Subaru Outback

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Subaru Outback
Produktionszeitraum: seit 1996
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Subaru Outback ist ein PKW der Mittelklasse des japanischen Automobilherstellers Subaru. Es basiert auf dem Subaru Legacy und erschien Ende 1996 als Subaru Legacy Outback in Deutschland, wird aber seit Ende 1999 als eigenständiges Modell aufgeführt.

Die Unterschiede zum Legacy liegen in der erhöhten Bodenfreiheit und in der Offroad-Optik. Wie die meisten Subaru-Modelle besitzt auch der Outback Allradantrieb. Konkurrenten sind der Audi Allroad Quattro und der Volvo XC70, die jedoch etwas höher positioniert sind, was Maße, Leistung und Preise betrifft.

In Deutschland wurde bisher ausschließlich die Kombi-Variante angeboten, während es in den USA und in Japan auch eine Stufenheck-Ausführung gibt.

Legacy Outback (1996–1999)[Bearbeiten]

1. Generation
Subaru Legacy Outback Kombi (1996–1999)

Subaru Legacy Outback Kombi (1996–1999)

Produktionszeitraum: 1995–1999
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,2–2,5 Liter
(101–123 kW)
Länge: 4719 mm
Breite: 1715 mm
Höhe: 1600 mm
Radstand: 2629 mm
Leergewicht:

Ende 1996 wurde eine Offroad-Variante des Legacy angeboten, die in der ersten Version Legacy Outback benannt wurde. Damit war dieses Fahrzeug eines der ersten Modelle, das die praktische Eigenschaften eines Kombis mit den rustikalen Merkmalen eines Geländewagens verband.

Zur Markteinführung gab es einen 2,5-Liter-Boxermotor mit 110 kW (150 PS). Dies sollte die einzige Motorisierung dieser Generation bleiben.

Ende 1999 wurde die erste Outback-Generation abgelöst.

Subaru Legacy Outback Sedan Turbo (1996–1999, nur USA)


Outback (1999–2003)[Bearbeiten]

2. Generation
Subaru Outback Kombi (1999–2003)

Subaru Outback Kombi (1999–2003)

Produktionszeitraum: 1999–2003
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,5–3,0 Liter
(123–158 kW)
Länge: 4684–4760 mm
Breite: 1745 mm
Höhe: 1481–1608 mm
Radstand: 2649 mm
Leergewicht:

Ende 1999 wurde die zweite Generation, jetzt nur noch als Outback bezeichnet, auf den Markt gebracht. Seit dem Namenswechsel wird das Fahrzeug außerdem als eigene Modellreihe geführt.

Zunächst wurde wieder nur eine Motorisierung angeboten, deren Leistung 115 kW (156 PS) betrug. Ende 2000 kam als Ergänzung ein 3,0-Liter-B6 mit 154 kW (209 PS) in das Programm.

Heckansicht
Subaru Outback Sedan (1999–2003, nur USA)


Outback (2003–2009)[Bearbeiten]

3. Generation
Subaru Outback Kombi (2003–2008)

Subaru Outback Kombi (2003–2008)

Produktionszeitraum: 2003–2009
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,5–3,6 Liter
(127–191 kW)
Dieselmotor:
2,0 Liter (110 kW)
Länge: 4729–4801 mm
Breite: 1770 mm
Höhe: 1501–1605 mm
Radstand: 2670 mm
Leergewicht: 1530–1650 kg

Im Herbst 2003 wurde ein neuer Outback vorgestellt, der fortan auf der vierten Legacy-Baureihe basierte.

Der 2,5-Liter-B4 leistete 121 kW (165 PS), die im Herbst 2008 auf 127 kW (173 PS) gesteigert wurde. Auch die Leistung des 3,0-Liter-B6 wurde ab Anfang 2004 auf 180 kW (245 PS) erhöht.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Herbst 2008 wurde ein Facelift durchgeführt. Gleichzeitig wurde nun auch ein Boxer-Dieselmotor angeboten, der zudem der erste in Boxer-Bauweise konstruierte PKW-Dieselmotor der Welt war. Er verfügte über einen Hubraum von 1998 cm³ und leistete 110 kW (150 PS). Typisches Merkmal für den Dieselmotor beim Outback ist der zusätzliche Lufteinlass in der Motorhaube.

Der Diesel-Boxermotor wurde sogar mit dem „Engine of the Year Awards 2008“ sowie mit dem Titel „Allrad-Innovation des Jahres“ der Redaktion des Fachmagazins „AutoBild allrad“ ausgezeichnet.


Outback (seit 2009)[Bearbeiten]

4. Generation
Subaru Outback (2009–2013)

Subaru Outback (2009–2013)

Produktionszeitraum: seit 2009
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,5–3,6 Liter
(123–191 kW)
Dieselmotoren:
2,0 Liter (110 kW)
Länge: 4775 mm
Breite: 1820 mm
Höhe: 1605 mm
Radstand: 2745 mm
Leergewicht: 1495–1638 kg

Im September 2009 brachte Subaru die nunmehr vierte Auflage des Outback auf den Markt. Diese basiert auf dem Legacy BM/BR.

Es standen zum Marktstart zwei Ottomotoren und ein Dieselmotor zur Auswahl:

  • 2,5-l-Vierzylinder-Benziner mit 123 kW/167 PS (seit 07.2009)
  • 3,6-l-Sechszylinder-Benziner mit 191 kW/260 PS (07.2009–05.2013)
  • 2,0-l-Vierzylinder-Diesel mit 110 kW/150 PS (seit 05.2013 auch mit Lineartronic zu haben)

Im Mai 2013 wurde der Outback einer Modellpflege unterzogen. Seitdem wird der 2.5 Liter Benzinmotor nur noch mit dem stufenlosen Getriebe "Lineartronic" angeboten. Der Sechszylinder-Benziner wurde hingegen aus dem Programm genommen.


Motorisierungen[Bearbeiten]

Modell Hubraum cm³ Zylinder/Bauart
Ventile/Ventiltrieb
Einspritzung Max. Leistung
bei min−1
Max. Drehmoment
bei min−1
Getriebe Normverbrauch
in l/100 km
CO2 in g/km Leergewicht in kg
zul. Gesamtgewicht
Anhängelast
gebremst in kg
2.0D 1998 4/Boxer
16/DOHC
Common Rail 110 kW (150 PS)/3600 350 Nm/1800 bis 2400 6-Gang 7,1/5,2/5,9 155 1591
2085
1700
2.0D 1998 4/Boxer
16/DOHC
Common Rail 110 kW (150 PS)/3600 350 Nm/1800 bis 2400 Lineartronic 7,6/5,6/6,3 166 1638
2085
1700
2.5i 2457 4/Boxer
16/SOHC
MPI 127 kW (173 PS)/5600 235 Nm/4100 Lineartronic 10,2/6,1/7,6 175 1545
2040
1800
3.6R 3630 6/Boxer
24/DOHC
MPI 191 kW (260 PS)/5600 350 Nm/4400 5-Stufen-
Automatik
14,4/7,5/10,0 232 1590
2100
2000

Alle Motoren erfüllen die EURO-5-Abgasnorm.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009: Top Safety Pick 2010[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.autobild.de/artikel/die-sichersten-us-autos-2010_1012142.html

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Subaru Outback – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien