-Liter-Dieselmotor mit 110 kW und 350 Nm Drehmoment neu eingeführt, der der einzige in Serie gebaute Boxer-Dieselmotor der Welt ist. Bis 2011 bot Subaru in Verbindung mit dem 2,0-Liter- und dem 2,5-Liter-Ottomotor eine Autogasanlage ab Werk an.

Modellgenerationen[Bearbeiten]

Legacy BC/BJF (1989–1994)[Bearbeiten]

Der erste Legacy wurde im Januar 1989 weltweit eingeführt. Zur serienmäßigen Ausstattung der Limousine Sedan 2200 Allrad gehörte eine 5-Gang-Schaltung, ABS, Servolenkung, Zentralverriegelung, höhenverstellbares Lenkrad, zwei elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Rückrollsperre und ein elektrisches Glasschiebedach, geregeltem Drei-Wege-Katalysator.

In Deutschland gab es zunächst folgende Modelle:

  • Sedan 1800 (Limousine): 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxermotor 76 kW (103 PS), Preis 1989: 29.000 DM
  • Sedan 2200 (Limousine): 2,2-Liter-Vierzylinder-Boxermotor 100 kW (136 PS), Preis 1989: 35.000 DM
  • Kombi Station (Kombi in Grundausstattung) 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxermotor 76 kW (103 PS), Preis 1989: 28.000 DM
  • Kombi Super Station 1800 (Kombi mit erweiterter Ausstattung) 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxermotor 76 kW (103 PS), Preis 1989: 31.300 DM
  • Kombi Super Station 2200 (Kombi mit besserer Ausstattung) 2,2-Liter-Vierzylinder-Boxermotor 100 kW (136 PS), Preis 1989: 36.000 DM

Der Sedan und Super Station war auch mit einer 4-Stufen-Allrad-Automatik lieferbar und alle angebotenen Fahrzeuge begnügten sich auch mit Normalbenzin.

Nach einem Facelift im August 1991 wurden zusätzlich ein 2,0-Liter-Motor 85 kW (115 PS) und ein 2,0-Liter-Turbomotor mit 147 kW (200 PS) angeboten. Die Turbovariante unterschied sich äußerlich von den anderen Modellen durch die Bereifung, eine Lufthutze und einen Heckspoiler.

Das Modell wurde auch als Isuzu Geminett II in Asien vertrieben.

Legacy BD/BG (1994–1999)[Bearbeiten]

Die zweite Baureihe wurde im September 1994 eingeführt, die Modellbezeichnungen wurden wie folgt geändert:

  • Legacy LX bzw. SwissStation (einfach ausgestattetes Basismodell, z.B. in der Schweiz angeboten)
  • Legacy GL (einfach ausgestattetes Modell mit 2,0-Liter-Motor)
  • Legacy GX (besser ausgestattetes Modell mit 2,2-Liter-, ab Mitte 1996 mit 2,5-Liter-Motor)
  • Legacy Outback (Modell mit erhöhter Bodenfreiheit, ab Mitte 1996 mit 2,5-Liter-Motor)

Die Leistung des 2,2-Liter-Motors wurde von 100 kW (136 PS) auf 94 kW (128 PS) reduziert, die des 2,0-Liter-Motors blieb bei 85 kW. Der 1,8-Liter-Motor und das Turbomodell entfielen. Die Modelle GL und GX gab es sowohl als Limousine als auch als Kombi, den Outback gab es nur als Kombi. Mit der neuen Baureihe wurden erstmals Fahrer- und Beifahrerairbags in Legacy-Modelle eingebaut.

Im Rahmen eines Modellpflege im Juli 1996 wurde der 2,2-Liter-Motor durch einen 2,5-Liter-Motor mit 110 kW (150 PS) ersetzt. Das Modell besaß eine Luftfederung, mit deren Hilfe sich die Bodenfreiheit um 40mm vergrößern lassen konnte. Zusätzlich wurde die Modellreihe Legacy Outback eingeführt, die über eine höhere Bodenfreiheit und eine spezielle Ausstattung für den Schlechtwegeeinsatz verfügte, wie zum Beispiel ein Hinterachs-Sperrdifferential. Mit dem Facelift wurde die Sicherheitsausstattung je nach Ausstattungslinie außerdem um Seitenairbags erweitert.

