Subaru of Indiana Automotive

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Subaru of Indiana Automotive, Inc.
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Rechtsform Corporation
Gründung 17. März 1988
Sitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten:
Lafayette, Indiana
Mitarbeiter 3.564
Branche Automobilindustrie
Website www.subaru-sia.com

Die Subaru of Indiana Automotive, Inc. ist ein Automobilhersteller mit Unternehmenssitz in Lafayette, Indiana, in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Unternehmen existiert seit dem 17. März 1988 und operierte zunächst als ein Joint-Venture zwischen der Fuji Jūkōgyō k.k. und der Isuzu Jidōsha k.k., bis im Jahre 2003 die FHI das Werk vollständig übernahm. 2007 übernahm dann schließlich die die Toyota Jidōsha k.k. die vormalige Beteiligung Isuzus und lässt nun eigene Autos herstellen. Der Bau des Werkes nahm eine Gesamtinvestition von 1,212 Milliarden US-Dollar in Anspruch.

Das Firmengelände der SIA umfasst eine Fläche von 250,915 Hektar auf dem im Drei-Schicht-Betrieb 3.564 Arbeitnehmer beschäftigt werden. Bis zu 720.000 Fahrzeuge können hier jährlich hergestellt werden, davon alleine 30.000 bis 40.000 Einheiten des Toyota Camry. Die tatsächliche Jahresproduktion liegt jedoch bei etwa 100.000 bis 200.000 Einheiten.

Die ersten hier gebauten Modelle waren mit Produktionsstart am 8. September 1989 zum einen der Subaru Legacy wie der in Südostasien erfolgreiche Isuzu P'up. Im Folgejahr kam schließlich der Isuzu Rodeo hinzu, der auf derselben Plattform wie der P'up basierte, lediglich aber ein zeitgenössischeres Äußeres erhielt. Im Badge-Engineering wurde das Modell dann schließlich auch unter dem Namen Honda Passport vermarktet sowie in der dreitürigen Karosserieversion als Isuzu Amigo. Mehrere Modellpflegen sollten die Kundschaft erhalten, doch waren die Sport Utility Vehicles auch in den USA nur eine Modeerscheinung. Das hatte zur Folge, dass die teuren Luxusausstattungen rasch vom Markt verschwanden. Ebenfalls der sportliche Isuzu Axiom hatte es nicht geschafft die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Zugleich versuchte die SIA aber auch im Segment der Mittelklasse die Fahrzeuge luxuriöser auszustatten, was letztlich ein breites Segment an Ausstattungsvarianten bot. Um eine bessere Übersicht zu haben, hatte man diese einfach in den Subaru Legacy wie auch in den baugleichen und besser ausgestatteten Subaru Outback aufgespalten. Im Freizeitsegment bot Subaru ausschließlich den Subaru Baja an, der auf den wichtigsten Märkten angeboten war. In Deutschland gab es diesen nicht offiziell im Modellprogramm, war aber dennoch als Exportfahrzeug über den Stuttgarter Generalimporteur umgerüstet und vermarktet worden. Der bereits in Japan seit mehreren Jahren erhältliche Blitzen Legacy B4 kam in seiner ersten Generation im Jahre 2002 auf den US-Markt und war zwischen dem Legacy GT wie auch dem Impreza WRX STi angesiedelt. Doch der verwendete Markennamen Blitzen ist in den USA nahezu unbekannt und gleicht dem eines amerikanischen Automobiltuners. So war auch dieses Modell nur für kurze Zeit präsent.

In die Spuren des einstigen Axiom trat im April 2005 als letzte Hoffnung Subarus der B9 Tribeca, welcher neben der heutigen Stufenhecklimousine Legacy und dem Kombinationskraftwagen Outback das erfolgreichste Produkt des Werkes stellt.

Modellübersicht[Bearbeiten]

Übersicht der bisherigen Unternehmensnamen[Bearbeiten]

  • Subaru-Isuzu Automotive Inc. (17. März 1987 bis 2. Oktober 1997, formell beschlossen am 29. Mai 1986)
  • SIA Foundation, Inc. (2. Oktober 1997 bis 2. Januar 2003)
  • Subaru of Indiana Automotive, Inc. (seit dem 2. Januar 2003)

Weblinks[Bearbeiten]