Subway to Sally

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Subway to Sally
Subway to Sally.svg
Subway to Sally, Stahnsdorf 2007
Subway to Sally, Stahnsdorf 2007
Allgemeine Informationen
Genre(s) Mittelalter-Rock, Folk Metal
Gründung 1991/1992
Website subwaytosally.com
Gründungsmitglieder
Bodenski(Michael Boden)
Gitarre, Gesang
„Simon“ (Simon Levko)
Gitarre
Ingo Hampf
„Frau Schmitt“ (Silke Volland)
Coni (bis 1991)
„Sugar Ray“ (Silvio Runge)
Guido (bis 1991)
Aktuelle Besetzung
Eric Fish(Erik-Uwe Hecht, seit 1991)
Akustikgitarre, Background-Gesang, Drehleier
Bodenski(Michael Boden)
Akustikgitarre, Background-Gesang, E-Trumscheit
„Simon“ (Simon Levko)
Ingo Hampf
Violine, Viola
„Frau Schmitt“ (Silke Volland)
Bass
„Sugar Ray“ (Silvio Runge)
Schlagzeug, Perkussion
„Simon Michael“ (Simon Michael Schmitt, seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Jörg B. (1991)
Schlagzeug
T.W. (1991–1997)
Schlagzeug
David Pätsch (1997–2004)

Subway to Sally ist eine 1992 gegründete Gruppe aus Potsdam und Umgebung, erst mit Folk-, später auch mit Metaleinflüssen. Auf dem ersten Album befinden sich noch viele englischsprachige Texte, später kamen lateinische und auch gälische hinzu. Inzwischen verwendet die Band fast ausschließlich deutschsprachige Texte.

Bandname[Bearbeiten]

Der Name rührt von einem der ersten Lieder der Band, Down the Line, her, bei dem es um eine weibliche Person namens Sally geht, die als Metapher für das Lebensziel steht. Sally wird im Lied als helles Licht am Ende eines langen Tunnels beschrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Subway to Sally beim Sundstock Open Air 2005

Simon Levko („Simon“) und Michael Boden („Bodenski“) kannten sich bereits seit 1980 aus der Schule. Dort gründeten sie zusammen mit zwei weiteren Mitschülern die Schülerband Zweieck. Während Bodenski bei der NVA Wehrdienst leistete, war die Gruppe nicht vollständig. Nach seiner Rückkehr wollten die beiden anderen Mitglieder die Band nicht mehr reaktivieren. Simon und Bodenski trafen nun auf Ingo Hampf, Silvio Runge („Sugar Ray“) und Guido, die eigentlich in der Band Katzengold spielten. Simon, Bodenski, Silvio und Guido gründeten zusammen Bodenski Beat. Ingo, der zu dieser Zeit bei der NVA war, kam später wieder hinzu.

An einem Abend 1990 beschlossen die Fünf, ein oder zwei Folkmusiker zu engagieren. Das Projekt nannten sie Subway to Sally. Sie nahmen die Geigerin Silke Volland („Frau Schmitt“) und die Trompeterin Coni auf. Am 15. September 1990 gaben sie ihr erstes Konzert. Coni verließ die Band nach kurzer Zeit, da sie schwanger war. Später kam Erik-Uwe Hecht („Eric Fish“) als Sackpfeifer hinzu, der seit dem zweiten Album auch der Sänger ist.

Die Entwicklung vom ersten Album Album 1994 zu Engelskrieger ist enorm. Bereits seit MCMXCV gibt es neben einem englisch-betitelten Instrumentalstück keine englischen Liedtexte mehr. Eine Ausnahme stellt das Lied Syrah vom Album Bannkreis dar. Seit dem Album Engelskrieger traten elektronische Instrumente in den Vordergrund. Auf dem Album Nord Nord Ost scheint wieder ein gewisser Wandel eingetreten zu sein. Nach dem Wechsel von Universal zu Nuclear Blast kehrten Subway to Sally wieder ein Stück weit zu den Wurzeln zurück. Nord Nord Ost stellte bis 2011 den größten kommerziellen Erfolg der Band dar. Das Album stieg in der ersten Woche nach Veröffentlichung auf Platz 5 der offiziellen Media-Control-Albumcharts ein.