Legacy BE/BH (1998–2003)[Bearbeiten]

Im November 1998 wurde die deutlich modernisierte dritte Baureihe eingeführt, wobei die Produktion der vorigen Generation noch bis März 1999 weiterlief.

  • Legacy GL (Grundausstattung mit 2,0-Liter-Motor und 92 kW/125 PS)
  • Legacy GX (bessere Ausstattung mit 2,5-Liter-Motor und 115 kW/156 PS)
  • Legacy GT-B (Vollausstattung mit 2,0-Liter-Twin-Turbo-Motor und 205 kW/280 PS)
  • Legacy Outback (höhergelegte Offroad-Version mit 2,5-Liter-Motor und 115 kW/156 PS, ab Frühjahr 2000 auch mit 3,0 Liter 154 kW/209 PS)

Die Leistung der Motoren wurde angehoben und mit dem Frühjahr 2000 eingeführten Outback H6 3.0 kam erstmals ein Sechszylinder-Boxermotor beim Legacy zum Einsatz. Die 2,5-Liter- und 3-Liter-Automatikmodelle erhielten in der Kombiversion eine Fahrdynamikregelung mit der Verkaufsbezeichnung VDC.

Legacy BL/BP (2003–2009)[Bearbeiten]

Die vierte Baureihe wurde im September 2003 eingeführt und zeichnete sich erneut durch ein deutlich moderneres Design gegenüber dem Vorgängermodell aus. Bis heute ist es das kommerziell erfolgreichste Legacy-Modell. Die einzelnen Varianten wurden zunächst nur durch die Hubraumangabe unterschieden, da Bezeichnungen wie GL und GX entfielen:

  • Legacy 2.0 (101 kW /137 PS und Grundausstattung bis Modelljahr 2005)
  • Legacy 2.0R (121 kW/165 PS und bessere Ausstattung ab Modelljahr 2006)
  • Legacy 2.5 (121 kW/165 PS und bessere Ausstattung mit optionalem „Comfort-Paket“ bis Modelljahr 2005)
  • Legacy 3.0 (180 kW/245 PS und Top-Ausstattung bis Modelljahr 2004)
  • Legacy 3.0R (180 kW/245 PS und Top-Ausstattung ab Modelljahr 2005)
  • Legacy 3.0R spec. B (180 /kW245 PS und Top-Ausstattung mit zusätzlichem Sportfahrwerk ab Modelljahr 2005)
  • Outback 2.5 (höhergelegte Offroad-Version mit 121 kW/165 PS und Grundausstattung)
  • Outback 3.0 (höhergelegte Offroad-Version mit 180 kW/245 PS und besserer Ausstattung bis Modelljahr 2004)
  • Outback 3.0R (höhergelegte Offroad-Version mit 180 kW/245 PS und besserer Ausstattung ab Modelljahr 2005)

Für das Modelljahr 2006 wurden, ergänzend zu den Hubraumangaben, noch folgende neue Bezeichnungen für die Ausstattungsvarianten eingeführt:

  • Trend (Grundausstattung)
  • Active (zusätzlich mit Fahrdynamikregelung VDC, Kopfairbags, Sitzheizung)
  • Comfort (zusätzlich mit Lederausstattung)
  • Navigation (zusätzlich mit Navigationssystem)

Der 3,0-Liter-Motor erhielt eine variable Ventilsteuerung, wodurch eine höhere Leistung erzielbar war. Diese Technik fand für den MJ06 auch beim 2,0-Liter-Motor Verwendung. Der alte 2,5-Liter-Motor wurde weiterhin in der Outback-Modellreihe angeboten.

Ab Mitte 2005 konnte der Legacy ab Werk mit einer Autogasanlage (Subaru Ecomatic) bestellt werden.

