Subhumans (England)

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Subhumans
Subhumans.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Anarcho-Punk[1][2]
Gründung 1980
Auflösung 1985
Neugründung 1998
Gründungsmitglieder
Dick Lucas
Gitarre, Gesang
Bruce Treasure
Herb
Trotsky
Aktuelle Besetzung
Gesang, Klavier
Dick Lucas
Gitarre, Gesang
Bruce Treasure
Bass
Phil
Schlagzeug
Trotsky
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Steve Lucas
Bass
Grant Jackson

Subhumans ist eine englische Anarcho-Punk-Band aus Warminster in Wiltshire.

Geschichte[Bearbeiten]

Sänger Dick hatte vor der Gründung der Subhumans bei der Band The Mental gesungen und mit dieser eine EP veröffentlicht. Gitarrist Bruce war Mitglied der ebenfalls aus Warminster stammenden Band Stupid Humans gewesen. Er und Dick begegneten sich 1980 bei einem Angelic-Upstarts-Konzert und gründeten die Subhumans, als ihre jeweiligen Bands sich auflösten.[3]

Die Band Flux of Pink Indians veröffentlichte von 1981 bis 1983 die ersten drei EPs Demolition War E.P., Reason for Existence und Religious Wars sowie das Debütalbum The Day the Country Died der Subhumans auf Spiderleg Records. 1983 gründete die Band Bluurg Records, wo sie ihre Aufnahmen selbst veröffentlichte. Posthum erschien dort auch die LP 29:29 Split Vision nach der Auflösung der Band 1985. Vor ihrer Auflösung hatte die Band 262 Konzerte einschließlich mehrerer Tourneen in Europa und zweier in den USA gespielt. Dick schloss sich der Ska-Punk-/Reggae-Band Culture Shock an und spielte ab 1989 bei der Ska-Punk-Band Citizen Fish zusammen mit dem Subhumans-Bassisten Phil und dem Subhumans-Schlagzeuger Trotsky.[3]

1998 holten Dick, Phil und Trotsky Bruce zurück und versuchten, die Band zu reformieren. Seitdem gaben sie gelegentlich Tourneen und veröffentlichten eine limitierte CD mit alten, unveröffentlichten Liedern namens Unfinished Business. Im April 2003 wurde ein Auftritt in Corona, Kalifornien im Rahmen einer US-Tournee aufgenommen, das als Teil der Serie Live in a Dive bei Fat Wreck Chords erschien.[3]

Musikstil und Texte[Bearbeiten]

Musikalische Einflüsse waren laut Fat Wreck Chords eine Mischung aus Sex Pistols, The Damned und ähnlichen Punk-Pionieren sowie älteren Künstlern wie King Crimson und Frank Zappa, was zu einem Stil mit komplexeren Strukturen als bei anderen Punk-Bands führte, ohne jedoch die Energie und Dynamik des Punk zu verlieren. Dicks Texte waren von sozialem Bewusstsein geprägt und kritisch gegenüber sozialen Normen und trugen zur Einordnung in die Anarcho-Punk-Nische der wachsenden britischen Punk-Szene der 1980er neben Crass, Antisect, Conflict und Flux of Pink Indians.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

  • Demolition War E.P. (EP, 1981, Spiderleg Records)
  • Reason for Existence (EP, 1982, Spiderleg Records)
  • Religious Wars (EP, 1982, Spiderleg Records)
  • The Day the Country Died (1983, Spiderleg Records)
  • Evolution (EP, 1983, Bluurg Records)
  • Time Flies But Aeroplanes Crash (EP, 1983, Bluurg Records)
  • From the Cradle to the Grave (1983, Bluurg Records)
  • Rats (EP, 1984, Bluurg Records)
  • Worlds Apart (1985, Bluurg Records)
  • EP-LP (Compilation, 1985, Bluurg Records)
  • 29:29 Split Vision (1986, Bluurg Records)
  • Unfinished Business (1998)
  • Time Flies + Rats (1990)
  • Live in a Dive (Live-Album, 2004, Fat Wreck Chords)
  • Internal Riot (2007, Bluurg Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Crispin Sartwell: Polirical Aesthetics. Cornell University Press, Ithaca, NY/London 2010, S. 108 (https://docs.google.com/file/d/0B3QG3mo0MHKCb09kaXpJN0V4Z1E/edit?pli=1, abgerufen am 9. September 2014).
  2.  Crispin Sartwell: Polirical Aesthetics. Cornell University Press, Ithaca, NY/London 2010, S. 110 (https://docs.google.com/file/d/0B3QG3mo0MHKCb09kaXpJN0V4Z1E/edit?pli=1, abgerufen am 9. September 2014).
  3. a b c d Subhumans. Fat Wreck Chords, archiviert vom Original am 9. März 2014, abgerufen am 9. September 2014 (englisch).