Zu ihrer erfolgreichen Akustiktour veröffentlichten sie Mitte November eine Live-CD bzw. -DVD, Nackt, auf der auch viel Bonusmaterial zu finden ist. Unterstützt wurden sie durch B. Deutung, ein ehemaliges Mitglied der Folk-/Punkrockband The Inchtabokatables, der sie am Cello verstärkte. Die Nackt-Tour wurde im April 2007 aufgrund des großen Erfolges mit der Zugabetour Nackt – Teil 2 fortgesetzt, welche dieselben Lieder beinhaltete.

Das Studioalbum Bastard ist am 19. Oktober 2007 bei Nuclear Blast erschienen. Das Album wurde vom Musikmagazin Metal Hammer zum Album des Monats November 2007 gewählt. Mit Meine Seele brennt und Auf Kiel spielte die Band bereits vor der Veröffentlichung zwei Stücke aus dem Album auf verschiedenen Festivals. Einige Tage vor dem Erscheinen des Albums wurden auf der offiziellen Homepage die Songtexte und kurze Musikausschnitte von allen Tracks der CD veröffentlicht. Am 28. September 2007 veröffentlichten sie die erste Singleauskopplung zum kommenden Album, eine Doppel-A-Seiten-Single, die mit den Namen der beinhaltenden Songs betitelt wird: Umbra / Tanz auf dem Vulkan; sie ist ausschließlich online erhältlich. Am 28. Dezember 2007 wurde in Dresden im Alten Schlachthof ein Konzert der Bastard-Tour aufgenommen, welches im September 2008 als DVD mit dem Namen Schlachthof erschien.

Die Band trat am 14. Februar 2008 für das Bundesland Brandenburg beim Bundesvision Song Contest in Hannover an. Sie belegten mit dem auf Bastard veröffentlichten Song Auf Kiel den 1. Platz. Unabhängig vom Plattenlabel veröffentlichte die Band am 4. März eine Compilation der beiden Erfolgsalben Herzblut und Engelskrieger.

Ende Januar 2009 entschied ihr Plattenlabel Nuclear Blast wegen des kommerziellen Erfolges des Covers ihres Songs Eisblumen durch die Band "Eisblume", das Original als unabhängige Online-Single noch einmal zu veröffentlichen. Dazu wurde auf Youtube ein Video aus dem Konzertmitschnitt der Schlachthof-DVD veröffentlicht, das mit dem Ton der originalen Studioversion untermalt wurde.

Subway to Sally, Tourneeauftakt Kreuzfeuer, April 2009 in Bielefeld

Das Album Kreuzfeuer erschien am 27. März 2009. In der traditionellen Weihnachtstournee wurde bereits das Stück Besser Du Rennst daraus gespielt. Dieses wurde am 6. März 2009 als Single veröffentlicht.[1] Einige Tage vor dem Erscheinen des Albums wurden auf der offiziellen Homepage, wie bereits beim Album Bastard, kurze Musikausschnitte von allen Tracks der CD veröffentlicht. Die Band setzt auf diesem Album ihre musikalische Entwicklung konsequent fort und lässt damit die traditionellen Instrumente weiter in den Hintergrund rücken. In einer ersten Rezension heißt es:

„Die Riffs und Melodien wirken allesamt durchdacht und gehen dem Hörer direkt ins Ohr, allerdings fokussiert sich die Band stark auf die Rock-Elemente ihrer Musik – und vernachlässigt die traditionelle Instrumentierung mehr denn je.“

Eike Frommeyer: im Review zu Kreuzfeuer auf The-Pit.de[2]

Am 24. April 2009 veröffentlichte die Band eine Compilation des Live-Albums Schrei! und der Subway To Sally Live-DVD unter dem Namen Schrei! / Engelskrieger in Berlin.[3]

Am 16. April startete die Band ihre landesweite Kreuzfeuertour im Bielefelder Ringlokschuppen, welche am 8. August mit einem Auftritt auf dem M'era Luna Open Air in Hildesheim ihr Ende fand. Als Vorband agierten über die gesamte Tournee Mono Inc.

Vom 20. Oktober bis zum 31. Oktober tourte die Band durch China und spielte unter anderem in Peking und Wuhan.

Im April und Mai 2010 gingen Subway To Sally ein zweites Mal auf Akustiktour. Die Tour lief unter dem Namen Nackt II. Am 29. April wurde das Programm der Tour bei einem Konzert im Stuttgarter Theaterhaus aufgezeichnet. Die DVD dazu erschien am 22. Oktober und lief zuvor in mehreren Kinos, wobei die Band bei allen Vorstellungen anwesend war. Zu dieser Tour konnten die Fans abstimmen, welche Songs sie auf dieser Tour live sehen wollten, dabei sollte allerdings kein Song der ersten Tour vorgeschlagen werden. Die Band komponierte so für diese Tour ein paar Stücke um und spielte die bis dahin unveröffentlichten und extra für diese Tour komponierten Stücke Spielmann und Bruder.

Das nächste Album der Band Schwarz in Schwarz erschien am 23. September 2011 und errang Platz 4 der offiziellen Media-Control-Albumcharts, wodurch es zum bislang erfolgreichsten Album der Band wurde. Laut Reviews des Metal Hammers gehe dieses Album musikalisch in Richtung früherer Alben wie Hochzeit und sei es sehr abwechslungsreich. Auf dem Wacken Open Air 2011 spielte die Band mit Das schwarze Meer erstmals eines der Stücke des damals noch nicht veröffentlichten Albums, das laut Bodenski „eine Liebeserklärung an die schwarze Szene“ darstellen soll.

Im Oktober 2012 erschien die offizielle Bandbiographie Unsterblich im Verlag Nicole Schmenk, die von Bodenski und Eric Fish zusammengestellt wurde.

Am 14. März 2014 erschien das nächste Album mit dem Namen Mitgift - Mördergeschichten. Im Rahmen der Eisheiligen Nächte 2013 wurde mit Schwarze Seide bereits ein Song des kommenden Albums uraufgeführt. Zu diesem wurde schließlich auch Ende Februar ein Musikvideo veröffentlicht. Die Band wollte stilistisch erneut etwas neues ausprobieren und experimentierte mit Dubstep-Elementen ohne den typischen Klang der Band vernachlässigen zu wollen.

Stil[Bearbeiten]

Der lyrische Stil ist ein wichtiger Teil des Erfolgsrezeptes der Band. Texter Bodenski, studierter Germanist und Teilnehmer der Celler Schule, setzt seit dem Album MCMXCV auf deutsche, teils altertümlich wirkende Texte, die reich an Metaphern sind. Gepaart mit den Inhalten früherer Alben, in denen kleine Hexen nach François Villon, mystische Schwestern, Vagabunden und andere verwegene Gestalten vorkamen, entstand schnell der Stempel Mittelalter-Rock. Doch in Interviews wehrte sich die Band dagegen und deutete auf die Folkvergangenheit. Die für den Mittelalter Rock typische Marktsackpfeife findet bei Subway to Sally keine Verwendung. Stattdessen kommen des öfteren dem Folk zugerechnete Instrumente wie Violine, akustische Gitarre und Great Highland Bagpipe zum Einsatz. Allerdings lässt sich die Band auch nicht dem Genre des Folk Metal zuordnen, weil sie keinen eindeutigen Bezug zur Folklore bestimmter Kulturen nimmt. Im Allgemeinen wird die Band deshalb dem Mittelalter-Rock zugerechnet.

Nach den ersten, von der Folkmusik beeinflussten Jahren schlug Subway to Sally 1999 mit Hochzeit deutlich härtere Saiten als bisher an. Mit dem Album Engelskrieger drang die Band im Jahre 2003 vollends ins Gegenwärtige vor, Bodenski thematisierte überwiegend Missstände der heutigen Zeit, und traditionelle Instrumentierungen rückten weit in den Hintergrund. Bereits ein Jahr später erfolgte mit Nord Nord Ost eine Rückkehr zu traditionellerem Stil.

Eisheilige Nächte[Bearbeiten]

Traditionell gab die Band jedes Jahr am 30. Dezember ein Jahresabschlusskonzert im Potsdamer Lindenpark. Mit der Zeit erwies sich der dortige Saal aber als zu klein. Die Konzerte waren regelmäßig schon Monate vorher ausverkauft. 2009 fand das Konzert daher erstmals unter dem Namen Eisheilige Nacht in der Metropolis-Halle im Filmpark Babelsberg statt. Daraus wurde ein jährliches Festival mit mehreren teils hochkarätigen Vorbands, das in mehreren Städten veranstaltet wird.

Im Rahmen früherer Eisheiligen Nächte waren sie auch schon mit Bands wie Saltatio Mortis, Letzte Instanz, Dunkelschön, Mono Inc. und einigen anderen auf der Bühne. Bei der Weihnachtstour 2011 spielten sie zudem mit Megaherz, Fiddler’s Green, Tanzwut und Feuerschwanz. Neben mehreren deutschen Städten gab es dabei erstmals auch ein Konzert in Österreich. Im Jahr 2012 bestand die Festivaltour aus Konzerten in deutschen Städten und einem in der Schweiz. Mit dabei waren die Bands Die Apokalyptischen Reiter, Russkaja und Fejd. Da Subway to Sally in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feierten, spielten sie auf diesen Konzerten zweimal auf, einmal das zu dem Zeitpunkt aktuelle Programm sowie eine ältere Setlist, die nur Lieder der ersten drei Alben enthielt.[4] Auf der Festivaltour im Jahr 2013 wurde die Band von Lord of the Lost, Lordi und Korpiklaani begleitet. Für 2014 wurden Saltatio Mortis, Unzucht und Heldmaschine für die Eisheiligen Nächte angekündigt.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Bannkreis
  DE 47 15.09.1997 (2 Wo.) [6]
Hochzeit
  DE 29 15.03.1999 (7 Wo.) [6]
Schrei!
  DE 44 10.04.2000 (3 Wo.) [6]
Herzblut
  DE 15 16.04.2001 (5 Wo.) [6]
  AT 71 15.04.2001 (1 Wo.) [7]
Engelskrieger
  DE 9 24.03.2003 (5 Wo.) [6]
Nord Nord Ost
  DE 5 05.09.2005 (6 Wo.) [6]
  AT 37 04.09.2005 (3 Wo.) [7]
Bastard
  DE 7 05.11.2007 (7 Wo.) [6]
  AT 38 02.11.2007 (2 Wo.) [7]
Kreuzfeuer
  DE 5 10.04.2009 (7 Wo.) [6]
  AT 33 10.04.2009 (3 Wo.) [7]
  CH 90 12.04.2009 (1 Wo.) [8]
Schwarz in Schwarz
  DE 4 07.10.2011 (6 Wo.) [6]
  AT 31 07.10.2011 (2 Wo.) [7]
Mitgift – Mördergeschichten
  DE 5 28.03.2014 (… Wo.) [6]
  AT 17 28.03.2014 (2 Wo.) [7]
  CH 52 23.03.2014 (1 Wo.) [8]
Singles
Falscher Heiland
  DE 94 17.02.2003 (1 Wo.) [9]
Sieben
  DE 45 01.08.2005 (7 Wo.) [9]
Auf Kiel
  DE 44 15.02.2008 (5 Wo.) [9]
DVDs
Nackt
  DE 50 04.12.2006 (2 Wo.) [6]
Schlachthof
  DE 23 22.09.2008 (3 Wo.) [6]
Nackt II
  DE 40 05.11.2010 (2 Wo.) [6]
[9]

[6] [7]

[8]

Studioalben[Bearbeiten]

Konzertalben[Bearbeiten]

  • 2000: Schrei! (Live-CD der Hochzeit-Tour, BMG Ariola, mit CD-ROM Datentrack)
  • 2006: Nackt (Live-CD der Akustik-Tour, Nuclear Blast)
  • 2008: Schlachthof (Live-CD der Bastard-Tour, Nuclear Blast)
  • 2010: Nackt II (Live-CD der Akustik-Tour, StS Entertainment)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2001: Die Rose im Wasser (BMG Ariola; Best-of, herausgegeben vom Label und nicht der Band; erscheint daher nicht in der offiziellen Diskografie)
  • 2008: Engelskrieger Deluxe Edition (ALIVE; Compilation, enthält die beiden laut Band erfolgreichsten Alben Herzblut & Engelskrieger)
  • 2008: MCMXCV / Foppt den Dämon!
  • 2009: Schrei! / Engelskrieger Live in Berlin
  • 2010: Kleid aus Rosen (Best-of mit Stücken der Jahre 2000 bis 2010)
  • 2012: XX – Eisheilige Nacht (Tributalbum mit Neuinterpretationen diverser Bands, nur auf den Konzerten der Eisheiligen Nächte 2012 Tour erhältlich)
  • 2013: Nord Nord Ost / Bastard

Singles[Bearbeiten]

  • 1996: Von Teufeln, Narren, Räubern & Piraten (Stars in the Dark; Promo)
  • 1997: Zu spät (BMG Ariola; Promo)
  • 1999: Henkersbraut (BMG Ariola; Promo)
  • 2001: Veitstanz (Island Mercury; Promo)
  • 2003: Falscher Heiland (Island Mercury)
  • 2003: Unsterblich (Motor Music)
  • 2005: Sieben (Nuclear Blast)
  • 2005: Seemannslied (Nuclear Blast; Promo)
  • 2005: Eisblumen (Nuclear Blast; Promo, Re-Release 2009 als Download-Single)
  • 2007: Umbra / Tanz auf dem Vulkan (Nuclear Blast)
  • 2008: Auf Kiel (Nuclear Blast)
  • 2009: Besser du rennst (Nuclear Blast)
  • 2011: Das Schwarze Meer (StS Entertainment; Promo & Download-Single)
  • 2014: Schwarze Seide (StS Entertainment; Download-Single)

DVD[Bearbeiten]

  • 2003: Live (Live-Doppel-DVD der Engelskrieger-Tour, Motor Music)
  • 2006: Nackt (Live-DVD der Akustik-Tour, Nuclear Blast)
  • 2008: Schlachthof (Live-DVD der Bastard-Tour, Nuclear Blast)
  • 2010: Nackt II (Live-DVD der Akustik-Tour, StS Entertainment)

Sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Neben den aufgeführten Liedern, die auf Alben oder als Single veröffentlicht wurden, existieren noch weitere, weniger bekannte Titel von oder mit Beteiligung von Subway to Sally. Diese sind entweder als B-Seite auf Single-CDs oder in anderer Form veröffentlicht worden.