Der Outback war in Europa nur als Kombi verfügbar, alle anderen Modelle wurden sowohl als Limousine wie auch als Kombi verkauft. Beim Kombi lag das Kofferraumvolumen bei 459 bis 1649 Liter[1], bei der Limousine bei 433 Liter[2]. Die Zuladung lag bei 435 kg (2.0D Kombi) bis 550 kg (2.0R und 2.5i Limousine) [3]. Die Fahrdynamikregelung VDC war für die Modelle 3.0R (nur Automatik), 3.0R spec. B (Schaltung und Automatik) und 2.0R (Automatik ab Ausstattung Active) verfügbar.

Die Materialien im Innenraum waren überwiegend hochwertig, was sich besonders in der haptischen Wahrnehmung bemerkbar machte und in diversen Fahrzeugtests zur Sprache kam. Auch waren Motorhaube und Heckklappe zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts aus Aluminium gefertigt, was zu jener Zeit bei Mittelklassefahrzeugen nicht üblich war. Eine weitere Besonderheit war zudem die Verwendung von roten Leuchtdioden für die dritte Bremsleuchte und die Nebelschlussleuchte des Kombis.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im September 2007 wurde der Legacy einer hauptsächlich optischen Aufwertung unterzogen. Das Design am Exterieur umfasst eine neue Frontpartie mit einem modifizierten Kühlergrill, stärker ausgeformte Kotflügel, neue Frontscheinwerfer und Heckleuchten sowie eine geänderte Chromverzierung an der Heckklappe.

Seit März 2008 wird die Motorenpalette durch einen neu entwickelten Diesel-Boxer mit einer Leistung von 110 kW (150 PS) ergänzt. Die Typbezeichnung für diesen Motor lautet 2.0D.

Technische Daten (Modelljahr 2008)[4][Bearbeiten]

Modell Hubraum cm³ Motorkennung Ventile / Ventiltrieb Einspritzung Max. Leistung
bei min−1
Max. Drehmoment
bei min−1
Getriebe Höchst-geschwindigkeit in km/h (Kombi) Beschleunigung 0-100 km/h (Kombi) Normverbrauch in l/100 km
(Kombi)
CO2 in g/km
(Kombi)
Anhängelast
gebremst in kg bis 8% Steigung
2.0D 1998 EE20 16
DOHC
Common-Rail 110 kW (150 PS)/3600 350 Nm/1800 5-Gang 208 (203) 8,7 s (8,9 s) 7,0/4,8/5,6
(7,1/5,0/5,7)
148
(151)
1700
2.0R 1994 EJ20 16
DOHC
MPI 110 kW (150 PS)/6000 196 Nm/3200 5-Gang 209 (202) 9,5 s (9,8 s) 11,7/6,7/8,6
(11,8/6,8/8,6)
202
(203)
1900
2.0R
Automatik
1994 EJ20 16
DOHC
MPI 110 kW (150 PS)/6000 196 Nm/3200 4-Stufen 201 (191) 11,4 s (11,8 s) 11,5/6,5/8,3
(11,7/6,6/8,5)
196
(200)
1900
2.5i 2457 EJ253 16
SOHC
MPI 127 kW (173 PS)/6000 227 Nm/4400 5-Gang 219 (211) 9,5 s (9,6 s) 11,7/6,7/8,5
(11,9/6,7/8,6)
202
(203)
1900
2.5i
Automatik
2457 EJ253 16
SOHC
MPI 127 kW (173 PS)/6000 227 Nm/4400 4-Stufen 217 (208) 11,4 s (11,0 s) 11,9/6,5/8,5
(11,9/6,8/8,7)
200
(205)
1900
Modell Hubraum cm³ Motorkennung Ventile / Ventiltrieb Einspritzung Max. Leistung
bei min−1
Max. Drehmoment
bei min−1
Getriebe Höchst-geschwindigkeit in km/h (Kombi) Beschleunigung 0-100 km/h (Kombi) Normverbrauch in l/100 km
(Kombi)
CO2 in g/km
(Kombi)
Anhängelast
gebremst in kg bis 8% Steigung
3.0R
Automatik
3000 EZ30D 24
DOHC
MPI 180 kW (245 PS)/6600 297 Nm/4200 5-Stufen 237 (237) 8,2 s (8,4 s) 13,8/7,4/9,8
(13,8/7,4/9,8)
231
(231)
2000
3.0R spec.B 3000 EZ30D 24
DOHC
MPI 180 kW (245 PS)/6600 297 Nm/4200 6-Gang 243 (233) 6,9 s (7,0 s) (17,6/8,9/12,1
(17,8/9,1/12,3)
286
(290)
2000
3.0R spec.B
Automatik
3000 EZ30D 24
DOHC
MPI 180 kW (245 PS)/6600 297 Nm/4200 5-Stufen 237 (237) 8,2 s (8,4 s) 13,8/7,4/9,8
(13,8/7,4/9,8)
231
(231)
2000

Alle Motoren erfüllen die EURO-4-Norm. R-Modelle verfügen über eine variable Nockenwellenverstellung.

Sonderversionen[Bearbeiten]

Der S402 war ab dem 14. Mai 2008 in zwei Varianten erhältlich – als Sedan oder Wagon – und auf 402 Exemplare limitiert. Wie die meisten Sonderversionen der STi-Modelle war auch der S402 nur in Japan erhältlich. Er war den fünf Farben Silber, Schwarz, WR Blue Mica, matt Schwarz und Reinweiß (Sonderlackierung) erhältlich. Der S402 Sedan kostete in der Grundausstattung 5.355.000 Yen, der S402 Wagon 5.491.500 Yen (Preisangaben jeweils mit japanischer Steuer)[5].

Legacy BM/BR (seit 2009)[Bearbeiten]

BM/BR
Subaru Legacy (2009–2013)

Subaru Legacy (2009–2013)

Produktionszeitraum: seit 2009
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,0–2,5 Liter
(110–173 kW)
Dieselmotoren:
2,0 Liter (110 kW)
Länge: 4735 mm
Breite: 1821 mm
Höhe: 1506 mm
Radstand: 2751 mm
Leergewicht: bis 1659 kg

Auf der New York International Auto Show 2009 wurde die fünfte Generation der Legacy/Outback-Reihe vorgestellt, die sich am bereits präsentierten Konzeptfahrzeug orientiert.[6]

Der neue Legacy ist seit September 2009 mit folgenden Motorisierungen lieferbar: 2.0 Benzin und Diesel (beide 110 kW/150 PS), 2.5 Benzin (123 kW/167 PS), 2.5 Benzin-Turbo (195 kW/265 PS, nur Schweiz), 3.6 Benzin (ca. 190 kW/258 PS, nur USA/Kanada). Als Getriebe kommen 6-Gang-Handschaltungen (2.0 Benzin und Diesel), CVT-Automaten (2.0 Benzin und 2.5 Benzin) und 5-Stufen-Automaten (2.5 Turbo) zum Einsatz. Mit dem Wechsel des Modelljahres 2013 wurde der EJ253 SOHC Motor durch den EJ254 DOHC ersetzt.

Mit der neuen Topmotorisierung 2.5 Turbo kann der neue Legacy nach Werksangaben als Limousine und Kombi in 6,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und 245 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen.[7]

Motorisierungen[8][Bearbeiten]

Modell Hubraum cm³ Motorkennung Ventile/Ventiltrieb Einspritzung Max. Leistung
bei min−1
Max. Drehmoment
bei min−1
Getriebe Normverbrauch in l/100 km
(Limousine)
CO2 in g/km
(Limousine)
Anhängelast
gebremst in kg
2.0D 1998 EE20 16
DOHC
Common Rail 110 kW (150 PS)/3600 350 Nm/1600 bis 2400 6-Gang 7,0 / 4,9 / 5,7
( 7,0 / 4,7 / 5,5 )
149
(145)
1700
2.0D
Sport
1998 E20 16
DOHC
Common Rail 110 kW (150 PS)/3600 350 Nm/1600 bis 2400 6-Gang 7,3 / 5,2 / 5,9
( 7,2 / 5,0 / 5,8 )
156
(153)
1700
2.0i 1994 EJ20 16
DOHC
MPI 110 kW (150 PS)/6200 196 Nm/4200 Lineartronic 9,5 / 5,7 / 7,1
164
1500
2.5i 2457 EJ253 16
SOHC
MPI 123 kW (167 PS)/5600 229 Nm/4000 Lineartronic 9,8 / 6,2 / 7,5
174
1800
2.5i
Sport
2457 EJ253 16
SOHC
MPI 123 kW (167 PS)/5600 229 Nm/4000 Lineartronic 9,8 / 6,2 / 7,5
174
1800
2.5i (ab MJ13) 2498 EJ254 16
DOHC
MPI 127 kW (173 PS)/5600 235 Nm/4100 Lineartronic 9,5 / 6,0 / 7,3
168
1800