  • Amazing Grace – Ein Instrumentalstück, das während einiger Konzerte im Jahre 1998 von der Band gespielt und nur durch ein illegales Bootleg vermarktet wurde.
  • Bruder – Erstmals während der Nackt II Akustiktour live gespielt und auf der Live-CD zu Nackt II erschienen.
  • Finster, Finster – Im Jahr 2006 nahm Subway to Sally für das Edgar-Allan-Poe-Hörbuch Visionen ein Lied auf. Der Titel lautet „Finster, Finster“ und steht in Verbindung zum Werk Der Rabe von Poe. Dieses Lied ist bisher ausschließlich auf dieser CD zu hören und sonst nicht erhältlich.
  • Horo – Ein Chorgesang, der von der Band nur live praktiziert wird, dessen Text traditionell irischer Herkunft ist. Dieser ist nur durch die Konzertmitschnitte der Live-Alben (bzw. DVDs) Schrei! und Nackt im Handel erhältlich.
  • It's after dark – Hymne des Wacken Open Airs 2009, zum Abschluss des Festivals ausschließlich von Subway to Sally live gespielt und als Studioversion auf ihrer offiziellen Homepage veröffentlicht.
  • Jericho – Hierbei handelt es sich um ein Instrumentalstück, das auf der Single Sieben erschienen ist. Es wurde jedoch für das Lied Das Rätsel II, das wiederum auf dem Album Nord Nord Ost zu finden ist, in der Grundmelodie weiterverwendet. Nur das Trompetensolo zu Beginn (sowie gegen Ende), das an die „Trompeten von Jericho“ erinnern soll, wurde nicht in den Albumsong integriert.
  • Kaltes Herz – Erschienen auf der Single Sieben und auf dem Album Best of Subway to Sally Kleid aus Rosen.
  • Spielmann – Ebenfalls ein allein für die Nackt II Akustiktour konzipiertes Stück.
  • Stimmen – Erschienen auf der Single Auf Kiel
  • Vergebung – Ein aus der Produktion des Albums Bastard stammendes Lied, das jedoch aus unbekannten Gründen nicht seinen Platz auf dem Album fand. Jedoch lässt sich vermuten, dass die Band zu der Zeit davon ausging, es sei rein von der Thematik her betrachtet ein unpassendes Stück. Es wurde letztendlich auf Eric Fishs Soloalbum Gegen den Strom veröffentlicht.

Remixes[Bearbeiten]

  • Sie steuerten zum Computerspiel Dark Project 2 eine abgewandelte Version des Stückes Accingite Vos vom Album Herzblut bei.
  • Auf der 2003 veröffentlichten Unsterblich-Single erschien eine neuartige Version des bereits auf dem Album Herzblut veröffentlichten Liedes Wenn Engel hassen. Diese wurde schlicht und einfach mit Wenn Engel Hassen 2003 betitelt. Diese Version hat sich auch für die Konzerte etabliert und wird seit dem Erscheinen auf den Konzerten interpretiert.
  • Einen Remix steuerten sie 2004 dem Lied Winterborn der Band The Crüxshadows bei. Dieser ist auf deren Album Fortress in Flames zu hören.
  • 2008 erstellten sie einen Remix des Liedes Earthsong der Musikerin Sara Noxx, welches auf der gleichnamigen Single erschien.
  • Ingo Hampf erstellte 2009 einen Remix des Liedes Wolfszeit der Band Wolfenmond, welches auf dem Album Neumond erschien.

Videografie[Bearbeiten]

  • 1994: Where Is Lucky?
  • 1995: Grabrede
  • 1996: Sag dem Teufel
  • 2003: Unsterblich
  • 2005: Sieben
  • 2007: Auf Kiel
  • 2009: Besser du rennst
  • 2009: Eisblumen
  • 2009: Judaskuss
  • 2011: Das Schwarze Meer
  • 2012: MMXII
  • 2014: Schwarze Seide

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Subway to Sally – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nuclear Blast: Veröffentlichung von Besser Du Rennst
  2. Eike Frommeyer: Rezension zu Kreuzfeuer auf The-Pit.de, abgerufen am 5. Februar 2009)
  3. Schrei/ Engelskrieger in Berlin Schrei/ Engelskrieger in Berlin
  4. Eisheilige Nacht. Subway to Sally, abgerufen am 15. Juli 2012.
  5. Flyer wurden auf den Eisheiligen Nächten 2013 verteilt.
  6. a b c d e f g h i j k l m n musicline.de: Subway To Sally in den deutschen Albumcharts
  7. a b c d e f g austriancharts.at: Subway To Sally in der österreichischen Hitparade
  8. a b c hitparade.ch: Subway To Sally in der Schweizer Hitparade
  9. a b c d musicline.de: Subway To Sally in den deutschen Singlecharts