Alle Motoren erfüllen die EURO-5-Norm

Zuverlässigkeit[Bearbeiten]

Der Legacy gilt als langlebiges und zuverlässiges Auto und schneidet in den Statistiken des TÜV und ADAC sehr gut ab. So erreichte der Legacy im TÜV Auto-Report 2008 bei den 4- und 5-jährigen Fahrzeugen Platz 3 (nach Porsche 911 und Honda Jazz).[9][10]

Besondere Modelle[Bearbeiten]

Das Turbomodell der ersten Baureihe (Typ BC/BJ) wurde auch nach Deutschland importiert. Mit einem Leistungsgewicht von 6,9 kg/PS verfügte es über eine sehr gute Motorisierung.

Modelle für den Schlechtwegeeinsatz wurden unter der Bezeichnung „Hubertus“ verkauft, die wichtigsten Ausstattungsmerkmale waren eine Niveauregulierung und Frontschutzbügel in Wagenfarbe.

Seit Anfang 1997 wird eine Version mit erhöhter Bodenfreiheit und besonderer Ausstattung unter der Bezeichnung „Outback“ verkauft. Seit Ende 1999 wird der Outback als eigene Modellreihe geführt.

In den USA wurde eine Pickup-Variante des Typs BE/BH unter der Bezeichnung Baja verkauft, etwa 150 Exemplare dieses Modells wurden nach Deutschland importiert.

Der Legacy weltweit[Bearbeiten]

Der Legacy wird im Hauptwerk von Subaru in Gunma Yajima in Japan und in Lafayette (Indiana, USA) hergestellt.

Die Hauptmärkte für den Subaru Legacy sind Japan, Nordamerika sowie Australien und Neuseeland. In diesen Ländern werden weitere Modelle angeboten, einige Beispiele:

  • in Japan gibt es für Fahrer mit Gehbehinderung ein TransCare-Modell mit einem für den Ein- und Ausstieg drehbaren Fahrersitz.
  • in Japan, Australien und in den USA werden Modelle mit Turbo- oder Twinturbomotor und bis zu 206 kW (280 PS) angeboten.
  • in den Niederlanden, Österreich und anderen Märkten wurde der Legacy zeitweise mit Frontantrieb angeboten.

In Australien wird der Legacy unter dem Namen „Liberty“ verkauft.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009: Top Safety Pick 2010 des Insurance Institute for Highway Safety[11]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Subaru Legacy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Focus Online vom 9. April 2007:„[1]
  2. Subaru Prospekt, online vom 14. Oktober 2012:„[2] (PDF; 352 kB)“
  3. Subaru Prospekt, online vom 14. Oktober 2012:„[3] (PDF; 352 kB)“
  4. [4] Technische Daten vom Februar 2008 (PDF; 344 kB)
  5. [5] Offizielle Seite zum Legacy STi S402 (jap.)
  6. Auto-News Online-Ausgabe vom 2. April 2009:„Neuauflage zum Jubiläum: Subaru zeigt nächsten Legacy
  7. Subaru Schweiz, Subaru USA und Subaru Kanada
  8. Subaru Prospekt vom 26. Februar 2013:„[6] (PDF)“
  9. http://www.vdtuev.de/presse/tuevnachrichten/weitere-informationen-und-downloads-zum-tuv-report-2008
  10. http://www.subaru.de/aktuell/news/news.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=15&tx_ttnews%5BbackPid%5D=61&cHash=9771fbf096
  11. „Die sichersten US-Autos 2010“ (autobild.de am 19. November 2009)